Platzteller - Eine große chinesische blau-weiß forgische Speiseplatte mit Pinienmotiv. - Ein großer chinesischer Blau-Weiß-Charger mit einem Kiefern-Motiv.





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Studierte asiatische Kunst und Kunstmarktmanagement; forschte in Taipeh; arbeitete in Auktionshäusern.
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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Ein sehr feiner chinesischer blau-weißer Charger, dekoriert mit einer Kiefer
China
Yongzheng-Periode (1723-1735)
Durchmesser: 38 cm
Zustand: 1 feiner Haarriss am Rand und kleine Absplitterungen
Der Kiefernbaum (松, Song) nimmt in der chinesischen symbolischen Sprache eine zentrale Stellung ein, wo er Langlebigkeit, Standhaftigkeit und moralische Integrität bedeutet. Als immergrüner Baum, der die Härten des Winters überstehen kann, wurde er zu einem natürlichen Sinnbild für Ausdauer und Beständigkeit und oft mit den idealen Tugenden des Gelehrtenstandes verbunden. Seine aufrechte Form und Widerstandsfähigkeit unter widrigen Bedingungen wurden als Spiegelbild unerschütterlichen Prinzips und Loyalität verstanden.
Der Kiefer gehört außerdem zu den Drei Freunden des Winters (Suihan Sanyou) zusammen mit Bambus und Pflaume. Gemeinsam drücken diese Motive Beharrlichkeit angesichts von Schwierigkeiten aus: der Kiefer für Ausdauer, der Bambus für Flexibilität und die Pflaume für Erneuerung. Dieses Dreiermotiv erscheint häufig in Malerei, in der dekorativen Kunst und im Exportporzellan und trägt eine feine kulturelle Botschaft, die sowohl von chinesischen als auch von europäischen Zuschauern geschätzt wird.
Darüber hinaus besteht eine enge Verbindung des Kieferns mit daoistischen Konzepten von Langlebigkeit und Unsterblichkeit. Er wird oft in bergigen Landschaften dargestellt, in denen Weise oder Unsterbliche wohnen, und verstärkt seine Verbindung zu Zeitlosigkeit und zur natürlichen Ordnung. Als Motiv geht es somit über reine Dekoration hinaus und vermittelt eine vielschichtige Symbolik, die tief in chinesischen philosophischen und künstlerischen Traditionen verwurzelt ist.
Ein sehr feiner chinesischer blau-weißer Charger, dekoriert mit einer Kiefer
China
Yongzheng-Periode (1723-1735)
Durchmesser: 38 cm
Zustand: 1 feiner Haarriss am Rand und kleine Absplitterungen
Der Kiefernbaum (松, Song) nimmt in der chinesischen symbolischen Sprache eine zentrale Stellung ein, wo er Langlebigkeit, Standhaftigkeit und moralische Integrität bedeutet. Als immergrüner Baum, der die Härten des Winters überstehen kann, wurde er zu einem natürlichen Sinnbild für Ausdauer und Beständigkeit und oft mit den idealen Tugenden des Gelehrtenstandes verbunden. Seine aufrechte Form und Widerstandsfähigkeit unter widrigen Bedingungen wurden als Spiegelbild unerschütterlichen Prinzips und Loyalität verstanden.
Der Kiefer gehört außerdem zu den Drei Freunden des Winters (Suihan Sanyou) zusammen mit Bambus und Pflaume. Gemeinsam drücken diese Motive Beharrlichkeit angesichts von Schwierigkeiten aus: der Kiefer für Ausdauer, der Bambus für Flexibilität und die Pflaume für Erneuerung. Dieses Dreiermotiv erscheint häufig in Malerei, in der dekorativen Kunst und im Exportporzellan und trägt eine feine kulturelle Botschaft, die sowohl von chinesischen als auch von europäischen Zuschauern geschätzt wird.
Darüber hinaus besteht eine enge Verbindung des Kieferns mit daoistischen Konzepten von Langlebigkeit und Unsterblichkeit. Er wird oft in bergigen Landschaften dargestellt, in denen Weise oder Unsterbliche wohnen, und verstärkt seine Verbindung zu Zeitlosigkeit und zur natürlichen Ordnung. Als Motiv geht es somit über reine Dekoration hinaus und vermittelt eine vielschichtige Symbolik, die tief in chinesischen philosophischen und künstlerischen Traditionen verwurzelt ist.
