Römische Republik. AE Aes Grave. Uncia 3rd Century B.C






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Ungraded AE Aes Grave Uncia aus der Römischen Republik, 3. Jahrhundert v. Chr., Bronze, ca. 30 mm groß, ca. 30 g schwer, Knöchelknöchel-Motiv auf Vorder- und Rückseite, mit Echtheitszertifikat.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
RULER: AE AES Grave
DATE: 3rd Century B.C
DENOMINATION: Uncia
MATERIAL: Bronze, AE
SIZE & WEIGHT: 30 mm x 29 mm, 30 gr
OBVERSE: Knucklebone
REVERSE: Knucklebone
Mit Echtheitszertifikat
Die Aes Grave Uncia repräsentiert einen faszinierenden evolutionären Schritt in der frühen römischen Währung, der bis ins 3. Jh. v. Chr. zurückreicht. Im Gegensatz zu den später geprägten Silbermünzen waren dies schwere, gegossene Bronzestücke, deren Wert sich auf ihr Gewicht berief – basierend auf dem Libral-Standard. Die „Uncia“ war eine Bruchteileinheit, die ein Zwölftel des römischen As (As) darstellte. Diese Münzen zeichnen sich durch eine raue, primitive Ästhetik und ein massesives Gefühl in der Hand aus und erinnern daran, dass Rom noch eine aufstrebende italienische Macht war, die von einem System roher Metallklumpen zu standardisiertem, kreisförmigem Geld überging.
Eine der ikonischsten und begehrtesten Varietäten dieser Denomination zeigt das Knöchelknochen (Astragalus) als Hauptmotiv. In der Antike waren Knöchelchen nicht nur anatomische Überreste, sondern tief symbolisch, wurden weit verbreitet in Glücks- und Wahrsagespielen verwendet. Auf der Uncia wird das Knöchelknochen typischerweise in Hochrelief sowohl auf Vorder- als auch auf Rückseite dargestellt, oft begleitet von einer einzigen Kugel oder einem „Pellet“, um seinen Wert als eine Einheit anzuzeigen. Die Wahl des Astragalus spiegelt das alltägliche kulturelle Gefüge der römischen Republik wider, das die Welt von Freizeit und Spiel mit den formalen Anforderungen von Handel und staatlich ausgegebenem Geld verbindet.
Der Gussprozess, mit dem diese Münzen hergestellt wurden, führte zu einzigartigen, organischen Oberflächenstrukturen, die heute von Sammlern hoch geschätzt werden. Da sie in Tonformen gegossen statt mit Prägewerkzeugen gestanzt wurden, ist kein Exemplar genau wie ein anderes; viele tragen noch die Gussnadel- bzw. Gussrana-Markierungen, wo das geschmolzene Bronze in die Form floss. Diese schweren Bronzestücke gaben schließlich kleineren, praktischeren geprägten Münzen Platz, als Roms Wirtschaft sich über das Mittelmeer ausdehnte, aber die Knöchelknochen-Uncia bleibt ein definitives Artefakt der frühen wirtschaftlichen Identität der Republik – ein wörtliches und metaphorisches Schwergewicht der antiken Numismatik.
Der Verkäufer stellt sich vor
RULER: AE AES Grave
DATE: 3rd Century B.C
DENOMINATION: Uncia
MATERIAL: Bronze, AE
SIZE & WEIGHT: 30 mm x 29 mm, 30 gr
OBVERSE: Knucklebone
REVERSE: Knucklebone
Mit Echtheitszertifikat
Die Aes Grave Uncia repräsentiert einen faszinierenden evolutionären Schritt in der frühen römischen Währung, der bis ins 3. Jh. v. Chr. zurückreicht. Im Gegensatz zu den später geprägten Silbermünzen waren dies schwere, gegossene Bronzestücke, deren Wert sich auf ihr Gewicht berief – basierend auf dem Libral-Standard. Die „Uncia“ war eine Bruchteileinheit, die ein Zwölftel des römischen As (As) darstellte. Diese Münzen zeichnen sich durch eine raue, primitive Ästhetik und ein massesives Gefühl in der Hand aus und erinnern daran, dass Rom noch eine aufstrebende italienische Macht war, die von einem System roher Metallklumpen zu standardisiertem, kreisförmigem Geld überging.
Eine der ikonischsten und begehrtesten Varietäten dieser Denomination zeigt das Knöchelknochen (Astragalus) als Hauptmotiv. In der Antike waren Knöchelchen nicht nur anatomische Überreste, sondern tief symbolisch, wurden weit verbreitet in Glücks- und Wahrsagespielen verwendet. Auf der Uncia wird das Knöchelknochen typischerweise in Hochrelief sowohl auf Vorder- als auch auf Rückseite dargestellt, oft begleitet von einer einzigen Kugel oder einem „Pellet“, um seinen Wert als eine Einheit anzuzeigen. Die Wahl des Astragalus spiegelt das alltägliche kulturelle Gefüge der römischen Republik wider, das die Welt von Freizeit und Spiel mit den formalen Anforderungen von Handel und staatlich ausgegebenem Geld verbindet.
Der Gussprozess, mit dem diese Münzen hergestellt wurden, führte zu einzigartigen, organischen Oberflächenstrukturen, die heute von Sammlern hoch geschätzt werden. Da sie in Tonformen gegossen statt mit Prägewerkzeugen gestanzt wurden, ist kein Exemplar genau wie ein anderes; viele tragen noch die Gussnadel- bzw. Gussrana-Markierungen, wo das geschmolzene Bronze in die Form floss. Diese schweren Bronzestücke gaben schließlich kleineren, praktischeren geprägten Münzen Platz, als Roms Wirtschaft sich über das Mittelmeer ausdehnte, aber die Knöchelknochen-Uncia bleibt ein definitives Artefakt der frühen wirtschaftlichen Identität der Republik – ein wörtliches und metaphorisches Schwergewicht der antiken Numismatik.
