Oskar Picht - Stenographiermaschine für Blindenpunktschrift, System Picht - Schreibmaschine - 1920-1930






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Stenographiermaschine für Blindenpunktschrift, System Picht, entworfen von Oskar Picht und hergestellt von Bruno Herde & Friedrich Wendt in Deutschland, in gutem gebrauchten Zustand mit leichten Altersspuren.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Seltene STENOGRAPHIERMASCHINE FÜR
BLINDENPUNKTSCHRIFT nach dem System
Oskar Picht (1871–1949).
Hergestellt von Bruno Herde & Friedrich Wendt,
Maschinenfabrik und Mechanische Werkstatt,
Berlin S 14, Sebastianstraße 72 (gegr. 1869).
Vertrieb durch den Reichsdeutschen
Blindenverband e.V., Berlin —
Abteilung „Zentrale für Blindenhilfsmittel".
DATIERUNG:
ca. 1925–1940, datiert über die Postleitzahl
„Berlin SW 19" und die Verbandsbezeichnung
(beide Bezeichnungen vor 1945 in Verwendung).
VOLLSTÄNDIGKEIT:
✓ Originaler Holzkasten mit Filzauskleidung
✓ Manufaktur-Etikett des Herstellers im
Kastendeckel
✓ Original-Schautafel mit Bedienungsanleitung
✓ Metall-Plakette des Reichsdeutschen
Blindenverbandes auf der Maschine
✓ Komplettes Zubehör: Papierrollen, Kurbel,
Halterung, Abdeckung
FUNKTION:
Funktionsfähig — vom Verkäufer geprüft.
Alle sechs Tasten reagieren, Mechanik
arbeitet sauber, Papiertransport
funktionsfähig.
HISTORISCHER KONTEXT:
Oskar Picht erhielt 1907 für seine
Blindenschreibmaschine die Goldmedaille
auf der Internationalen Schreibmaschinen-
Ausstellung Venedig. Die 1909 entwickelte
Stenographier-Variante mit Papierrolle
ermöglichte erstmals schnelles Schreiben
für blinde Stenografen. Maschinen dieser
Bauart sind in den Sammlungen des Science
Museum London und des Mindener Museums
dokumentiert.
ZUSTAND:
Altersentsprechend sehr gut, unrestauriert,
authentische Patina. Holzkasten mit
typischen Gebrauchsspuren der Zeit.
Maße: 32 × 15 × 22 cm
Aus österreichischer Privatsammlung.
Seltene STENOGRAPHIERMASCHINE FÜR
BLINDENPUNKTSCHRIFT nach dem System
Oskar Picht (1871–1949).
Hergestellt von Bruno Herde & Friedrich Wendt,
Maschinenfabrik und Mechanische Werkstatt,
Berlin S 14, Sebastianstraße 72 (gegr. 1869).
Vertrieb durch den Reichsdeutschen
Blindenverband e.V., Berlin —
Abteilung „Zentrale für Blindenhilfsmittel".
DATIERUNG:
ca. 1925–1940, datiert über die Postleitzahl
„Berlin SW 19" und die Verbandsbezeichnung
(beide Bezeichnungen vor 1945 in Verwendung).
VOLLSTÄNDIGKEIT:
✓ Originaler Holzkasten mit Filzauskleidung
✓ Manufaktur-Etikett des Herstellers im
Kastendeckel
✓ Original-Schautafel mit Bedienungsanleitung
✓ Metall-Plakette des Reichsdeutschen
Blindenverbandes auf der Maschine
✓ Komplettes Zubehör: Papierrollen, Kurbel,
Halterung, Abdeckung
FUNKTION:
Funktionsfähig — vom Verkäufer geprüft.
Alle sechs Tasten reagieren, Mechanik
arbeitet sauber, Papiertransport
funktionsfähig.
HISTORISCHER KONTEXT:
Oskar Picht erhielt 1907 für seine
Blindenschreibmaschine die Goldmedaille
auf der Internationalen Schreibmaschinen-
Ausstellung Venedig. Die 1909 entwickelte
Stenographier-Variante mit Papierrolle
ermöglichte erstmals schnelles Schreiben
für blinde Stenografen. Maschinen dieser
Bauart sind in den Sammlungen des Science
Museum London und des Mindener Museums
dokumentiert.
ZUSTAND:
Altersentsprechend sehr gut, unrestauriert,
authentische Patina. Holzkasten mit
typischen Gebrauchsspuren der Zeit.
Maße: 32 × 15 × 22 cm
Aus österreichischer Privatsammlung.
