Eine feine Sammlung zweier antiker Silberobjekte aus der Himalaya-Region. - Silber - Nepal - das späte 19. und 20. Jahrhundert






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Ein einzelnes Lot mit zwei antiken silbernen Objekten aus dem Himalaya, dat auf die späte 19. bis frühe 20. Jahrhundert datiert ist: eine nepalesische Repoussé-Opfer-Schale (Durchmesser 13 cm, Höhe 7 cm, 292 g) und ein tibetischer Silber-Teekupfer-Deckel (Durchmesser 12 cm, 70 g), insgesamt 362 g, aus massivem Silber, ohne Gravuren/Marken, Herkunft Nepal und Tibet.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Gehaltvolle Sammlung von zwei antiken Silberobjekten aus der Himalaya-Region, angeboten zusammen als ein einzelnes Lot. Gesamtsilbergewicht 362 g — aktueller Spot-Metallwert allein ca. €850.
LOS 1 — Nepalesisches Silber-Repoussé-Opferungsbecken
Nepal, Kathmandu-Tal, späte 19. bis frühe 20. Jahrhundert
Gedrückte Sphärenform, vollständig von Hand im Repoussé gegen einen fein gehauenen Grund gearbeitet, charakteristisch für die Newar-Silberschmiedetraditionen des Kathmandu-Tals.
Dekoration: Kontinuierlicher narrativer Fries über zwei Register hinweg, figürliche Szenen darstellend — möglicherweise Prozessions- oder Zeremonienmotive aus der hinduistisch-buddhistischen Himalaya-Ikonografie. Stil und Komposition unterscheiden sich von der klassischen birmanischen Thabeik-Tradition und nähern sich stärker den nepalesischen Metallbearbeitungstraditionen.
Oberer Rand: Perlenbord mit geschnürtem Rand
Unterer Rand: S-förmige geometrische und florale Bandgestaltung
Unterseite: Flaches gehämmertes Silber mit aufgesetztem dekorativem Rand. Keine Inschrift, keine Punzen — konsistent mit Stücken, die für einheimische Himalaya-Klientel hergestellt wurden
Material: Massives Silber, ca. 900/1000 Feingehalt
Maße: Durchmesser 13 cm / Höhe 7 cm / Gewicht 292 g
Zustand: Guter antiker Zustand, natürliche Alterspatina, Abnutzung entsprechend Alter und Nutzung, keine Risse, keine Reparaturen
LOS 2 — Tibetisches Silber-Teetassen-Deckel
Tibet, 19. bis frühe 20. Jahrhundert
Gedeckter Deckel einer traditionellen tibetischen Teeschale (dhakya oder gaiwan), ursprünglich Teil eines Teeservices, das für Buttertee oder süßen Tee in klösterlichen oder häuslichen Kontexten verwendet wurde. Das Stück verbindet tibetische rituelle Metallbearbeitungstraditionen mit funktionalem Design.
Dekoration: Umgekehrter Rand mit graviertem oder repoussé-Band; die kuppelförmige Form ist typisch für tibetische Teekessel-Deckel, oft mit einer Finial (heute abwesend oder vereinfacht). Die Oberfläche zeigt gehämmerte und gestochene Arbeiten, typisch für tibetische Silberschmiede.
Material: Massives Silber
Maße: Durchmesser 12 cm / Gewicht 70 g
Zustand: Guter antiker Zustand, natürliche Patina, geringe Oberflächenabnutzung entsprechend dem Alter
Kombinierte Spezifikationen
Gesamt-Silbergewicht: 362 g
Beide Stücke als Himalaya-Kunst erworben. Keine Punzen an beiden Stücken — konsistent mit traditionellem Silberschmuck aus Nepal und Tibet jener Periode, bei dem Punzierungen für Stücke, die lokal verwendet werden, nicht üblich waren.
Provenienzbemerkung: Der Becher wurde zuvor als burmesisch katalogisiert; fachkundige Untersuchung bestätigt eine nepalesische Zuschreibung. Der Deckel wird als Originaldeckel einer tibetischen Teetasse identifiziert und nicht als eigenständiges Ritualgefäß.
Schlüsselwörter: Nepal / Kathmandu-Tal / Tibet / Himalaya-Kunst / Silber / Repoussé / Opfeerschale / Tibetische Teetasse / Dhakya / Buddhistisch / Hindu-Buddhistisch / Newar / 19. Jahrhundert / 20. Jahrhundert / Himalaya-Silber / Ritualobjekt
Gehaltvolle Sammlung von zwei antiken Silberobjekten aus der Himalaya-Region, angeboten zusammen als ein einzelnes Lot. Gesamtsilbergewicht 362 g — aktueller Spot-Metallwert allein ca. €850.
LOS 1 — Nepalesisches Silber-Repoussé-Opferungsbecken
Nepal, Kathmandu-Tal, späte 19. bis frühe 20. Jahrhundert
Gedrückte Sphärenform, vollständig von Hand im Repoussé gegen einen fein gehauenen Grund gearbeitet, charakteristisch für die Newar-Silberschmiedetraditionen des Kathmandu-Tals.
Dekoration: Kontinuierlicher narrativer Fries über zwei Register hinweg, figürliche Szenen darstellend — möglicherweise Prozessions- oder Zeremonienmotive aus der hinduistisch-buddhistischen Himalaya-Ikonografie. Stil und Komposition unterscheiden sich von der klassischen birmanischen Thabeik-Tradition und nähern sich stärker den nepalesischen Metallbearbeitungstraditionen.
Oberer Rand: Perlenbord mit geschnürtem Rand
Unterer Rand: S-förmige geometrische und florale Bandgestaltung
Unterseite: Flaches gehämmertes Silber mit aufgesetztem dekorativem Rand. Keine Inschrift, keine Punzen — konsistent mit Stücken, die für einheimische Himalaya-Klientel hergestellt wurden
Material: Massives Silber, ca. 900/1000 Feingehalt
Maße: Durchmesser 13 cm / Höhe 7 cm / Gewicht 292 g
Zustand: Guter antiker Zustand, natürliche Alterspatina, Abnutzung entsprechend Alter und Nutzung, keine Risse, keine Reparaturen
LOS 2 — Tibetisches Silber-Teetassen-Deckel
Tibet, 19. bis frühe 20. Jahrhundert
Gedeckter Deckel einer traditionellen tibetischen Teeschale (dhakya oder gaiwan), ursprünglich Teil eines Teeservices, das für Buttertee oder süßen Tee in klösterlichen oder häuslichen Kontexten verwendet wurde. Das Stück verbindet tibetische rituelle Metallbearbeitungstraditionen mit funktionalem Design.
Dekoration: Umgekehrter Rand mit graviertem oder repoussé-Band; die kuppelförmige Form ist typisch für tibetische Teekessel-Deckel, oft mit einer Finial (heute abwesend oder vereinfacht). Die Oberfläche zeigt gehämmerte und gestochene Arbeiten, typisch für tibetische Silberschmiede.
Material: Massives Silber
Maße: Durchmesser 12 cm / Gewicht 70 g
Zustand: Guter antiker Zustand, natürliche Patina, geringe Oberflächenabnutzung entsprechend dem Alter
Kombinierte Spezifikationen
Gesamt-Silbergewicht: 362 g
Beide Stücke als Himalaya-Kunst erworben. Keine Punzen an beiden Stücken — konsistent mit traditionellem Silberschmuck aus Nepal und Tibet jener Periode, bei dem Punzierungen für Stücke, die lokal verwendet werden, nicht üblich waren.
Provenienzbemerkung: Der Becher wurde zuvor als burmesisch katalogisiert; fachkundige Untersuchung bestätigt eine nepalesische Zuschreibung. Der Deckel wird als Originaldeckel einer tibetischen Teetasse identifiziert und nicht als eigenständiges Ritualgefäß.
Schlüsselwörter: Nepal / Kathmandu-Tal / Tibet / Himalaya-Kunst / Silber / Repoussé / Opfeerschale / Tibetische Teetasse / Dhakya / Buddhistisch / Hindu-Buddhistisch / Newar / 19. Jahrhundert / 20. Jahrhundert / Himalaya-Silber / Ritualobjekt
