Wichtiger achteckiger Teller aus chinesischem Blau-Weiß-Porzellan, XVIII. Jahrhundert. - Porzellan - China - Qing Dynastie (1644-1911)






Studierte asiatische Kunst und Kunstmarktmanagement; forschte in Taipeh; arbeitete in Auktionshäusern.
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Wichtiger achteckiger chinesischer Porzellanteller Blau-Weiss unter Glas aus der Qing-Dynastie, XVIII. Jahrhundert, Export aus Jingdezhen, Durchmesser 37 cm, Höhe 8 cm, ohne Marken, Original, hervorragender Zustand, Provenienz Galerie/Antiquaire.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Von der achtkantigen Form mit ausladenden Kanten bis zu diesem bemerkenswerten flachen Hängegefäß: Es wird in feiner weißer Porzellanmasse hergestellt, mit milchig weißer Glasur überzogen und in Kobaltblau unter Glasur dekoriert.
Es weist die formalen und dekorativen Merkmale der Produktion der Jingdezhen-Gerüste auf Export nach Europa auf und bezeugt das außerordentliche handwerkliche Können der chinesischen Handwerker der Qing-Periode.
Die achteckige Form und das großzügige Format dieses Gerichts—unüblich in der üblichen chinesischen Produktion—wurden auf Auftrag für den Export nach Europa gefertigt, vermutlich im Rahmen des Handels der Indischen Gesellschaften, deren Vertreter im Laufe des 18. Jahrhunderts Aufträge an die Werkstätten von Jingdezhen erteilten.
Ohne markantes Zeichen oder dokumentierte Provenienz, die das Stück einer bestimmten Gesellschaft—niederländisch (VOC), französisch oder britisch—zuschreiben könnte, lässt es sich doch zweifelsfrei in diesen sogenannten Auftragss-Produktionsstrom einordnen, der für den sino-europäischen Handel der Epoche charakteristisch ist.
Es zeigt eine belebte Genre-Szene in einer Seelandschaft: Zwei Personen in traditioneller Tracht—eine Hofdame, die einen Blumenstrauß hält, und ein Gelehrter zu ihrer Seite—bewegen sich im Vordergrund zwischen durchlöcherten Felsen, Bambus und blühenden Pfingstrosen, unter einer großen knorrigen Kiefer mit ausdrucksstem Laubwerk. Im Hintergrund zeichnen sich in einer Palette subtiler, verlaufender Blautöne Weiden, ein Uferpavillon und nebelige Hügel ab, die an akademische Hofmalerei erinnern.
Die Flügelseite, begrenzt durch eine innere Friese von spiraligen Ornamenten, ist mit einem reichen Dekor aus Feldern geschmückt, die mit stilisierten Blütendekoren (Kaiserkronen) gefüllt sind und von Schmetterlingen und blühenden Zweigen verziert sind. Die achteckigen Eckfelder beherbergen Drachen in den Wolken, Symbole imperialer Macht.
Auf der Rückseite ist der Grund weiß, nicht dekoriert, sodass die Qualität der Masse und die Gleichförmigkeit des teilweise glasierten Fußrings sichtbar bleiben.
Fehlende Königsmarke.
Kleine, dem Brennen innewohnende Fehler, insgesamt guter Erhaltungszustand.
Technik: Blau und Weiß unter Glasur
Periode: Qing-Zeit, vermutlich Qianlong (1736–1795)
Produktion: Porzellan auf Auftrag — Indische Gesellschaften
Marke: Ohne Marke
Durchmesser: 37 cm
Höhe: 8 cm
Epoche: XVIII. Jahrhundert
Von der achtkantigen Form mit ausladenden Kanten bis zu diesem bemerkenswerten flachen Hängegefäß: Es wird in feiner weißer Porzellanmasse hergestellt, mit milchig weißer Glasur überzogen und in Kobaltblau unter Glasur dekoriert.
Es weist die formalen und dekorativen Merkmale der Produktion der Jingdezhen-Gerüste auf Export nach Europa auf und bezeugt das außerordentliche handwerkliche Können der chinesischen Handwerker der Qing-Periode.
Die achteckige Form und das großzügige Format dieses Gerichts—unüblich in der üblichen chinesischen Produktion—wurden auf Auftrag für den Export nach Europa gefertigt, vermutlich im Rahmen des Handels der Indischen Gesellschaften, deren Vertreter im Laufe des 18. Jahrhunderts Aufträge an die Werkstätten von Jingdezhen erteilten.
Ohne markantes Zeichen oder dokumentierte Provenienz, die das Stück einer bestimmten Gesellschaft—niederländisch (VOC), französisch oder britisch—zuschreiben könnte, lässt es sich doch zweifelsfrei in diesen sogenannten Auftragss-Produktionsstrom einordnen, der für den sino-europäischen Handel der Epoche charakteristisch ist.
Es zeigt eine belebte Genre-Szene in einer Seelandschaft: Zwei Personen in traditioneller Tracht—eine Hofdame, die einen Blumenstrauß hält, und ein Gelehrter zu ihrer Seite—bewegen sich im Vordergrund zwischen durchlöcherten Felsen, Bambus und blühenden Pfingstrosen, unter einer großen knorrigen Kiefer mit ausdrucksstem Laubwerk. Im Hintergrund zeichnen sich in einer Palette subtiler, verlaufender Blautöne Weiden, ein Uferpavillon und nebelige Hügel ab, die an akademische Hofmalerei erinnern.
Die Flügelseite, begrenzt durch eine innere Friese von spiraligen Ornamenten, ist mit einem reichen Dekor aus Feldern geschmückt, die mit stilisierten Blütendekoren (Kaiserkronen) gefüllt sind und von Schmetterlingen und blühenden Zweigen verziert sind. Die achteckigen Eckfelder beherbergen Drachen in den Wolken, Symbole imperialer Macht.
Auf der Rückseite ist der Grund weiß, nicht dekoriert, sodass die Qualität der Masse und die Gleichförmigkeit des teilweise glasierten Fußrings sichtbar bleiben.
Fehlende Königsmarke.
Kleine, dem Brennen innewohnende Fehler, insgesamt guter Erhaltungszustand.
Technik: Blau und Weiß unter Glasur
Periode: Qing-Zeit, vermutlich Qianlong (1736–1795)
Produktion: Porzellan auf Auftrag — Indische Gesellschaften
Marke: Ohne Marke
Durchmesser: 37 cm
Höhe: 8 cm
Epoche: XVIII. Jahrhundert
