A wooden sculpture - Telefon - Benin (Ohne mindestpreis)






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Eine Holzskulptur aus Benin von den Fon, mit dem Titel 'A wooden sculpture', 85 cm hoch und 6,9 kg schwer, authentisch/original, in fairem Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Zwei säulenähnliche Fon-Figuren, ohne aufwendige Arme und auf kurzen, stabilen Beinen stehend, gehören zu jener Kategorie skulpturaler Formen, die sich einer rein formalen ästhetischen Betrachtung verweigern und nur im Kontext ritueller Praxis angemessen verstanden werden können. Ihre mitunter monumentale Höhe von bis zu zwei Metern sowie ihr kompakter, vertikal betonter Aufbau deuten auf eine Funktion hin, die weniger im erzählerischen Storytelling liegt als in der Gegenwart und Wirksamkeit innerhalb kultischer Räume. Die Reduktion der Gliedmaßen zugunsten eines blockartigen Körpers sollte nicht als Unvollständigkeit interpretiert werden, sondern als eine bewusste Verdichtung, die die Figur als Träger spiritueller Kraft kennzeichnet.
Im religiösen System der Fon, besonders im Süden des Benins, stehen solche Figuren häufig in Verbindung mit vodun-bezogenen Praktiken. Sie können in Schreinen, an kultischen Stätten oder in der Nähe von Heiligtümern positioniert sein und dienen als materielle Ankerpunkte für bestimmte Kräfte oder Entitäten. Die aufgetragene blaue Ritualfarbe hat in diesem Zusammenhang eine besondere Bedeutung. Pigmente dieser Art – oft aus pflanzlichen oder mineralischen Substanzen gewonnen – dienen nicht in erster Linie der Dekoration, sondern fungieren als aktivierende Substanz, die im Verlauf ritueller Handlungen erneuert, geschichtet und transformiert wird. Die Oberfläche solcher Figuren ist daher oft das Ergebnis wiederholter Aufbringung, Berührung und Opfergaben.
Die Frage, Originale von späteren Kopien zu unterscheiden, ist im Bereich der westafrikanischen Skulptur komplex und kann nicht auf eine einzige Kennzeichnung reduziert werden. Authentizität zeigt sich weniger in einem vermeintlich „originären“ Zustand als in der materiellen und funktionalen Geschichte eines Objekts. Gebrauchsspuren, Patina, Verkrustungen von Opfergabenmaterialien und strukturelle Veränderungen am Holz können auf eine lang andauernde rituelle Nutzung hinweisen. Zugleich sind diese Merkmale jedoch nicht zwingend ausschlaggebend, da sie im Kunstmarkt manchmal absichtlich nachgeahmt werden.
Die Beobachtung, dass blaue Farbe sich abreiben kann, darf nicht als verlässliches Kriterium für Originalität gelten. Zwar mag es vorkommen, dass Pigmentlagen auf rituell genutzten Figuren weniger fest gebunden sind und sich durch Berührung lösen lassen, insbesondere wenn sie mehrfach aufgetragen wurden; dies garantiert jedoch nicht die Authentizität. Neuere Objekte können zudem absichtlich mit instabilen Farbschichten bemalt werden, um den Eindruck von Alter und Benutzung zu erzeugen. Entscheidend ist daher eine Kombination aus Materialanalyse, stilistischer Einordnung und, wo möglich, Provenienzrekonstruktion.
In musealen und wissenschaftlichen Kontexten wird zunehmend betont, dass die Dichotomie von „Original“ und „Kopie“ nur einen Teil der komplexen Produktions- und Nutzungszusammenhänge solcher Objekte widerspiegelt. Werkstätten, Repliken für lokalen Gebrauch, in Auftrag gegebene Arbeiten für externe Märkte und echte rituelle Skulpturen koexistieren oft und beeinflussen einander. Die beiden beschriebene säulenähnliche Figuren sollten daher nicht nur als physische Objekte, sondern auch als Knotenpunkte in einem Netzwerk religiöser Praxis, künstlerischer Tradition und transkultureller Zirkulation betrachtet werden.
Diese Beschreibung wurde mit KI erstellt. Trotz sorgfältiger Einzelprüfung kann der Einsatz von Künstlicher Intelligenz zu Fehlern oder Ungenauigkeiten in der Beschreibung führen.
References
Blier, Suzanne Preston. Studies on Fon art and vodun practices.
Jaenicke-Njoya Archives, CAB48089
Museum collections and conservation reports on Fon sculpture.
Recent scholarship on authenticity and material analysis in African art.
Height: 78 cm / 85 cm
Weight: 3,6 kg / 3,3 kg
Der Verkäufer stellt sich vor
Übersetzt mit Google ÜbersetzerZwei säulenähnliche Fon-Figuren, ohne aufwendige Arme und auf kurzen, stabilen Beinen stehend, gehören zu jener Kategorie skulpturaler Formen, die sich einer rein formalen ästhetischen Betrachtung verweigern und nur im Kontext ritueller Praxis angemessen verstanden werden können. Ihre mitunter monumentale Höhe von bis zu zwei Metern sowie ihr kompakter, vertikal betonter Aufbau deuten auf eine Funktion hin, die weniger im erzählerischen Storytelling liegt als in der Gegenwart und Wirksamkeit innerhalb kultischer Räume. Die Reduktion der Gliedmaßen zugunsten eines blockartigen Körpers sollte nicht als Unvollständigkeit interpretiert werden, sondern als eine bewusste Verdichtung, die die Figur als Träger spiritueller Kraft kennzeichnet.
Im religiösen System der Fon, besonders im Süden des Benins, stehen solche Figuren häufig in Verbindung mit vodun-bezogenen Praktiken. Sie können in Schreinen, an kultischen Stätten oder in der Nähe von Heiligtümern positioniert sein und dienen als materielle Ankerpunkte für bestimmte Kräfte oder Entitäten. Die aufgetragene blaue Ritualfarbe hat in diesem Zusammenhang eine besondere Bedeutung. Pigmente dieser Art – oft aus pflanzlichen oder mineralischen Substanzen gewonnen – dienen nicht in erster Linie der Dekoration, sondern fungieren als aktivierende Substanz, die im Verlauf ritueller Handlungen erneuert, geschichtet und transformiert wird. Die Oberfläche solcher Figuren ist daher oft das Ergebnis wiederholter Aufbringung, Berührung und Opfergaben.
Die Frage, Originale von späteren Kopien zu unterscheiden, ist im Bereich der westafrikanischen Skulptur komplex und kann nicht auf eine einzige Kennzeichnung reduziert werden. Authentizität zeigt sich weniger in einem vermeintlich „originären“ Zustand als in der materiellen und funktionalen Geschichte eines Objekts. Gebrauchsspuren, Patina, Verkrustungen von Opfergabenmaterialien und strukturelle Veränderungen am Holz können auf eine lang andauernde rituelle Nutzung hinweisen. Zugleich sind diese Merkmale jedoch nicht zwingend ausschlaggebend, da sie im Kunstmarkt manchmal absichtlich nachgeahmt werden.
Die Beobachtung, dass blaue Farbe sich abreiben kann, darf nicht als verlässliches Kriterium für Originalität gelten. Zwar mag es vorkommen, dass Pigmentlagen auf rituell genutzten Figuren weniger fest gebunden sind und sich durch Berührung lösen lassen, insbesondere wenn sie mehrfach aufgetragen wurden; dies garantiert jedoch nicht die Authentizität. Neuere Objekte können zudem absichtlich mit instabilen Farbschichten bemalt werden, um den Eindruck von Alter und Benutzung zu erzeugen. Entscheidend ist daher eine Kombination aus Materialanalyse, stilistischer Einordnung und, wo möglich, Provenienzrekonstruktion.
In musealen und wissenschaftlichen Kontexten wird zunehmend betont, dass die Dichotomie von „Original“ und „Kopie“ nur einen Teil der komplexen Produktions- und Nutzungszusammenhänge solcher Objekte widerspiegelt. Werkstätten, Repliken für lokalen Gebrauch, in Auftrag gegebene Arbeiten für externe Märkte und echte rituelle Skulpturen koexistieren oft und beeinflussen einander. Die beiden beschriebene säulenähnliche Figuren sollten daher nicht nur als physische Objekte, sondern auch als Knotenpunkte in einem Netzwerk religiöser Praxis, künstlerischer Tradition und transkultureller Zirkulation betrachtet werden.
Diese Beschreibung wurde mit KI erstellt. Trotz sorgfältiger Einzelprüfung kann der Einsatz von Künstlicher Intelligenz zu Fehlern oder Ungenauigkeiten in der Beschreibung führen.
References
Blier, Suzanne Preston. Studies on Fon art and vodun practices.
Jaenicke-Njoya Archives, CAB48089
Museum collections and conservation reports on Fon sculpture.
Recent scholarship on authenticity and material analysis in African art.
Height: 78 cm / 85 cm
Weight: 3,6 kg / 3,3 kg
Der Verkäufer stellt sich vor
Übersetzt mit Google ÜbersetzerDetails
Rechtliche Informationen des Verkäufers
- Unternehmen:
- Jaenicke Njoya GmbH
- Repräsentant:
- Wolfgang Jaenicke
- Adresse:
- Jaenicke Njoya GmbH
Klausenerplatz 7
14059 Berlin
GERMANY - Telefonnummer:
- +493033951033
- Email:
- w.jaenicke@jaenicke-njoya.com
- USt-IdNr.:
- DE241193499
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