Maestro Caravaggesco (XVII) - San Simone





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Der heilige Apostel Simon
Zuschreibung an Pietro Vermiglio (wirkte zwischen Rom und Zentralitalien)
Frühes 17. Jahrhundert (ca. 1605–1625)
Öl auf Leinwand
38 × 47 cm
Die Figur des heiligen Apostels Simon, erkennbar am Attribut der Säge, ist halbkörperlich dargestellt, in einem Moment intensiver spiritueller Konzentration ergriffen. Der erhobene Blick, voller innerer Spannung, und die nahestehende Komposition verorten das Werk in eine vollständig caravaggeske bildnerische Kultur, die großen Wert auf die psychologische Darstellung des Subjekts und die menschliche Wahrheit des Gesichts legt.
Der Einsatz eines festen, dunklen Hintergrunds, das seitlich fallende Licht, das die Volumen von Gesicht und Händen modelliert, und der Aufbau der Hauttöne durch warme Lasuren mit Lichtakzenten auf Augen und Augenlider finden überzeugende Entsprechungen in der Sprachweise von Pietro Vermiglio, insbesondere in seinen devotionalen Werken von kleinem und mittlerem Format. Die Darstellung des Bartes in kompakt geformten Massen, das Fehlen dekorativer Ausschmückungen und die Gesamtschwernisierung des Aufbaus verweisen auf einen durchdachten Naturalismus, der sich an caravaggeschen Modellen orientiert, aber ohne Theatralik bleibt.
Die rechte Hand, kräftig und entschieden durch Ebenen von Licht und Schatten, und die konkrete Darstellung des Attributs des Martyriums stärken die Zuordnung zu einem Maler mit solider caravaggescher Ausbildung, der in den ersten Jahrzehnten des 17. Jahrhunderts tätig war und empfänglich für eine strenge devotionale Malerei ist, wie sie bei Vermiglio belegt ist.
Das Werk weist eine stark oxidierte Lackschicht auf, die heute die Lesbarkeit der ursprünglichen Kontraste mindert; eine kontrollierte Reinigung würde es ermöglichen, die luministische Qualität und die farbliche Tiefenschärfe des Ganzen vollständig wiederherzustellen.
Das Werk zeigt teilweise Retusche und Neuerrahmung, oxidierte Lackschicht, alte Restaurierungen.
Der heilige Apostel Simon
Zuschreibung an Pietro Vermiglio (wirkte zwischen Rom und Zentralitalien)
Frühes 17. Jahrhundert (ca. 1605–1625)
Öl auf Leinwand
38 × 47 cm
Die Figur des heiligen Apostels Simon, erkennbar am Attribut der Säge, ist halbkörperlich dargestellt, in einem Moment intensiver spiritueller Konzentration ergriffen. Der erhobene Blick, voller innerer Spannung, und die nahestehende Komposition verorten das Werk in eine vollständig caravaggeske bildnerische Kultur, die großen Wert auf die psychologische Darstellung des Subjekts und die menschliche Wahrheit des Gesichts legt.
Der Einsatz eines festen, dunklen Hintergrunds, das seitlich fallende Licht, das die Volumen von Gesicht und Händen modelliert, und der Aufbau der Hauttöne durch warme Lasuren mit Lichtakzenten auf Augen und Augenlider finden überzeugende Entsprechungen in der Sprachweise von Pietro Vermiglio, insbesondere in seinen devotionalen Werken von kleinem und mittlerem Format. Die Darstellung des Bartes in kompakt geformten Massen, das Fehlen dekorativer Ausschmückungen und die Gesamtschwernisierung des Aufbaus verweisen auf einen durchdachten Naturalismus, der sich an caravaggeschen Modellen orientiert, aber ohne Theatralik bleibt.
Die rechte Hand, kräftig und entschieden durch Ebenen von Licht und Schatten, und die konkrete Darstellung des Attributs des Martyriums stärken die Zuordnung zu einem Maler mit solider caravaggescher Ausbildung, der in den ersten Jahrzehnten des 17. Jahrhunderts tätig war und empfänglich für eine strenge devotionale Malerei ist, wie sie bei Vermiglio belegt ist.
Das Werk weist eine stark oxidierte Lackschicht auf, die heute die Lesbarkeit der ursprünglichen Kontraste mindert; eine kontrollierte Reinigung würde es ermöglichen, die luministische Qualität und die farbliche Tiefenschärfe des Ganzen vollständig wiederherzustellen.
Das Werk zeigt teilweise Retusche und Neuerrahmung, oxidierte Lackschicht, alte Restaurierungen.

