Ninni Pagano (1969) - Riflesso del desiderio






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Riflesso del desiderio, ein Ölgemälde von Ninni Pagano (1969) aus Italien, 2025 entstanden, Porträt, Maße 68 x 56 cm, Originaledition, handsigniert, in hervorragendem Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Biografie von Ninni Pagano
Nato a Catania nel 1969, Ninni Pagano intraprende inizialmente studi di tipo scientifico, un background che influenzerà la precisione e la struttura delle sue future opere. Il suo approccio al mondo dell'arte avviene attraverso la frequentazione dello studio del maestro Antonio Sciacca, con il quale condivide una visione dell'arte come ponte tra epoche diverse.
Die Poetik: "Das Zimmer der Wunder"
Die Suche von Pagano ist eng mit dem Konzept der Wunderkammer verbunden. Seine Werke entstehen oft als mentale Räume, in denen sich vereinen:
Klassizismus und Pop: Elemente der griechischen und römischen Skulptur werden neu interpretiert mit satten Farben und zeitgenössischen Symbolen.
Alchemie und Philosophie: Der Künstler erforscht das Rätsel der Existenz durch traumhafte Figuren (wie seine berühmten "Schwanenfrauen") und hermetische Bezüge.
Die Materie: Er verwendet gemischte Pulver, um eine chromatische Kompaktheit zu erreichen, die den Leinwänden eine fast skulpturale Dimension verleiht.
Erfolge und Anerkennungen
Obgleich seine Ausstellungslaufbahn erst um 2011 richtig startete, erreichte er rasch international bedeutende Meilensteine:
Biennale von Venedig: Ausstellung in der 56. Ausgabe (2015) im Rahmen der Ausstellung "Grazie Italia" im Pavillon von Guatemala.
Triennale Rom: Teilnahme an der Ausstellung der Visuellen Künste 2014.
Publikationen: Seine Arbeit ist im Catalogo d'Arte Moderna (CAM) von Mondadori und im Atlas der Gegenwartskunst von De Agostini verzeichnet.
Internationale Präsenz: Seine Werke wurden an prestigeträchtigen Orten gezeigt, wie dem Museum Altes Dampfbad in Baden-Baden (Deutschland) und auf der Art Market in Budapest.
Neben Maler und Bildhauer ist Pagano ein erfahrener Kenner der antiken Kunst. Diese Leidenschaft spiegelt sich in der Art wider, wie er die Vergangenheit "aginiert": nicht um sie zu kopieren, sondern sie in eine groteske und faszinierende Sprache zu verwandeln, die von den Widersprüchen des modernen Menschen erzählt.
Riflesso des Desiderio (Abdruck/Ist-Übersetzung des Titels)
Wenn wir visuell "Il Riflesso del Desiderio" in diesem Werk übersetzen müssten, würden wir nicht von einem physischen Spiegelreflex sprechen, sondern von einer psychologischen Schwingung, die aus der Leinwand emanates.
Hier eine evocative Beschreibung, basierend auf Stil und Philosophie des Werks:
Anatomie einer Abwesenheit
Der Wunsch in diesem Bild ist kein Akt des Besitzes, sondern eine durch den Blick gefüllte Distanz. Der Apfel, getragen mit einer Anmut, die Verehrung fast streift, ist nicht zum Kauen bestimmt. Er ist eine Symbolfigur: er repräsentiert alles, was wir verfolgen und das wir, sobald wir es erreichen, fürchten, zu schnell zu verzehren.
Der "Riflesso" manifestiert sich in drei Schlüsselpunkten:
Licht auf der Haut: Der Teint der Frau glänzt in einem fast mondhellen Licht, reflektiert nicht die Sonne, sondern die innere Spannung gegenüber dem Objekt, das sie in der Hand hält. Es ist Haut, die wie Porzellan wirkt, kalt an der Berührung, aber vom intellektuellen Verlangen erleuchtet.
Blick jenseits der Materie: Die Augen fixieren den Apfel nicht, sie blicken durch ihn hindurch. Der Wunsch hier ist Abstraktion: Sie begehrt nicht die Frucht selbst, sondern das, wofür der Apfel steht (Erkenntnis, Sünde, Jugend oder absolute Schönheit).
Kromatische Entsprechung: Das Rot des Apfels "spiegelt" sich im Rot des Edelsteins auf der Brust sowie im Rot der Haube wider. Es ist ein geschlossener Kreislauf von verhaltener Leidenschaft. Der Wunsch hört auf, ein chaotischer Trieb zu sein, und wird zu einer perfekten Geometrie, einem Gleichgewicht zwischen Fleisch und Geist.
Das Paradoxon des Schweigens
In der Philosophie dieses Werks ist der Spiegel des Wunsches statisch. Es gibt keine Bewegung, kein Getümmel. Es ist jener genaue Moment, in dem das Objekt des Wunsches nur wenige Zentimeter von uns entfernt ist: der süßeste und zugleich furchteinflößendste Augenblick, weil die Suche beendet ist, aber der Genuss noch nicht begonnen hat.
"Der verlangte Spiegel brennt nicht die Hand, die ihn hält, sondern erhellt das Gesicht dessen, der den Mut hat, ihn anzusehen, ohne die Augen zu schließen."
Zusammengefasst ist der Wunsch hier reine Kontemplation. Die Frau ist kein Opfer ihres Verlangens; sie ist die elegante Hüterin desselben, die einen archaischen Instinkt in einen aristokratischen und zeitlosen Ritus verwandelt.
Instagram:@ninnipagano
Biografie von Ninni Pagano
Nato a Catania nel 1969, Ninni Pagano intraprende inizialmente studi di tipo scientifico, un background che influenzerà la precisione e la struttura delle sue future opere. Il suo approccio al mondo dell'arte avviene attraverso la frequentazione dello studio del maestro Antonio Sciacca, con il quale condivide una visione dell'arte come ponte tra epoche diverse.
Die Poetik: "Das Zimmer der Wunder"
Die Suche von Pagano ist eng mit dem Konzept der Wunderkammer verbunden. Seine Werke entstehen oft als mentale Räume, in denen sich vereinen:
Klassizismus und Pop: Elemente der griechischen und römischen Skulptur werden neu interpretiert mit satten Farben und zeitgenössischen Symbolen.
Alchemie und Philosophie: Der Künstler erforscht das Rätsel der Existenz durch traumhafte Figuren (wie seine berühmten "Schwanenfrauen") und hermetische Bezüge.
Die Materie: Er verwendet gemischte Pulver, um eine chromatische Kompaktheit zu erreichen, die den Leinwänden eine fast skulpturale Dimension verleiht.
Erfolge und Anerkennungen
Obgleich seine Ausstellungslaufbahn erst um 2011 richtig startete, erreichte er rasch international bedeutende Meilensteine:
Biennale von Venedig: Ausstellung in der 56. Ausgabe (2015) im Rahmen der Ausstellung "Grazie Italia" im Pavillon von Guatemala.
Triennale Rom: Teilnahme an der Ausstellung der Visuellen Künste 2014.
Publikationen: Seine Arbeit ist im Catalogo d'Arte Moderna (CAM) von Mondadori und im Atlas der Gegenwartskunst von De Agostini verzeichnet.
Internationale Präsenz: Seine Werke wurden an prestigeträchtigen Orten gezeigt, wie dem Museum Altes Dampfbad in Baden-Baden (Deutschland) und auf der Art Market in Budapest.
Neben Maler und Bildhauer ist Pagano ein erfahrener Kenner der antiken Kunst. Diese Leidenschaft spiegelt sich in der Art wider, wie er die Vergangenheit "aginiert": nicht um sie zu kopieren, sondern sie in eine groteske und faszinierende Sprache zu verwandeln, die von den Widersprüchen des modernen Menschen erzählt.
Riflesso des Desiderio (Abdruck/Ist-Übersetzung des Titels)
Wenn wir visuell "Il Riflesso del Desiderio" in diesem Werk übersetzen müssten, würden wir nicht von einem physischen Spiegelreflex sprechen, sondern von einer psychologischen Schwingung, die aus der Leinwand emanates.
Hier eine evocative Beschreibung, basierend auf Stil und Philosophie des Werks:
Anatomie einer Abwesenheit
Der Wunsch in diesem Bild ist kein Akt des Besitzes, sondern eine durch den Blick gefüllte Distanz. Der Apfel, getragen mit einer Anmut, die Verehrung fast streift, ist nicht zum Kauen bestimmt. Er ist eine Symbolfigur: er repräsentiert alles, was wir verfolgen und das wir, sobald wir es erreichen, fürchten, zu schnell zu verzehren.
Der "Riflesso" manifestiert sich in drei Schlüsselpunkten:
Licht auf der Haut: Der Teint der Frau glänzt in einem fast mondhellen Licht, reflektiert nicht die Sonne, sondern die innere Spannung gegenüber dem Objekt, das sie in der Hand hält. Es ist Haut, die wie Porzellan wirkt, kalt an der Berührung, aber vom intellektuellen Verlangen erleuchtet.
Blick jenseits der Materie: Die Augen fixieren den Apfel nicht, sie blicken durch ihn hindurch. Der Wunsch hier ist Abstraktion: Sie begehrt nicht die Frucht selbst, sondern das, wofür der Apfel steht (Erkenntnis, Sünde, Jugend oder absolute Schönheit).
Kromatische Entsprechung: Das Rot des Apfels "spiegelt" sich im Rot des Edelsteins auf der Brust sowie im Rot der Haube wider. Es ist ein geschlossener Kreislauf von verhaltener Leidenschaft. Der Wunsch hört auf, ein chaotischer Trieb zu sein, und wird zu einer perfekten Geometrie, einem Gleichgewicht zwischen Fleisch und Geist.
Das Paradoxon des Schweigens
In der Philosophie dieses Werks ist der Spiegel des Wunsches statisch. Es gibt keine Bewegung, kein Getümmel. Es ist jener genaue Moment, in dem das Objekt des Wunsches nur wenige Zentimeter von uns entfernt ist: der süßeste und zugleich furchteinflößendste Augenblick, weil die Suche beendet ist, aber der Genuss noch nicht begonnen hat.
"Der verlangte Spiegel brennt nicht die Hand, die ihn hält, sondern erhellt das Gesicht dessen, der den Mut hat, ihn anzusehen, ohne die Augen zu schließen."
Zusammengefasst ist der Wunsch hier reine Kontemplation. Die Frau ist kein Opfer ihres Verlangens; sie ist die elegante Hüterin desselben, die einen archaischen Instinkt in einen aristokratischen und zeitlosen Ritus verwandelt.
Instagram:@ninnipagano
