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Industrieausrüstung - Anton Reichl Dresden Patent 116 11 S 6 - Deutschland - Modell Schokolade Drops
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Vor 5 Wochen

Industrieausrüstung - Anton Reichl Dresden Patent 116 11 S 6 - Deutschland - Modell Schokolade Drops

Original Vintage Industrie Guss Form Schokolade Drops Industrielle Blister-Gussform, wohl 1920-1950 Material: Patiniertes Metall (Aluminiumlegierung oder verzinkter Stahl). Struktur: Rechteckiges Tablett mit 143 gleichmäßig angeordneten, halbkugeligen Vertiefungen (11 × 13 Matrix); umlaufender Flachrand. Zustand: Authentische Alters- und Gebrauchsspuren mit charakteristischer Oxidation, die dem Objekt eine skulpturale Textur verleiht. Besonderheit: Ein faszinierendes Belegstück industrieller Formgebung, das durch seine strenge Geometrie und die warme Metallpatina besticht. Unten gestanzt: am Foto sehr schwer erkennbar aber es steht 100%: Anton Reichl Dresden weiter rechts steht: Anton Reichl Dresden 6 No. 116 11 S Ungereinigter Originalzustand! Titel Original Vintage Industrie Guss Form Schokolade Drops (Metall ist wahrscheinlich Eisenblech) Objekt Industrielle Fertigungsform zur Herstellung von Schokoladendrops für Kaffee oder zum Backen. Wahrscheinlich industriellen Ursprungs, zum Beispiel einer Schokoladenfabrik. Eher unwahrscheinlich dass das Fabrikat für den privaten Haushalt bestimmt war, aber auch möglich. Maße: Standardisiertes Werksmaß für Großproduktion (ca. 31cm Länge, 27cm Breite, Tiefe). Material: Eisenblech, hochwahrscheinlich eine lebensmittelechte Legierung (?) (antikrosiv und wärmeleitfähig). Darstellung und Aufbau Das Objekt ist eine klassische Mehrfach-Gussform aus der Hochphase der industriellen Süßwarenproduktion. Sie dient der gleichzeitigen Ausformung zahlreicher kleinteiliger Schokoladensegmente (Drops bzw Keks-und Back-Zutaten). Besonders markant sind: Die Geometrie: Eine streng symmetrische kreisförmige Anordnung von Einzelvertiefungen, die durch Mitteltiefe Stege bzw. Zwischenräume getrennt sind. Dies ermöglichte das spätere saubere Auabrechen der kleinen Schokolade-Drops. Die Oberflächenstruktur: Die Innenseiten der Formen sind glatt poliert, um einen hohen Glanz der Schokolade (Fettkristallisation) und ein rückstandsloses Entformen zu gewährleisten. Der massive Rand: Ein umlaufender, leicht verstärkter Rahmen, der für die mechanische Belastung in Rüttelmaschinen (zum Austreiben von Luftblasen) und Kühltunneln ausgelegt ist. Das Objekt strahlt die funktionale Ästhetik der funktionsorientierten Industriemoderne aus. Was einst ein reines Werkzeug war, wirkt heute durch die Patina und die serielle Reihung wie ein skulpturales Objekt des Industrial Designs. Technik und Materialbeschaffenheit Die Form ist entweder im Sandguss- bzw Kokillengussverfahren hergestellt worden oder aber wohl eher in Blechstanztechnik. Materialwahl: Die Verwendung von Eisenblech (oder einer entsprechenden Legierung) war im 20. Jahrhundert revolutionär, da es im Vergleich zu schweren Eisenformen eine exzellente Wärmeleitfähigkeit besitzt. Dies erlaubte eine präzise Steuerung des Temperierprozesses der Kakaobutter. Präzision: Die Formkanten sind teils scharfkantig und exakt gearbeitet, was auf eine hochwertige industrielle Fertigung schließen lässt. Datierung und Kontext Aufgrund der Bauweise und der Typografie der Segmentierung ist das Objekt in die Zeit zwischen 1920 und 1950 einzuordnen (Mid-Century). In dieser Ära stellten große Süßwarenfabriken (wie etwa in Wien oder dem süddeutschen Raum) von händischer Fertigung auf vollautomatisierte Gussstraßen um. Diese Formen wurden in Magazinen zu Hunderten vorgehalten. Dass dieses Exemplar erhalten geblieben ist, macht es zu einem seltenen Sachzeugen der europäischen Industriegeschichte. Stilistische Einordnung Das Werk steht exemplarisch für den „Industrial Chic“. Es verbindet kompromisslose Funktionalität mit einer unbewussten künstlerischen Qualität, die an die serielle Kunst der Minimal Art erinnert. Die Komposition folgt rein technischen Notwendigkeiten: Maximale Platzausnutzung durch Rasterung. Stabilität durch Materialstärke. Ästhetik durch Symmetrie. In einem modernen Wohnkontext fungiert die Form heute weniger als Werkzeug, sondern als historisches Wandobjekt, Schale oder dekoratives Sammlerstück im Bereich „Antike Küchenutensilien“. Erhaltungszustand Korrosion: Keine aktiven Korrosionsschäden sichtbar; das Material weist die für gealtertes Eisenblech, Legierung oder Aluminium typische, schützende graue Oxidpatina auf. Oberfläche: Authentische Gebrauchsspuren aus dem Fabrikalltag (leichte Kratzer, minimale Bestoßungen an den Rändern), die den historischen Charakter unterstreichen. Sauberkeit: In gepflegtem Fundzustand, ohne grobe Anhaftungen von Produktionsrückständen, Schokoladenrückständen erkennbar bzw. zu vermuten da patiniert. Insgesamt ein hervorragender, authentischer Zustand mit einer ehrlichen, über Jahrzehnte gewachsenen Patina. Kulturhistorische Bedeutung und Interpretation Diese Gussform ist ein wichtiges Dokument der Genussmittelkultur. Sie repräsentiert den Übergang vom Handwerk zur Massenproduktion und erzählt von der Demokratisierung des Luxusguts Schokolade im 20. Jahrhundert. Für Sammler von Reklamegeschichte, Schokolatiana oder Liebhaber des Industrial Designs ist dieses Objekt aufgrund seiner interessanten Haptik und der klaren Formsprache von besonderem Interesse. Es ist ein „haptisches Geschichtsbuch“, das die industrielle Präzision vergangener Tage greifbar macht. Fazit Eine museale Industrie-Schokoladenform aus dem Anfang bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts. Das Objekt besticht durch seine Form, Funktion und Qualität, den exzellenten Erhaltungszustand und seine hohe dekorative Wirkung als Industrial-Antiquität. Typ: Industrielle Gussform (Schokolade) Seltene Marke: Anton Reichl Dresden 6 Patent No. 116 11 S Material: Eisenblech (Legierung) Epoche: ca. 1920–1960 Herkunft: Deutschland, Dresden, Europa (Kontext Wien/Mitteleuropa) Zustand: Gebraucht, sehr gut erhalten Besonderheit: Hochdekoratives Rasterdesign Versand weltweit!

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Industrieausrüstung - Anton Reichl Dresden Patent 116 11 S 6 - Deutschland - Modell Schokolade Drops

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Original Vintage Industrie Guss Form Schokolade Drops
Industrielle Blister-Gussform, wohl 1920-1950

Material: Patiniertes Metall (Aluminiumlegierung oder verzinkter Stahl).

Struktur: Rechteckiges Tablett mit 143 gleichmäßig angeordneten, halbkugeligen Vertiefungen (11 × 13 Matrix); umlaufender Flachrand.

Zustand: Authentische Alters- und Gebrauchsspuren mit charakteristischer Oxidation, die dem Objekt eine skulpturale Textur verleiht.

Besonderheit: Ein faszinierendes Belegstück industrieller Formgebung, das durch seine strenge Geometrie und die warme Metallpatina besticht.

Unten gestanzt:
am Foto sehr schwer erkennbar aber es steht 100%: Anton Reichl Dresden
weiter rechts steht: Anton Reichl Dresden 6 No. 116 11 S

Ungereinigter Originalzustand!

Titel
Original Vintage Industrie Guss Form Schokolade Drops (Metall ist wahrscheinlich Eisenblech)

Objekt
Industrielle Fertigungsform zur Herstellung von Schokoladendrops für Kaffee oder zum Backen.

Wahrscheinlich industriellen Ursprungs, zum Beispiel einer Schokoladenfabrik. Eher unwahrscheinlich dass das Fabrikat für den privaten Haushalt bestimmt war, aber auch möglich.

Maße: Standardisiertes Werksmaß für Großproduktion (ca. 31cm Länge, 27cm Breite, Tiefe).

Material: Eisenblech, hochwahrscheinlich eine lebensmittelechte Legierung (?) (antikrosiv und wärmeleitfähig).

Darstellung und Aufbau
Das Objekt ist eine klassische Mehrfach-Gussform aus der Hochphase der industriellen Süßwarenproduktion. Sie dient der gleichzeitigen Ausformung zahlreicher kleinteiliger Schokoladensegmente (Drops bzw Keks-und Back-Zutaten).

Besonders markant sind:

Die Geometrie: Eine streng symmetrische kreisförmige Anordnung von Einzelvertiefungen, die durch Mitteltiefe Stege bzw. Zwischenräume getrennt sind. Dies ermöglichte das spätere saubere Auabrechen der kleinen Schokolade-Drops.

Die Oberflächenstruktur: Die Innenseiten der Formen sind glatt poliert, um einen hohen Glanz der Schokolade (Fettkristallisation) und ein rückstandsloses Entformen zu gewährleisten.

Der massive Rand: Ein umlaufender, leicht verstärkter Rahmen, der für die mechanische Belastung in Rüttelmaschinen (zum Austreiben von Luftblasen) und Kühltunneln ausgelegt ist.

Das Objekt strahlt die funktionale Ästhetik der funktionsorientierten Industriemoderne aus. Was einst ein reines Werkzeug war, wirkt heute durch die Patina und die serielle Reihung wie ein skulpturales Objekt des Industrial Designs.

Technik und Materialbeschaffenheit
Die Form ist entweder im Sandguss- bzw Kokillengussverfahren hergestellt worden oder aber wohl eher in Blechstanztechnik.

Materialwahl: Die Verwendung von Eisenblech (oder einer entsprechenden Legierung) war im 20. Jahrhundert revolutionär, da es im Vergleich zu schweren Eisenformen eine exzellente Wärmeleitfähigkeit besitzt. Dies erlaubte eine präzise Steuerung des Temperierprozesses der Kakaobutter.

Präzision: Die Formkanten sind teils scharfkantig und exakt gearbeitet, was auf eine hochwertige industrielle Fertigung schließen lässt.

Datierung und Kontext
Aufgrund der Bauweise und der Typografie der Segmentierung ist das Objekt in die Zeit zwischen 1920 und 1950 einzuordnen (Mid-Century).

In dieser Ära stellten große Süßwarenfabriken (wie etwa in Wien oder dem süddeutschen Raum) von händischer Fertigung auf vollautomatisierte Gussstraßen um. Diese Formen wurden in Magazinen zu Hunderten vorgehalten. Dass dieses Exemplar erhalten geblieben ist, macht es zu einem seltenen Sachzeugen der europäischen Industriegeschichte.

Stilistische Einordnung
Das Werk steht exemplarisch für den „Industrial Chic“. Es verbindet kompromisslose Funktionalität mit einer unbewussten künstlerischen Qualität, die an die serielle Kunst der Minimal Art erinnert.

Die Komposition folgt rein technischen Notwendigkeiten:

Maximale Platzausnutzung durch Rasterung.

Stabilität durch Materialstärke.

Ästhetik durch Symmetrie.

In einem modernen Wohnkontext fungiert die Form heute weniger als Werkzeug, sondern als historisches Wandobjekt, Schale oder dekoratives Sammlerstück im Bereich „Antike Küchenutensilien“.

Erhaltungszustand
Korrosion: Keine aktiven Korrosionsschäden sichtbar; das Material weist die für gealtertes Eisenblech, Legierung oder Aluminium typische, schützende graue Oxidpatina auf.

Oberfläche: Authentische Gebrauchsspuren aus dem Fabrikalltag (leichte Kratzer, minimale Bestoßungen an den Rändern), die den historischen Charakter unterstreichen.

Sauberkeit: In gepflegtem Fundzustand, ohne grobe Anhaftungen von Produktionsrückständen, Schokoladenrückständen erkennbar bzw. zu vermuten da patiniert.

Insgesamt ein hervorragender, authentischer Zustand mit einer ehrlichen, über Jahrzehnte gewachsenen Patina.

Kulturhistorische Bedeutung und Interpretation
Diese Gussform ist ein wichtiges Dokument der Genussmittelkultur. Sie repräsentiert den Übergang vom Handwerk zur Massenproduktion und erzählt von der Demokratisierung des Luxusguts Schokolade im 20. Jahrhundert.

Für Sammler von Reklamegeschichte, Schokolatiana oder Liebhaber des Industrial Designs ist dieses Objekt aufgrund seiner interessanten Haptik und der klaren Formsprache von besonderem Interesse. Es ist ein „haptisches Geschichtsbuch“, das die industrielle Präzision vergangener Tage greifbar macht.

Fazit
Eine museale Industrie-Schokoladenform aus dem Anfang bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts. Das Objekt besticht durch seine Form, Funktion und Qualität, den exzellenten Erhaltungszustand und seine hohe dekorative Wirkung als Industrial-Antiquität.

Typ: Industrielle Gussform (Schokolade)
Seltene Marke: Anton Reichl Dresden 6
Patent No. 116 11 S
Material: Eisenblech (Legierung)
Epoche: ca. 1920–1960
Herkunft: Deutschland, Dresden, Europa (Kontext Wien/Mitteleuropa)
Zustand: Gebraucht, sehr gut erhalten
Besonderheit: Hochdekoratives Rasterdesign

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