Antikes handbemaltes Lackware – Qajar - Pappmaché - Naher Osten - 19. Jahrhundert






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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Ein außergewöhnlich dekoratives und charaktervolles Objekt aus der feinen Welt der Hofkultur: ein mutmaßlich im 19. Jahrhundert handbemalter Qalamdan (traditionelle Federmappe), hergestellt während der Qajar-Periode (ca. 1850–1900). Dieses besondere Stück vereint Funktionszweck, Miniaturkunst und traditionelles Handwerk in einem eleganten und historischen Objekt. Solche länglichen Federmäppchen wurden im 19. Jahrhundert Reich von Schreibern, Kalligraphen, Dichtern und Verwaltungsbeamten zum Aufbewahren von Rasierpfeifen und Schreibutensilien verwendet, dienten zugleich aber auch als Statussymbol von Verfeinerung, Intellekt und kultureller Stellung. Durch den Reichtum der Verzierung übersteigt dieses Exemplar seine ursprüngliche Funktion und präsentiert sich als ein kleines Kunstwerk für sich.
Das Objekt hat die klassische langgestreckte Form mit abgerundeten Enden, die typisch ist für traditionelle Qalamdanen, und ist rundum mit besonders detaillierten, handbemalten figurativen Miniaturen in warmen Ocker-, Rot-, Braun- und Schwarztönen versehen. Auf den verschiedenen Seiten entfaltet sich eine fesselnde visuelle Welt voller menschlicher Figuren, Pferde, Landschaften und architektonischer Elemente, die eng mit der romantischen und narrativen Bildsprache der Qajar-Miniaturkunst verbunden ist. Die Szenen zeigen elegant gekleidete Figuren in traditioneller Tracht, Reiterinnen, Frauen in poetischen Kompositionen und Szenen, die auf Hofleben, Volksmärchen, Literatur oder Poesie zu verweisen scheinen. Auffällig sind die charakteristischen mandelähnlichen Augen, anmutige Haltungen und subtile Gesichtsausdrücke, Elemente, die typisch sind für den künstlerischen Stil dieser Epoche.
Besonders faszinierend ist die lebendige Ikonografie mit unter anderem einer dynamischen Szene rund um ein Pferd, intimen menschlichen Interaktionen und feingliedrigen landschaftlichen Hintergründen, wodurch jede Seite der Box als eigenständiges Tableau gelesen werden kann. Die warmen Farben und fein ausgearbeitete Konturlinien verleihen dem Objekt eine fast theatralische Ausstrahlung und verraten eine große Liebe zum Detail. Die tiefrote Unterseite und Innenseite bilden einen schönen Kontrast zur bemalten Außenhaut und knüpfen an Techniken an, die oft in authentischer Qajar-Lackarbeit aus dem 19. Jahrhundert vorkommen.
Vermutlich aus lackiertem Papiersch machee oder feinem Holz gefertigt, zeugt dieses Objekt von einer handwerklichen Technik, die Ateliers der Qajar-Periode besonders schätzten. Die Oberfläche wurde sorgfältig vorbereitet, von Hand bemalt und mit mehreren Schutzlackschichten versehen, die ursprünglich einen tiefen Glanz erzeugten und die feinen Miniaturen schützten. Im Laufe der Zeit hat das Stück eine authentische Patina entwickelt, die sich in natürlicher Abnutzung, Rissbildung, Farbausblühungen und einigen strukturellen Schäden zeigt. Diese Alterszeichen unterstreichen nicht nur das Alter und die Authentizität des Objekts, sondern tragen auch zu seinem historischen Erscheinungsbild und seinem einzigartigen Charakter bei.
Obwohl das Objekt klare Nutzungs- und Altersspuren aufweist, besitzt es dennoch eine starke visuelle und dekorative Präsenz. Es handelt sich nicht um ein steriles Dekorationsstück, sondern um ein Objekt mit Geschichte, Atmosphäre und greifbarer Authentizität. Solche Qalamdan werden international von Sammlern aus Kunst, islamischer Kunst, antiken Schreibutensilien und orientalischer Miniaturkunst geschätzt und bilden zudem ein besonderes dekoratives Statement in einem Interieur, einer Bibliothek, einer Kunstsammlung oder einem Kabinettsortiment.
Ein seltenes und kulturell reiches Objekt, in dem Miniaturkunst, Geschichte, Poesie und Handwerk zusammenkommen — ein greifbares Überbleibsel aus der eleganten und feinen Welt des 19. Jahrhunderts.
Ein außergewöhnlich dekoratives und charaktervolles Objekt aus der feinen Welt der Hofkultur: ein mutmaßlich im 19. Jahrhundert handbemalter Qalamdan (traditionelle Federmappe), hergestellt während der Qajar-Periode (ca. 1850–1900). Dieses besondere Stück vereint Funktionszweck, Miniaturkunst und traditionelles Handwerk in einem eleganten und historischen Objekt. Solche länglichen Federmäppchen wurden im 19. Jahrhundert Reich von Schreibern, Kalligraphen, Dichtern und Verwaltungsbeamten zum Aufbewahren von Rasierpfeifen und Schreibutensilien verwendet, dienten zugleich aber auch als Statussymbol von Verfeinerung, Intellekt und kultureller Stellung. Durch den Reichtum der Verzierung übersteigt dieses Exemplar seine ursprüngliche Funktion und präsentiert sich als ein kleines Kunstwerk für sich.
Das Objekt hat die klassische langgestreckte Form mit abgerundeten Enden, die typisch ist für traditionelle Qalamdanen, und ist rundum mit besonders detaillierten, handbemalten figurativen Miniaturen in warmen Ocker-, Rot-, Braun- und Schwarztönen versehen. Auf den verschiedenen Seiten entfaltet sich eine fesselnde visuelle Welt voller menschlicher Figuren, Pferde, Landschaften und architektonischer Elemente, die eng mit der romantischen und narrativen Bildsprache der Qajar-Miniaturkunst verbunden ist. Die Szenen zeigen elegant gekleidete Figuren in traditioneller Tracht, Reiterinnen, Frauen in poetischen Kompositionen und Szenen, die auf Hofleben, Volksmärchen, Literatur oder Poesie zu verweisen scheinen. Auffällig sind die charakteristischen mandelähnlichen Augen, anmutige Haltungen und subtile Gesichtsausdrücke, Elemente, die typisch sind für den künstlerischen Stil dieser Epoche.
Besonders faszinierend ist die lebendige Ikonografie mit unter anderem einer dynamischen Szene rund um ein Pferd, intimen menschlichen Interaktionen und feingliedrigen landschaftlichen Hintergründen, wodurch jede Seite der Box als eigenständiges Tableau gelesen werden kann. Die warmen Farben und fein ausgearbeitete Konturlinien verleihen dem Objekt eine fast theatralische Ausstrahlung und verraten eine große Liebe zum Detail. Die tiefrote Unterseite und Innenseite bilden einen schönen Kontrast zur bemalten Außenhaut und knüpfen an Techniken an, die oft in authentischer Qajar-Lackarbeit aus dem 19. Jahrhundert vorkommen.
Vermutlich aus lackiertem Papiersch machee oder feinem Holz gefertigt, zeugt dieses Objekt von einer handwerklichen Technik, die Ateliers der Qajar-Periode besonders schätzten. Die Oberfläche wurde sorgfältig vorbereitet, von Hand bemalt und mit mehreren Schutzlackschichten versehen, die ursprünglich einen tiefen Glanz erzeugten und die feinen Miniaturen schützten. Im Laufe der Zeit hat das Stück eine authentische Patina entwickelt, die sich in natürlicher Abnutzung, Rissbildung, Farbausblühungen und einigen strukturellen Schäden zeigt. Diese Alterszeichen unterstreichen nicht nur das Alter und die Authentizität des Objekts, sondern tragen auch zu seinem historischen Erscheinungsbild und seinem einzigartigen Charakter bei.
Obwohl das Objekt klare Nutzungs- und Altersspuren aufweist, besitzt es dennoch eine starke visuelle und dekorative Präsenz. Es handelt sich nicht um ein steriles Dekorationsstück, sondern um ein Objekt mit Geschichte, Atmosphäre und greifbarer Authentizität. Solche Qalamdan werden international von Sammlern aus Kunst, islamischer Kunst, antiken Schreibutensilien und orientalischer Miniaturkunst geschätzt und bilden zudem ein besonderes dekoratives Statement in einem Interieur, einer Bibliothek, einer Kunstsammlung oder einem Kabinettsortiment.
Ein seltenes und kulturell reiches Objekt, in dem Miniaturkunst, Geschichte, Poesie und Handwerk zusammenkommen — ein greifbares Überbleibsel aus der eleganten und feinen Welt des 19. Jahrhunderts.
