George (ou Georges) Morren (1868-1941) - Nue de dos






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Pastellzeichnung mit dem Titel Nue de dos von Georges Morren (1868–1941), aus dem Zeitraum 1930–1940 in Belgien, 54 × 41 cm, Originalausgabe, Gewicht ca. 1 kg, mit Rahmen verkauft, handschriftlich signiert.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Pastellbild einer Rückenfigur im Profil, signiert
George (oder Georges) Morren (1868-1941)
(geboren in Ekeren am 27. Juli 1868 und gestorben in Brüssel am 21. November 1941) ist ein impressionistischer Maler in der belgischen Art nouveau-Tradition.
Biografie
Sohn eines reichen Getreidehändlers in Antwerpen, bildet er sich an der Antwerpener Akademie aus.
Der Maler Émile Claus (1849-1924) dient ihm als künstlerischer Vorbild und lehrt ihm die Grundlagen der luministischen Malerei.
Anfang Februar 1892 ist er in Paris, wo Claus ihm rät, Privatbesichtigungen zu besuchen und Monet zu betrachten. Damals interessiert er sich aber für Neo-Impressionisten und besucht auch die Ateliers von F. Roll, Eugène Carrière und Puvis de Chavannes.
Bei der Eröffnung der neunten Ausstellung der XX im Jahr 1892 kann er Arbeiten von Georges Seurat sehen und lernt Paul Signac kennen. Als Gründungsmitglied der Association for the Art sendet er ihm im Mai daraufhin seine ersten pointillistische Werke zu. Die Kritik bemerkt ihn, denn er ist zu jener Zeit der einzige Antwerpener neben Henry Van de Velde, der diese Technik angenommen hat. Er stellt noch zwei Gemälde auf dem Salon des Independants von 1893 aus, bevor er diesen Stil aufgibt[1].
Er ist auch Mitglied von Eenigen und 1904 Gründungsmitglied des Kreises Vie et Lumière. 1905 wird er Mitglied des Antwerpener Kreises L'Art Contemporain (Kunst von Heute)[2].
Im Jahr 1910 zieht er nach Saint-Germain-en-Laye und macht häufige Aufenthalte im Süden Frankreichs.
Er zeigt regelmäßig in La Libre Esthétique.
Im Jahr 1926 widmet ihm die Galerie Giroux eine große Retrospektive, ebenso das Palais des Beaux-Arts in Brüssel 1931 und 1942.
Werk
Zu Beginn der frühen 1890er Jahre praktiziert er eine strikte Pointillismus-Technik, distanziert sich jedoch rasch davon, um einen sehr freien Impressionismus zu wagen, der Renoir nahekommt, geprägt von einer leichten Malweise ohne Palettenklekse.
Er fertigt auch Schmuck, Keramiken, Baddekorationen im Art-Nouveau-Stil an[1].
In seinen Bildern bevorzugt er intime Motive: Frauenfiguren, die in ihrer Privatsphäre oder in sonnigen Gärten eingefangen werden.
Maße des Werks: ohne Rahmen: 37 cm x 24 cm
: mit Rahmen: 54 cm x 41 cm
das Werk ist links unten unten präsentiert unter Glas
Versteigerungsergebnisse von Georges MORREN in Zeichnung-Aquarell:
„St. Jean de Luz“ (1928)
Georges MORREN
Pastell/Papier
32,5 x 25 cm
Schätzung: 1 611 € - 1 859 €
Hammerpreis: 1 859 €
06/11/2001
Palais Des Beaux-Arts- Servarts
St. Jean de Luz (1928)
Georges MORREN
Pastell/Papier
32,5 x 25 cm
Schätzung: 2 000 € - 2 500 €
Hammerpreis: 1 800 €
23/05/2006
Palais Des Beaux-Arts- Servarts
Tête de jeune fille (1906)
Georges MORREN
Bleistift/Papier
37,5 x 26,5 cm
Schätzung: 620 € - 744 €
Hammerpreis: 595 €
06/11/2001
Palais Des Beaux-Arts- Servarts
Vrouwelijk naakt (1917)
Georges MORREN
Kupferstift
47 x 31 cm
Schätzung: 300 € - 400 €
Hammerpreis: 550 €
16/10/2020
Arenberg Auctions
Pastellbild einer Rückenfigur im Profil, signiert
George (oder Georges) Morren (1868-1941)
(geboren in Ekeren am 27. Juli 1868 und gestorben in Brüssel am 21. November 1941) ist ein impressionistischer Maler in der belgischen Art nouveau-Tradition.
Biografie
Sohn eines reichen Getreidehändlers in Antwerpen, bildet er sich an der Antwerpener Akademie aus.
Der Maler Émile Claus (1849-1924) dient ihm als künstlerischer Vorbild und lehrt ihm die Grundlagen der luministischen Malerei.
Anfang Februar 1892 ist er in Paris, wo Claus ihm rät, Privatbesichtigungen zu besuchen und Monet zu betrachten. Damals interessiert er sich aber für Neo-Impressionisten und besucht auch die Ateliers von F. Roll, Eugène Carrière und Puvis de Chavannes.
Bei der Eröffnung der neunten Ausstellung der XX im Jahr 1892 kann er Arbeiten von Georges Seurat sehen und lernt Paul Signac kennen. Als Gründungsmitglied der Association for the Art sendet er ihm im Mai daraufhin seine ersten pointillistische Werke zu. Die Kritik bemerkt ihn, denn er ist zu jener Zeit der einzige Antwerpener neben Henry Van de Velde, der diese Technik angenommen hat. Er stellt noch zwei Gemälde auf dem Salon des Independants von 1893 aus, bevor er diesen Stil aufgibt[1].
Er ist auch Mitglied von Eenigen und 1904 Gründungsmitglied des Kreises Vie et Lumière. 1905 wird er Mitglied des Antwerpener Kreises L'Art Contemporain (Kunst von Heute)[2].
Im Jahr 1910 zieht er nach Saint-Germain-en-Laye und macht häufige Aufenthalte im Süden Frankreichs.
Er zeigt regelmäßig in La Libre Esthétique.
Im Jahr 1926 widmet ihm die Galerie Giroux eine große Retrospektive, ebenso das Palais des Beaux-Arts in Brüssel 1931 und 1942.
Werk
Zu Beginn der frühen 1890er Jahre praktiziert er eine strikte Pointillismus-Technik, distanziert sich jedoch rasch davon, um einen sehr freien Impressionismus zu wagen, der Renoir nahekommt, geprägt von einer leichten Malweise ohne Palettenklekse.
Er fertigt auch Schmuck, Keramiken, Baddekorationen im Art-Nouveau-Stil an[1].
In seinen Bildern bevorzugt er intime Motive: Frauenfiguren, die in ihrer Privatsphäre oder in sonnigen Gärten eingefangen werden.
Maße des Werks: ohne Rahmen: 37 cm x 24 cm
: mit Rahmen: 54 cm x 41 cm
das Werk ist links unten unten präsentiert unter Glas
Versteigerungsergebnisse von Georges MORREN in Zeichnung-Aquarell:
„St. Jean de Luz“ (1928)
Georges MORREN
Pastell/Papier
32,5 x 25 cm
Schätzung: 1 611 € - 1 859 €
Hammerpreis: 1 859 €
06/11/2001
Palais Des Beaux-Arts- Servarts
St. Jean de Luz (1928)
Georges MORREN
Pastell/Papier
32,5 x 25 cm
Schätzung: 2 000 € - 2 500 €
Hammerpreis: 1 800 €
23/05/2006
Palais Des Beaux-Arts- Servarts
Tête de jeune fille (1906)
Georges MORREN
Bleistift/Papier
37,5 x 26,5 cm
Schätzung: 620 € - 744 €
Hammerpreis: 595 €
06/11/2001
Palais Des Beaux-Arts- Servarts
Vrouwelijk naakt (1917)
Georges MORREN
Kupferstift
47 x 31 cm
Schätzung: 300 € - 400 €
Hammerpreis: 550 €
16/10/2020
Arenberg Auctions
