Banda Ngbaka-Figur - Ngbaka - DR Kongo





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Diese schöne afrikanische Statue mit einer sehr stilisierten Ausstrahlung stammt aus der Ubangi-Region, in der viele ethnische Gruppen in der Demokratischen Republik Kongo und der Zentralafrikanischen Republik zusammenleben. Unter den bekanntesten Gruppen sind die Azande, die Ngbandi, die Mangbetu, die Ngbaka und die Banda. Wenn es in der Regel nicht einfach ist, ein Stück aus dieser Region genau zu identifizieren, bedingt durch die geografische und kulturelle Komplexität der ethnischen Gruppen, erlaubt die Typologie des hier vorgeschlagenen Stücks es zumindest, es dem Ngbaka oder den Banda zuzuordnen. Gelegen nordwestlich von Ubangi wurden viele Banda, die in die DR Kongo kamen, dort unter anderem durch die Ngbaka assimiliert. Ihre Artefakte wurden in diesem Fall also „ngbaka-iziert“. Zahlreiche Objekte mit morphologischen Banda-Merkmalen zeugen von dieser Integration.
Die Figuren dieses Typs spielten in Initiationsriten eine Rolle, die von Geheimbünden organisiert wurden, welche für Beschneidung, Exzision und damit den Übergang vom Kind- ins Erwachsenalter verantwortlich sind, wie wir in dem Kontextfoto sehen, wo ein jugendlicher Banda beschnitten wird.
Im Werk Ubangi, J.-L. GROOTAERS, Actes Sud, S. 177, finden wir ein paar Ngbaka-Banda-Figürchen mit sehr ähnlicher Typologie. Beachten Sie, dass auf dem linken Bild ein originales Banda-Figurchen zu sehen ist."
Diese schöne afrikanische Statue mit einer sehr stilisierten Ausstrahlung stammt aus der Ubangi-Region, in der viele ethnische Gruppen in der Demokratischen Republik Kongo und der Zentralafrikanischen Republik zusammenleben. Unter den bekanntesten Gruppen sind die Azande, die Ngbandi, die Mangbetu, die Ngbaka und die Banda. Wenn es in der Regel nicht einfach ist, ein Stück aus dieser Region genau zu identifizieren, bedingt durch die geografische und kulturelle Komplexität der ethnischen Gruppen, erlaubt die Typologie des hier vorgeschlagenen Stücks es zumindest, es dem Ngbaka oder den Banda zuzuordnen. Gelegen nordwestlich von Ubangi wurden viele Banda, die in die DR Kongo kamen, dort unter anderem durch die Ngbaka assimiliert. Ihre Artefakte wurden in diesem Fall also „ngbaka-iziert“. Zahlreiche Objekte mit morphologischen Banda-Merkmalen zeugen von dieser Integration.
Die Figuren dieses Typs spielten in Initiationsriten eine Rolle, die von Geheimbünden organisiert wurden, welche für Beschneidung, Exzision und damit den Übergang vom Kind- ins Erwachsenalter verantwortlich sind, wie wir in dem Kontextfoto sehen, wo ein jugendlicher Banda beschnitten wird.
Im Werk Ubangi, J.-L. GROOTAERS, Actes Sud, S. 177, finden wir ein paar Ngbaka-Banda-Figürchen mit sehr ähnlicher Typologie. Beachten Sie, dass auf dem linken Bild ein originales Banda-Figurchen zu sehen ist."
