Window - Shiraishi Ayana - 白石綾菜 - Japan





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Es gibt eine besondere Stille, die nur japanische Malerei erreichen kann, und Window von Ayana Shiraishi besitzt sie in vollem Umfang.
Eine junge Frau wird in reinem Profil gesehen, ihr Blick richtet sich jenseits der Bildebene auf etwas, das der Betrachter nicht sehen kann. Ihr Ausdruck ist weder sehnsüchtig noch beunruhigt — er bewohnt jenes seltene, schwierigere emotionale Terrain: ein Geist in Bewegung hinter einer gefassten äußeren Haltung. Sie ist einfach präsent und schaut.
Was dem Auge sofort ins Auge springt, ist das Zusammenspiel der Materialien. Der Hintergrund ist ein Feld aus Blattgold, mit absichtlicher Unregelmäßigkeit aufgetragen, sodass die Oberfläche atmet — das Licht unterschiedlich über seine texturierte Fläche einfängt und je nach Blickwinkel von warmem Bernstein zu blassem Ocker wechselt. Gegen diesen leuchtenden Grund wird die Figur mit der zurückhaltenden Präzision dargestellt, die zu den besten zeitgenössischen Nihonga gehört. Ihr langes, schwarzes Haar fällt in einem einzigen ungebrochenen Vorhang vom Scheitel über die Schulter hinaus, die Tintenstriche kühn und sicher, das Gewicht und die Dichte des Haars wirken vollkommen überzeugend. Eine einzige Linie leuchtenden Kobaltblaues markiert ihre Kleidung — der eine unverwechselbare Farbnote in der Komposition, und ihre Platzierung ist exakt: Sie verankert die Figur, ohne Gesicht oder Gold zu konkurrenzieren.
Der Einsatz der Nihonga-Tradition durch den Künstler ist weder ehrfurchtsvoll noch rebellisch. Er ist stilvoll. Die klassischen Materialien — Mineralpigmente, Blattgold, Kleber aus tierischer Gelatine — werden eingesetzt, um einem Gegenstand und einer Stimmung zu dienen, die sich völlig zeitgenössisch anfühlen: eine junge Person am Fenster, am Übergang zwischen der Innenwelt und dem, was draußen liegt.
Der Titel Window dient auf mehreren Ebenen. Er verweist vermutlich auf die unsichtbare Öffnung, auf die die Figur blickt. Aber er beschreibt auch das Gemälde selbst — ein Fenster zu einem Moment privater Gedanken, eingefasst und still gehalten.
Das rote Künstlerstempel ist unten links vorhanden. Rahmen in silbertonem geschnitztem Holzrahmen."
Es gibt eine besondere Stille, die nur japanische Malerei erreichen kann, und Window von Ayana Shiraishi besitzt sie in vollem Umfang.
Eine junge Frau wird in reinem Profil gesehen, ihr Blick richtet sich jenseits der Bildebene auf etwas, das der Betrachter nicht sehen kann. Ihr Ausdruck ist weder sehnsüchtig noch beunruhigt — er bewohnt jenes seltene, schwierigere emotionale Terrain: ein Geist in Bewegung hinter einer gefassten äußeren Haltung. Sie ist einfach präsent und schaut.
Was dem Auge sofort ins Auge springt, ist das Zusammenspiel der Materialien. Der Hintergrund ist ein Feld aus Blattgold, mit absichtlicher Unregelmäßigkeit aufgetragen, sodass die Oberfläche atmet — das Licht unterschiedlich über seine texturierte Fläche einfängt und je nach Blickwinkel von warmem Bernstein zu blassem Ocker wechselt. Gegen diesen leuchtenden Grund wird die Figur mit der zurückhaltenden Präzision dargestellt, die zu den besten zeitgenössischen Nihonga gehört. Ihr langes, schwarzes Haar fällt in einem einzigen ungebrochenen Vorhang vom Scheitel über die Schulter hinaus, die Tintenstriche kühn und sicher, das Gewicht und die Dichte des Haars wirken vollkommen überzeugend. Eine einzige Linie leuchtenden Kobaltblaues markiert ihre Kleidung — der eine unverwechselbare Farbnote in der Komposition, und ihre Platzierung ist exakt: Sie verankert die Figur, ohne Gesicht oder Gold zu konkurrenzieren.
Der Einsatz der Nihonga-Tradition durch den Künstler ist weder ehrfurchtsvoll noch rebellisch. Er ist stilvoll. Die klassischen Materialien — Mineralpigmente, Blattgold, Kleber aus tierischer Gelatine — werden eingesetzt, um einem Gegenstand und einer Stimmung zu dienen, die sich völlig zeitgenössisch anfühlen: eine junge Person am Fenster, am Übergang zwischen der Innenwelt und dem, was draußen liegt.
Der Titel Window dient auf mehreren Ebenen. Er verweist vermutlich auf die unsichtbare Öffnung, auf die die Figur blickt. Aber er beschreibt auch das Gemälde selbst — ein Fenster zu einem Moment privater Gedanken, eingefasst und still gehalten.
Das rote Künstlerstempel ist unten links vorhanden. Rahmen in silbertonem geschnitztem Holzrahmen."

