Fetisch-Figur - Mahafaly - Madagaskar - Vazimba

05
Tage
19
Stunden
25
Minuten
54
Sekunden
Aktuelles Gebot
€ 1
Mindestpreis nicht erreicht
Julien Gauthier
Experte
Von Julien Gauthier ausgewählt

Zehn Jahre Erfahrung auf dem Gebiet historischer Waffen und Rüstungen sowie afrikanischer Kunst.

Schätzung  € 150 - € 200
4 andere Benutzer beobachten dieses Objekt
AT
1 €

Käuferschutz auf Catawiki

Ihre Zahlung wird von uns sicher verwahrt, bis Sie Ihr Objekt erhalten.Details ansehen

Trustpilot 4.4 | 134434 Bewertungen

Auf Trustpilot als hervorragend bewertet.

Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

MF16, Vazimba Fetischfigur, schwangere Frau mit Fledermausohren. Höhe 46 cm, Durchmesser 14 cm, 1800 Gr., genaue Herkunft unbekannt, hergestellt ca. 1970.
Die Schnitzer in der Region Betioky fertigen aus Treibholz großer Flüsse im Familienauftrag rituelle Figuren, darunter auch Grabstelen wie die berühmten AloAlo. Es handelt sich hier um eine Figur aus einer seltsamen künstlerischen Nische, welche es sonst in Madagaskar nicht gibt. Der ohnehin schon außergewöhnliche Ahnenkult wird hier durch Fetischfiguren ergänzt um soziale Normen zu vermitteln.
Diese vornübergebeugte Figur leidet wahrscheinlich an einer Schwangerschaft, es kann auch sinnbildlich die Besessenheit von bösen Mächten darstellen. Die großen Ohren deuten auf eine Charaktereigenschaft von Menschen hin welche gerne lauschen um dann Gerüchte zu verbreiten. Archaische Gesellschaften im Süden leiden sehr unter den gelben Gefühlen, Neid, Missgunst und Eifersucht. Vielleicht warnt dieser Vazimba davor oder zeigt eine reale Persönlichkeit mit diesem Profil.
Hartholz Kampfer, grau oxidiert, Trockenrisse, Holzverwachsungen mit in Optik einbezogen.
Vazimba waren die eigentlichen Ureinwohner Madagaskars, ethnologisch nicht eindeutig nachgewiesen. Diese den Pygmänen ähnlichen sehr kleinwüchsigen Wesen sollen vor der Besiedlung Madagaskars schon dort nomadisch gelebt haben. Den Volksmythen nach haben die einwandernden Neulandbewohner aus dem indo pazifischen Raum diese gejagt und verdrängt. Manche Volksgruppen sollen sich auch mit ihnen durchmischt haben, manchmal sieht man in den Rassen wirklich sehr kleine Menschen mit relativ unförmigen Köpfen. Vielleicht ist in der Geschichtenwelt der Neuland- Madagassen eine Art Traumata verankert welche zur Mystifizierung dieser Ethnie führte. Die Vazimba nehmen in Madagaskar die Rolle unserer Feen, Zwerge und Kobolde ein. Es gibt unzählige, meist schaurige Geschichten und Sagen über Vazimba. In der südlichen Region Tulear verdeutlicht man diese in einigen wenigen Werkstätten auch figürlich und verkauft diese "Monster" als abschreckendes Beispiel oder zur Erziehung der Kinder über Regeln und Gebote. Über diese Tabus (Fady) wacht dann der geschnitzte Vazimba spirituell.

Der Verkäufer stellt sich vor

Mahafaly handelt aus Leidenschaft zur Kultur und Geschichte Madagaskars. Der besondere Kontakt zu Madagaskar entstand schon im Elternhaus, mein Vater hat dort jahrelang Bauprojekte für Infrastruktur geleitet und auch Gegenden mit archaischen Kulturformen kennen gelernt. Er sammelte begeistert Artefakte und Skulpturen, darunter die berühmten AloAlo Totems und Gebrauchsgegenstände. Ich selbst war in den 90 er Jahren am Aufbau eines Sozialprojektes beteiligt und beherrsche die Landessprache. Vor über 20 Jahren begann ich die Zusammenarbeit mit traditionell arbeitenden Manufakturen im Land. Mahafaly importiert reizvolle Recycling- und Naturwaren wie Blechmodelle, Artikel aus Horn, Raphia und typischen Mineralien, nach einem Fair Handelskonzept.

MF16, Vazimba Fetischfigur, schwangere Frau mit Fledermausohren. Höhe 46 cm, Durchmesser 14 cm, 1800 Gr., genaue Herkunft unbekannt, hergestellt ca. 1970.
Die Schnitzer in der Region Betioky fertigen aus Treibholz großer Flüsse im Familienauftrag rituelle Figuren, darunter auch Grabstelen wie die berühmten AloAlo. Es handelt sich hier um eine Figur aus einer seltsamen künstlerischen Nische, welche es sonst in Madagaskar nicht gibt. Der ohnehin schon außergewöhnliche Ahnenkult wird hier durch Fetischfiguren ergänzt um soziale Normen zu vermitteln.
Diese vornübergebeugte Figur leidet wahrscheinlich an einer Schwangerschaft, es kann auch sinnbildlich die Besessenheit von bösen Mächten darstellen. Die großen Ohren deuten auf eine Charaktereigenschaft von Menschen hin welche gerne lauschen um dann Gerüchte zu verbreiten. Archaische Gesellschaften im Süden leiden sehr unter den gelben Gefühlen, Neid, Missgunst und Eifersucht. Vielleicht warnt dieser Vazimba davor oder zeigt eine reale Persönlichkeit mit diesem Profil.
Hartholz Kampfer, grau oxidiert, Trockenrisse, Holzverwachsungen mit in Optik einbezogen.
Vazimba waren die eigentlichen Ureinwohner Madagaskars, ethnologisch nicht eindeutig nachgewiesen. Diese den Pygmänen ähnlichen sehr kleinwüchsigen Wesen sollen vor der Besiedlung Madagaskars schon dort nomadisch gelebt haben. Den Volksmythen nach haben die einwandernden Neulandbewohner aus dem indo pazifischen Raum diese gejagt und verdrängt. Manche Volksgruppen sollen sich auch mit ihnen durchmischt haben, manchmal sieht man in den Rassen wirklich sehr kleine Menschen mit relativ unförmigen Köpfen. Vielleicht ist in der Geschichtenwelt der Neuland- Madagassen eine Art Traumata verankert welche zur Mystifizierung dieser Ethnie führte. Die Vazimba nehmen in Madagaskar die Rolle unserer Feen, Zwerge und Kobolde ein. Es gibt unzählige, meist schaurige Geschichten und Sagen über Vazimba. In der südlichen Region Tulear verdeutlicht man diese in einigen wenigen Werkstätten auch figürlich und verkauft diese "Monster" als abschreckendes Beispiel oder zur Erziehung der Kinder über Regeln und Gebote. Über diese Tabus (Fady) wacht dann der geschnitzte Vazimba spirituell.

Der Verkäufer stellt sich vor

Mahafaly handelt aus Leidenschaft zur Kultur und Geschichte Madagaskars. Der besondere Kontakt zu Madagaskar entstand schon im Elternhaus, mein Vater hat dort jahrelang Bauprojekte für Infrastruktur geleitet und auch Gegenden mit archaischen Kulturformen kennen gelernt. Er sammelte begeistert Artefakte und Skulpturen, darunter die berühmten AloAlo Totems und Gebrauchsgegenstände. Ich selbst war in den 90 er Jahren am Aufbau eines Sozialprojektes beteiligt und beherrsche die Landessprache. Vor über 20 Jahren begann ich die Zusammenarbeit mit traditionell arbeitenden Manufakturen im Land. Mahafaly importiert reizvolle Recycling- und Naturwaren wie Blechmodelle, Artikel aus Horn, Raphia und typischen Mineralien, nach einem Fair Handelskonzept.

Details

Epoche
1900-2000
Gewicht
1800 g
Spezifische Herkunftsregion
Tulear
Zusätzliche Informationen zum Titel
Vazimba
Anzahl der Objekte
1
Material
Hardwood camphor tree
Herkunftsland
Madagaskar
Ethnie/ Kultur
Mahafaly
Höhe
46 cm
Einheimischer Name des Objekts
Vazimba
Breite
14 cm
Sold with stand
Nein
Tiefe
15 cm
Zustand
Hervorragender Zustand - kaum gebraucht, mit minimalen Altersspuren & Verschleißerscheinungen
Geschätzter Zeitraum
1970-1980
Verkauft von
DeutschlandVerifiziert
102
Verkaufte Objekte
100 %
pro

Ähnliche Objekte

Für Sie aus der Kategorie

Afrikanische Kunst und Stammeskunst