Eine Holzmaske - Gela - Wir - Elfenbeinküste (Ohne mindestpreis)






Verfügt über einen Postgraduiertenabschluss in Afrikastudien und 15 Jahre Erfahrung in afrikanischer Kunst.
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Ein hölzerner Maske mit dem Titel „A wooden mask“ in der Gela-Tradition der We aus Côte d’Ivoire, 37 cm hoch, 3,7 kg, authentisch Original, in fairem Zustand und mit Stand geliefert.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Eine Gela-Maske der We-Bevölkerung, aus der Côte d’Ivoire/Liberia, mit verzerrten Zügen, die verschiedene zoomorphe Merkmale mischen, und mit Hörnern sowie Naturfasern ornamentiert.
Die Gela-Maske der We—auch bekannt als Guéré, die im heutigen Westen der Côte d’Ivoire und Teilen Liberias leben—ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie Maskentraditionen spirituellen Glauben, soziale Ordnung und ästhetischen Ausdruck in Westafrika artikulieren. Diese Masken gehören zu einem größeren Komplex der Dan-We-Maske-Handlungen, in dem Masken nicht als unbewegliche Objekte verstanden werden, sondern als lebendige Verkörperungen von Waldgeistern, die durch Aufführung in die menschliche Gemeinschaft eindringen.
Aus Holz geschnitzt und oft mit Pigmenten, Fasern und manchmal tierischen Materialien ergänzt, zeichnen sich Gela-Masken durch ihre dramatischen und gelegentlich konfrontativen Merkmale aus. Sie zeigen häufig übertriebene Augen, hervortretende Formen und asymmetrische oder scharf konturierte Gesichtsstrukturen. Hörner-ähnliche Erweiterungen, röhrenförmige Ausläufer oder geschichtete Oberflächen können ihre Präsenz zusätzlich verstärken. Diese visuellen Elemente sind nicht willkürlich; sie sollen die ungezähmte Energie des Waldes und die Unberechenbarkeit der spirituellen Kräfte, die die Maske repräsentiert, heraufbeschwören. Die Ästhetik vermittelt daher sowohl Gefahr als auch Autorität.
In der Aufführung erscheint die Gela-Maske bei wichtigen gemeinschaftlichen Ereignissen, darunter Initiationen, Rituale zur Konfliktlösung und Zeremonien, die mit Schutz oder sozialer Regulation verbunden sind. Der maskierte Darsteller, vollständig kostümiert aus Palmfaser oder Stoff, wird zur sichtbaren Manifestation eines Geistwesens. Durch Bewegung, Klang und kontrollierte Interaktion mit dem Publikum führt die Maske ihre Rolle als Vollstreckerin und Vermittlerin aus. Sie kann Einzelne disziplinieren, Streitigkeiten beilegen oder symbolisch das Gleichgewicht in der Gemeinschaft wiederherstellen. Die Identität des Trägers bleibt verborgen, wodurch betont wird, dass die geübte Autorität dem Geist gehört und nicht einer menschlichen Person.
Eine zentrale Dimension der Gela-Maske liegt in ihrer moralischen und psychologischen Funktion. Ihr oft furchterregendes Aussehen und ihre dynamische Darbietung schaffen eine Atmosphäre der Spannung, die kollektive Normen verstärkt. Zuschauer, insbesondere jüngere Mitglieder der Gesellschaft, lernen durch Erfahrung—indem sie beobachten, wie die Maske Respekt einfordert und wie ihre Gegenwart richtiges Verhalten verlangt. So fungiert die Maske als Instrument sozialer Erziehung und formt das Verhalten durch verkörperte Begegnung statt durch abstrakte Unterweisung.
Gleichzeitig spiegeln Gela-Masken eine anspruchsvolle künstlerische Sensibilität wider. Trotz ihrer offensichtlichen Wildheit sind sie sorgfältig komponierte Werke, die Maßverhältnis, Rhythmus und Oberflächenbehandlung ausgleichen. Das Zusammenspiel glatter und texturierter Bereiche, Licht und Schatten sowie Symmetrie und Verzerrung offenbart das Können des Schnitzers und den kulturellen Wert, der dem visuellen Eindruck beigemessen wird. Diese Eigenschaften sorgen dafür, dass die Maske nicht nur spirituell und sozial, sondern auch ästhetisch wirksam ist.
Heute finden sich Gela-Masken in Museumssammlungen und werden oft für ihre expressing Kraft und formale Innovation bewundert. Ihre tiefere Bedeutung liegt jedoch in ihrem ursprünglichen Kontext, in dem Kunst, Darbietung und Glaube untrennbar sind. Als aktive Teilnehmer am rituellen Leben verkörpern sie die dynamische Beziehung zwischen Mensch und Geisterwelt und zeigen, wie materielle Formen Gegenwart für ansonsten unsichtbare Kräfte verleihen können.
Referenzen
Vandenhoute, Pierre. Masques Dan et Guere. Institut Français d’Afrique Noire.
Fischer, Eberhard, und Hans Himmelheber. The Art of the Dan in West Africa. Prestel.
Cole, Herbert M. Icons: Ideals and Power in the Art of Africa. Smithsonian Institution Press.
CAB43036
Höhe: 37 cm ohne Ständer
Der Verkäufer stellt sich vor
Übersetzt mit Google ÜbersetzerEine Gela-Maske der We-Bevölkerung, aus der Côte d’Ivoire/Liberia, mit verzerrten Zügen, die verschiedene zoomorphe Merkmale mischen, und mit Hörnern sowie Naturfasern ornamentiert.
Die Gela-Maske der We—auch bekannt als Guéré, die im heutigen Westen der Côte d’Ivoire und Teilen Liberias leben—ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie Maskentraditionen spirituellen Glauben, soziale Ordnung und ästhetischen Ausdruck in Westafrika artikulieren. Diese Masken gehören zu einem größeren Komplex der Dan-We-Maske-Handlungen, in dem Masken nicht als unbewegliche Objekte verstanden werden, sondern als lebendige Verkörperungen von Waldgeistern, die durch Aufführung in die menschliche Gemeinschaft eindringen.
Aus Holz geschnitzt und oft mit Pigmenten, Fasern und manchmal tierischen Materialien ergänzt, zeichnen sich Gela-Masken durch ihre dramatischen und gelegentlich konfrontativen Merkmale aus. Sie zeigen häufig übertriebene Augen, hervortretende Formen und asymmetrische oder scharf konturierte Gesichtsstrukturen. Hörner-ähnliche Erweiterungen, röhrenförmige Ausläufer oder geschichtete Oberflächen können ihre Präsenz zusätzlich verstärken. Diese visuellen Elemente sind nicht willkürlich; sie sollen die ungezähmte Energie des Waldes und die Unberechenbarkeit der spirituellen Kräfte, die die Maske repräsentiert, heraufbeschwören. Die Ästhetik vermittelt daher sowohl Gefahr als auch Autorität.
In der Aufführung erscheint die Gela-Maske bei wichtigen gemeinschaftlichen Ereignissen, darunter Initiationen, Rituale zur Konfliktlösung und Zeremonien, die mit Schutz oder sozialer Regulation verbunden sind. Der maskierte Darsteller, vollständig kostümiert aus Palmfaser oder Stoff, wird zur sichtbaren Manifestation eines Geistwesens. Durch Bewegung, Klang und kontrollierte Interaktion mit dem Publikum führt die Maske ihre Rolle als Vollstreckerin und Vermittlerin aus. Sie kann Einzelne disziplinieren, Streitigkeiten beilegen oder symbolisch das Gleichgewicht in der Gemeinschaft wiederherstellen. Die Identität des Trägers bleibt verborgen, wodurch betont wird, dass die geübte Autorität dem Geist gehört und nicht einer menschlichen Person.
Eine zentrale Dimension der Gela-Maske liegt in ihrer moralischen und psychologischen Funktion. Ihr oft furchterregendes Aussehen und ihre dynamische Darbietung schaffen eine Atmosphäre der Spannung, die kollektive Normen verstärkt. Zuschauer, insbesondere jüngere Mitglieder der Gesellschaft, lernen durch Erfahrung—indem sie beobachten, wie die Maske Respekt einfordert und wie ihre Gegenwart richtiges Verhalten verlangt. So fungiert die Maske als Instrument sozialer Erziehung und formt das Verhalten durch verkörperte Begegnung statt durch abstrakte Unterweisung.
Gleichzeitig spiegeln Gela-Masken eine anspruchsvolle künstlerische Sensibilität wider. Trotz ihrer offensichtlichen Wildheit sind sie sorgfältig komponierte Werke, die Maßverhältnis, Rhythmus und Oberflächenbehandlung ausgleichen. Das Zusammenspiel glatter und texturierter Bereiche, Licht und Schatten sowie Symmetrie und Verzerrung offenbart das Können des Schnitzers und den kulturellen Wert, der dem visuellen Eindruck beigemessen wird. Diese Eigenschaften sorgen dafür, dass die Maske nicht nur spirituell und sozial, sondern auch ästhetisch wirksam ist.
Heute finden sich Gela-Masken in Museumssammlungen und werden oft für ihre expressing Kraft und formale Innovation bewundert. Ihre tiefere Bedeutung liegt jedoch in ihrem ursprünglichen Kontext, in dem Kunst, Darbietung und Glaube untrennbar sind. Als aktive Teilnehmer am rituellen Leben verkörpern sie die dynamische Beziehung zwischen Mensch und Geisterwelt und zeigen, wie materielle Formen Gegenwart für ansonsten unsichtbare Kräfte verleihen können.
Referenzen
Vandenhoute, Pierre. Masques Dan et Guere. Institut Français d’Afrique Noire.
Fischer, Eberhard, und Hans Himmelheber. The Art of the Dan in West Africa. Prestel.
Cole, Herbert M. Icons: Ideals and Power in the Art of Africa. Smithsonian Institution Press.
CAB43036
Höhe: 37 cm ohne Ständer
Der Verkäufer stellt sich vor
Übersetzt mit Google ÜbersetzerDetails
Rechtliche Informationen des Verkäufers
- Unternehmen:
- Jaenicke Njoya GmbH
- Repräsentant:
- Wolfgang Jaenicke
- Adresse:
- Jaenicke Njoya GmbH
Klausenerplatz 7
14059 Berlin
GERMANY - Telefonnummer:
- +493033951033
- Email:
- w.jaenicke@jaenicke-njoya.com
- USt-IdNr.:
- DE241193499
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