Eine Knochenskulptur - MOBA - Togo (Ohne mindestpreis)






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Eine Knochenskulptur der Moba aus Nord-Togo; 19 cm hoch, 180 g, inklusive Stand, im fairen Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Diese Knochenfigur aus dem nördlichen Togo gehört zum kulturellen Kontext der Moba (Bimoba)-Bevölkerung, deren skulpturale Traditionen sich durch eine deutliche Reduktion und symbolische Verdichtung auszeichnen. Figuren dieser Art sind oft mit Ahnenkult und schützenden Praktiken verbunden und dienen als materielle Anker des spirituellen Präsenzinnenses innerhalb häuslicher oder ritueller Räume. Inklusive Standfuß.
Die Figur ist strikt frontal und aufrecht, gekennzeichnet durch eine radikale Vereinfachung der menschlichen Form. Ein kugelförmiger, gesichtsleerer Kopf sitzt direkt auf einer quaderförmigen Brust, wobei absichtlich anatomische Differenzierung eliminiert wird. Eine Kerbe trennt Oberkörper vom Unterleib und strukturiert die vertikale Achse. Die Arme liegen eng am Körper und erstrecken sich nach unten, ohne gestaltete Hände, wodurch die formale Einheit weiter betont wird.
Unterhalb der Hüften, hervorgehoben durch eine gelb gefäbte Perlenkette, weitet sich der Körper leicht, bevor er in nur angedeutete, spitz zulaufende Beine übergeht. Das Fehlen von Füßen verstärkt den Eindruck einer abstrakten, fast symbolischen Figur. Die glänzende rötlich-braune Patina und sichtbare Gebrauchsspuren deuten auf längere Nutzung hin und unterstreichen die Einbindung des Objekts in rituelle Praktiken.
In ihrer formalen Strenge und materiellen Reduktion artikuliert die Figur eine Ästhetik, die weniger auf Individualisierung zielt als auf die Intensivierung von Präsenz und spiritueller Wirkungsfähigkeit.
Literatur (Auswahl)
Roy, Christopher D.: Art of the Upper Volta Rivers. Paris, 1987.
Cole, Herbert M.: Icons: Ideals and Power in the Art of Africa. Washington, 1989.
Blier, Suzanne Preston: African Vodun: Art, Psychology, and Power. Chicago, 1995.
Vogel, Susan Mullin: Africa Explores: 20th Century African Art. New York, 1991.
CAB47035
Der Verkäufer stellt sich vor
Übersetzt mit Google ÜbersetzerDiese Knochenfigur aus dem nördlichen Togo gehört zum kulturellen Kontext der Moba (Bimoba)-Bevölkerung, deren skulpturale Traditionen sich durch eine deutliche Reduktion und symbolische Verdichtung auszeichnen. Figuren dieser Art sind oft mit Ahnenkult und schützenden Praktiken verbunden und dienen als materielle Anker des spirituellen Präsenzinnenses innerhalb häuslicher oder ritueller Räume. Inklusive Standfuß.
Die Figur ist strikt frontal und aufrecht, gekennzeichnet durch eine radikale Vereinfachung der menschlichen Form. Ein kugelförmiger, gesichtsleerer Kopf sitzt direkt auf einer quaderförmigen Brust, wobei absichtlich anatomische Differenzierung eliminiert wird. Eine Kerbe trennt Oberkörper vom Unterleib und strukturiert die vertikale Achse. Die Arme liegen eng am Körper und erstrecken sich nach unten, ohne gestaltete Hände, wodurch die formale Einheit weiter betont wird.
Unterhalb der Hüften, hervorgehoben durch eine gelb gefäbte Perlenkette, weitet sich der Körper leicht, bevor er in nur angedeutete, spitz zulaufende Beine übergeht. Das Fehlen von Füßen verstärkt den Eindruck einer abstrakten, fast symbolischen Figur. Die glänzende rötlich-braune Patina und sichtbare Gebrauchsspuren deuten auf längere Nutzung hin und unterstreichen die Einbindung des Objekts in rituelle Praktiken.
In ihrer formalen Strenge und materiellen Reduktion artikuliert die Figur eine Ästhetik, die weniger auf Individualisierung zielt als auf die Intensivierung von Präsenz und spiritueller Wirkungsfähigkeit.
Literatur (Auswahl)
Roy, Christopher D.: Art of the Upper Volta Rivers. Paris, 1987.
Cole, Herbert M.: Icons: Ideals and Power in the Art of Africa. Washington, 1989.
Blier, Suzanne Preston: African Vodun: Art, Psychology, and Power. Chicago, 1995.
Vogel, Susan Mullin: Africa Explores: 20th Century African Art. New York, 1991.
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