Richelieu-Bettüberwurf oder Tischwäsche aus dem mittleren bis späten 19. Jahrhundert - Stoff - 2.2 m - 2 m





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Dieses exquisite Wandtuch aus dem 19. Jahrhundert, bestickt im Richelieu-Stil, ist ein stilles Zeugnis der Kunstfertigkeit und Geduld einer anderen Epoche.
Aus der Tradition der Richelieu-Stickerei stammend, einer feinen Handarbeitstechnik, die erstmals im Italien des 16. Jahrhunderts auftauchte, feiert das Stück die Schönheit handwerklicher Arbeit. In dieser delikaten Methode werden Abschnitte des Stoffes sorgfältig herausgeschnitten und die verbleibenden Fäden mit Stickerei verstärkt, wodurch elegante, spitzenartige Muster entstehen, die wie über dem Stoff zu schweben scheinen.
In Frankreich waren solche Bettüberwürfe mehr als einfache Haushaltsl eininge; sie waren geschätzte Dekorationsstücke, die über die Betten gelegt wurden, um dem Raum Eleganz und Harmonie zu verleihen. Ihre aufwendige Stickerei, weichen Texturen und großzügigen Proportionen machten sie sowohl praktisch als auch ornamentär – ein abgerundeter Akzent, der ein Schlafzimmer in einen Ort ruhiger Raffinesse verwandelte.
Vollständig von Hand gefertigt, endet dieses bemerkenswerte Exemplar mit Fransen entlang aller vier Seiten, ein Detail, das im Laufe der Zeit oft verloren ging. Angesichts seines Alters ist das Stück in außerordentlich schöner Verfassung erhalten geblieben und behält noch alle originalen Fransen.
Im Laufe der Jahrzehnte wurden einige der Richelieu‑Quadrate liebevoll durch passende Spitzeneinsätze ersetzt, um natürlichem Verschleiß Rechnung zu tragen. Diese behutsamen Restaurierungen erzählen einen Teil der Geschichte des Textils und schmäl ern keineswegs seinen ursprünglichen Charme; vielmehr sprechen sie von dem Leben, das es geführt hat, und von den Händen, die sich um es gekümmert haben.
Maße (ohne Fransen): 2,20 m × 2,00 m
Fransenlänge: 12 cm
Das Bettüberwurf wurde auch als Tischtuch gestylt, kombiniert mit elegantem Porzellan von Vista Alegre und 19.‑Jahrhundert‑Kandilsticks, wodurch die zarte Stickerei in einem neuen Licht bewundert werden kann, ohne ihren historischen Geist zu verleugnen.
Über Generationen lag dieses Leinen still in den geschnitzten Hochzeits‑Schränken eines Hauses in der Normandie, geschützt und bewahrt unter vier Generationen Familiendekoration, die die vielen Schlafzimmer und Speisezimmer des Haushalts schmückten.
Heute tritt es erneut hervor – nicht nur als antikes Textil, sondern als ein Stück lebendige Geschichte.
Ein Stück, das man nicht nur besitzen, sondern auch vererben, hegen und wieder lieben soll."
Dieses exquisite Wandtuch aus dem 19. Jahrhundert, bestickt im Richelieu-Stil, ist ein stilles Zeugnis der Kunstfertigkeit und Geduld einer anderen Epoche.
Aus der Tradition der Richelieu-Stickerei stammend, einer feinen Handarbeitstechnik, die erstmals im Italien des 16. Jahrhunderts auftauchte, feiert das Stück die Schönheit handwerklicher Arbeit. In dieser delikaten Methode werden Abschnitte des Stoffes sorgfältig herausgeschnitten und die verbleibenden Fäden mit Stickerei verstärkt, wodurch elegante, spitzenartige Muster entstehen, die wie über dem Stoff zu schweben scheinen.
In Frankreich waren solche Bettüberwürfe mehr als einfache Haushaltsl eininge; sie waren geschätzte Dekorationsstücke, die über die Betten gelegt wurden, um dem Raum Eleganz und Harmonie zu verleihen. Ihre aufwendige Stickerei, weichen Texturen und großzügigen Proportionen machten sie sowohl praktisch als auch ornamentär – ein abgerundeter Akzent, der ein Schlafzimmer in einen Ort ruhiger Raffinesse verwandelte.
Vollständig von Hand gefertigt, endet dieses bemerkenswerte Exemplar mit Fransen entlang aller vier Seiten, ein Detail, das im Laufe der Zeit oft verloren ging. Angesichts seines Alters ist das Stück in außerordentlich schöner Verfassung erhalten geblieben und behält noch alle originalen Fransen.
Im Laufe der Jahrzehnte wurden einige der Richelieu‑Quadrate liebevoll durch passende Spitzeneinsätze ersetzt, um natürlichem Verschleiß Rechnung zu tragen. Diese behutsamen Restaurierungen erzählen einen Teil der Geschichte des Textils und schmäl ern keineswegs seinen ursprünglichen Charme; vielmehr sprechen sie von dem Leben, das es geführt hat, und von den Händen, die sich um es gekümmert haben.
Maße (ohne Fransen): 2,20 m × 2,00 m
Fransenlänge: 12 cm
Das Bettüberwurf wurde auch als Tischtuch gestylt, kombiniert mit elegantem Porzellan von Vista Alegre und 19.‑Jahrhundert‑Kandilsticks, wodurch die zarte Stickerei in einem neuen Licht bewundert werden kann, ohne ihren historischen Geist zu verleugnen.
Über Generationen lag dieses Leinen still in den geschnitzten Hochzeits‑Schränken eines Hauses in der Normandie, geschützt und bewahrt unter vier Generationen Familiendekoration, die die vielen Schlafzimmer und Speisezimmer des Haushalts schmückten.
Heute tritt es erneut hervor – nicht nur als antikes Textil, sondern als ein Stück lebendige Geschichte.
Ein Stück, das man nicht nur besitzen, sondern auch vererben, hegen und wieder lieben soll."

