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Dirk Filarski (1885-1964) - Frühling
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Dirk Filarski (1885-1964) - Frühling

Dirk Hermann Wilhelm Filarski (Amsterdam 15.10.1885 - 28.2.1964 Zeist) ist ein bedeutender Vertreter der „Bergener Schule“. Er kam nach seiner Ausbildung an der Quellinus-Schule und der Rijksschool voor Kunstnijverheid in Amsterdam und dem Militärdienst bereits 1907 nach Bergen, zusammen mit Dirk Smorenberg. 1910 entdeckte der Kunstsammler August Maschmeijer seine Bilder bei Sint Lucas in Amsterdam. Die Ankäufe ermöglichten den Beginn einer lebenslang dauernden Reisetätigkeit. Ab 1912 häufig in der Schweiz, hielt sich Filarski in den 20er Jahren viel in Frankreich und Italien auf, in den 30er unter anderem in Spanien, Nordafrika, Italien und auf dem Balkan. Diese unstete Art war wohl auch die Ursache dafür, dass seine erste Ehe mit Rachel „Willy“ Gerritse 1933 nach 15 Jahren geschieden wurde. Ab 1917 förderte der Bergener Kunstmäzen Piet Boendermaker den Maler und gewährte ihm bis 1929 quasi ein festes Gehalt. Während des 2. Weltkrieges verblieb Filarski in den Niederlanden, lebte in Amsterdam, malte in Giethoorn und Staphorst. 1942 wurde seine ehemalige Frau von den Nationalsozialisten verhaftet und in Auschwitz ermordet. Nach Kriegsende nahm der Maler seine Reisetätigkeit unvermindert wieder auf, diesmal zusammen mit seiner zweiten Frau, der Schwester des Malers Dirk Smorenberg. Das Paar blieb jahrelang im Ausland. Das angebotene Gemälde stammt aus der expressionistischen Phase des Malers, die zu seiner Bergener Zeit gehört. Es dürfte zwischen 1916 und 1925 entstanden sein. Pastos und mit breiten Pinselstrichen ist das Werk gemalt. Es befindet sich in einem guten Zustand, lediglich kleinere Farbverluste, vor allem am unteren Rand, sie fallen kaum auf. Der Rahmen könnte original sein, er ist fleckig und bestoßen und wird kostenlos beigegeben.

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Dirk Filarski (1885-1964) - Frühling

Dirk Hermann Wilhelm Filarski (Amsterdam 15.10.1885 - 28.2.1964 Zeist) ist ein bedeutender Vertreter der „Bergener Schule“. Er kam nach seiner Ausbildung an der Quellinus-Schule und der Rijksschool voor Kunstnijverheid in Amsterdam und dem Militärdienst bereits 1907 nach Bergen, zusammen mit Dirk Smorenberg. 1910 entdeckte der Kunstsammler August Maschmeijer seine Bilder bei Sint Lucas in Amsterdam. Die Ankäufe ermöglichten den Beginn einer lebenslang dauernden Reisetätigkeit. Ab 1912 häufig in der Schweiz, hielt sich Filarski in den 20er Jahren viel in Frankreich und Italien auf, in den 30er unter anderem in Spanien, Nordafrika, Italien und auf dem Balkan. Diese unstete Art war wohl auch die Ursache dafür, dass seine erste Ehe mit Rachel „Willy“ Gerritse 1933 nach 15 Jahren geschieden wurde. Ab 1917 förderte der Bergener Kunstmäzen Piet Boendermaker den Maler und gewährte ihm bis 1929 quasi ein festes Gehalt.
Während des 2. Weltkrieges verblieb Filarski in den Niederlanden, lebte in Amsterdam, malte in Giethoorn und Staphorst. 1942 wurde seine ehemalige Frau von den Nationalsozialisten verhaftet und in Auschwitz ermordet. Nach Kriegsende nahm der Maler seine Reisetätigkeit unvermindert wieder auf, diesmal zusammen mit seiner zweiten Frau, der Schwester des Malers Dirk Smorenberg. Das Paar blieb jahrelang im Ausland.

Das angebotene Gemälde stammt aus der expressionistischen Phase des Malers, die zu seiner Bergener Zeit gehört. Es dürfte zwischen 1916 und 1925 entstanden sein. Pastos und mit breiten Pinselstrichen ist das Werk gemalt.
Es befindet sich in einem guten Zustand, lediglich kleinere Farbverluste, vor allem am unteren Rand, sie fallen kaum auf. Der Rahmen könnte original sein, er ist fleckig und bestoßen und wird kostenlos beigegeben.

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Leo Setz
Experte
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