Relief, Héctor y Aquiles - 14 cm - Vergoldetes Holz

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Eduardo Laia Martins
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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Diese neoklassizistischen Reliefs des neunzehnten Jahrhunderts, die als Darstellungen Hektors und Achills identifiziert werden, fungieren als eine illustrierte Neuinterpretation der homerischen Helden. Die Wahl des Formates im Profilbustus, die Symmetrie und der Einsatz klassischer Motive entsprechen dem Geschmack der idealisierten Antike, der diesen Zeitraum prägte.

Rasgos formales

Beide Büsten sind von Medaillonskreisen eingerahmt, ein sehr eigenständiges Mittel des Neoklassizismus, um Münzen, Karfunkelsteine und heldenhafte Porträts der Antike zu assoziieren. Der rötliche Hintergrund und die goldene Ornamentik verleihen eine feierliche und raffinierte Note, wie sie in aristokratischen Innenräumen des 19. Jahrhunderts zu finden ist. Die Schnitztechnik ist sorgfältig, mit Augenmerk auf die Modellierung des Haares und die Konturdefinitionen, wobei ein Gleichgewicht zwischen Naturalismus und Idealisierung angestrebt wird.

Ikonographische Lesart

Die Identifikation mit Hektor und Achilles passt zur visuellen Gegenüberstellung: ein bärtiger Krieger mit ernstem Ausdruck gegenüber einem jüngeren Helden mit weichen Zügen. Diese Gegenüberstellung verweist auf den zentralen Konflikt der Ilias, aber auch auf die moralisierende Lesart der homerischen Figuren im 19. Jahrhundert: Hektor als Symbol von Pflicht und Verteidigung der Heimat; Achilles als Verkörperung des individuellen Muts und des heroischen Ruhms. Dass beide Büsten einander zugewandt ausgerichtet sind, verstärkt die Vorstellung eines unvermeidlichen Aufeinandertreffens.

Kontext und Funktion
Solche Stücke gehörten oft zu Möbeln, Wandpaneelen oder dekorativen Ensembles, die für Bibliotheken, Kabinette oder Salons bestimmt waren, in denen die Antike als ethisches und ästhetisches Vorbild diente. Das 19. Jahrhundert holte die homerischen Helden nicht nur wegen ihrer erzählerischen Wertigkeit zurück, sondern auch wegen ihrer Fähigkeit, bürgerliche Tugenden, Disziplin, Ehre und moralische Größe zu vermitteln. Diese Reliefs passen vollständig in dieses kulturelle Programm: Sie sind Objekte, die formale Schönheit und symbolischen Gehalt verbinden.

Zertifizierter Versand und gute Verpackung.

Der Verkäufer stellt sich vor

Übersetzt mit Google Übersetzer

Diese neoklassizistischen Reliefs des neunzehnten Jahrhunderts, die als Darstellungen Hektors und Achills identifiziert werden, fungieren als eine illustrierte Neuinterpretation der homerischen Helden. Die Wahl des Formates im Profilbustus, die Symmetrie und der Einsatz klassischer Motive entsprechen dem Geschmack der idealisierten Antike, der diesen Zeitraum prägte.

Rasgos formales

Beide Büsten sind von Medaillonskreisen eingerahmt, ein sehr eigenständiges Mittel des Neoklassizismus, um Münzen, Karfunkelsteine und heldenhafte Porträts der Antike zu assoziieren. Der rötliche Hintergrund und die goldene Ornamentik verleihen eine feierliche und raffinierte Note, wie sie in aristokratischen Innenräumen des 19. Jahrhunderts zu finden ist. Die Schnitztechnik ist sorgfältig, mit Augenmerk auf die Modellierung des Haares und die Konturdefinitionen, wobei ein Gleichgewicht zwischen Naturalismus und Idealisierung angestrebt wird.

Ikonographische Lesart

Die Identifikation mit Hektor und Achilles passt zur visuellen Gegenüberstellung: ein bärtiger Krieger mit ernstem Ausdruck gegenüber einem jüngeren Helden mit weichen Zügen. Diese Gegenüberstellung verweist auf den zentralen Konflikt der Ilias, aber auch auf die moralisierende Lesart der homerischen Figuren im 19. Jahrhundert: Hektor als Symbol von Pflicht und Verteidigung der Heimat; Achilles als Verkörperung des individuellen Muts und des heroischen Ruhms. Dass beide Büsten einander zugewandt ausgerichtet sind, verstärkt die Vorstellung eines unvermeidlichen Aufeinandertreffens.

Kontext und Funktion
Solche Stücke gehörten oft zu Möbeln, Wandpaneelen oder dekorativen Ensembles, die für Bibliotheken, Kabinette oder Salons bestimmt waren, in denen die Antike als ethisches und ästhetisches Vorbild diente. Das 19. Jahrhundert holte die homerischen Helden nicht nur wegen ihrer erzählerischen Wertigkeit zurück, sondern auch wegen ihrer Fähigkeit, bürgerliche Tugenden, Disziplin, Ehre und moralische Größe zu vermitteln. Diese Reliefs passen vollständig in dieses kulturelle Programm: Sie sind Objekte, die formale Schönheit und symbolischen Gehalt verbinden.

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Details

Epoche
1400-1900
Stil-Untertyp
Neoklassizismus
Holzart
Vergoldetes Holz
Over 200 years old
Nein
Herkunftsland
Frankreich
Stil
Antik
Material
Holz
Titel des Kunstwerks
Héctor y Aquiles
Signatur
Nicht signiert
Zustand
Guter Zustand
Höhe
14 cm
Breite
19 cm
Tiefe
4 cm
Verkauft von
SpanienVerifiziert
3024
Verkaufte Objekte
90 %
pro

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