Eine Holzskulptur - Prampram - Ghana (Ohne mindestpreis)






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Ein Paar PramPram Holzskulpturen aus dem Süden Ghanas, mit dem Titel 'A wooden sculpture', mit Ständer, 49 cm hoch, 2 kg schwer, authentisch Original, in faulem Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Ein Paar PramPram-Figuren, von dem eine einen ovalen Kopf und die andere einen kugelrunden Kopf hat, stammt aus dem Süden Ghans und gehört zum kulturellen Kontext der Ga-Adangbe, deren skulpturale Praxis eng mit Ahnenverehrung, schützenden Funktionen und lokalen rituellen Systemen verbunden ist. Inklusive Stand.
Formell zeichnet sich dieses Paar durch eine radikale Reduktion und eine Körpersprache aus, die Spuren rituellen Gebrauchs trägt. Eine Figur ist in Lendengewändern gekleidet, die kugelrunden Köpfe weisen lochartige Augen auf, mit einfachen Öffnungen für Ohren und Mund. Die verlängerten Nasen erscheinen als lineare Vorsprünge, die die Vertikalität der Komposition betonen. Diese Vertikalität setzt sich in den langen Hälsen und Torso fort, während die Arme und Beine scharf verkürzt und spitz zulaufen und komplexe Gliedmaßen fehlen.
Die Nippel und der Bauchnabel sind durch einfache Perforationen markiert und in die verfeinerte formale Sprache integriert. Die Oberflächen sind mit roten und weißen Pigmenten gesprenkelt, was auf rituelle Behandlung und symbolische Bedeutung hinweist. Deutliche Risse, Absplitterungen und Abnutzungsspuren belegen ihre lange Geschichte und Integration in wiederholte kultische Praktiken.
Die Dokumentation dieser Figuren in Museumsliteratur und akademischen Schriften bleibt begrenzt. Die meisten überlebenden Exemplare gelangten durch private Händler in Accra in europäische Sammlungen, oft mit Nachweisen lokaler Herkunft, aber mit minimalem ethnographischen Kontext. Obwohl ihre genaue rituelle Funktion nicht formell verzeichnet ist, legt eine vergleichende Analyse mit den breiteren künstlerischen Traditionen der Ga-Dangme mögliche Verbindungen zu Ahnenverehrung, Schreinsplatzierung oder Bestattungsfeiern nahe.
Stilistisch nehmen PramPram-Skulpturen einen liminalen Raum innerhalb der westafrikanischen materiellen Kultur ein: Sie sind formell weniger anerkannt als die figürlichen Traditionen der Akan oder Ewe, behalten jedoch markante formale Qualitäten bei, darunter Proportionselongation, formale Abstraktion und eine texturale Wechselwirkung zwischen Holz und aufgetragenen Substanzen. Diese Merkmale betonen eine ästhetische Sinngebung, in der das Spirituelle und das Skulpturale untrennbar miteinander verbunden sind und in der die menschliche Form als Ort kollektiven Gedächtnisses und rituellen Engagements dient.
Aus Sicht der Provenienz tauchten die meisten katalogisierten Beispiele im späten zwanzigsten Jahrhundert über Küstenmärkte Ghanas auf und gelangten anschließend in europäische private Sammlungen oder Auktionskontexte. Obwohl genaue historische Abläufe fragmentarisch bleiben, kann eine sorgfältige Beachtung von Oberflächenbehandlungen, Schnitztechnik und Patina Einsicht in Authentizität und kulturelle Herkunft geben.
Zusammenfassend repräsentieren PramPram-Skulpturen eine seltene und faszinierende Manifestation der Ga-Dangme-Materialkultur. Ihre schlichte Eleganz, kombiniert mit Spuren rituellen Gebrauchs, positioniert sie in einem Kontinuum westafrikanischer künstlerischer Praxis, das symbolische Bedeutung, gemeinschaftliche Funktion und spirituelle Resonanz über naturalistische Repräsentation stellt. Als solche bleiben sie Gegenstand wissenschaftlichen Interesses sowohl wegen ihrer ästhetischen Qualitäten als auch wegen der kulturellen Praktiken, die sie subtil verkörpern.
Literatur (Auswahl)
Cole, Herbert M.: Icons: Ideals and Power in the Art of Africa. Washington, 1989.
Blier, Suzanne Preston: African Vodun: Art, Psychology, and Power. Chicago, 1995.
Garrard, Timothy F.: African Goldweights and Weights. London, 1980.
Ross, Doran H.: Wrapped in Pride: Ghanaian Kente and African American Identity. Los Angeles, 1998.
CAB48355
Height: 49 cm / 47 cm
Weight: 1 kg / 1 kg (incl. stand)
Der Verkäufer stellt sich vor
Übersetzt mit Google ÜbersetzerEin Paar PramPram-Figuren, von dem eine einen ovalen Kopf und die andere einen kugelrunden Kopf hat, stammt aus dem Süden Ghans und gehört zum kulturellen Kontext der Ga-Adangbe, deren skulpturale Praxis eng mit Ahnenverehrung, schützenden Funktionen und lokalen rituellen Systemen verbunden ist. Inklusive Stand.
Formell zeichnet sich dieses Paar durch eine radikale Reduktion und eine Körpersprache aus, die Spuren rituellen Gebrauchs trägt. Eine Figur ist in Lendengewändern gekleidet, die kugelrunden Köpfe weisen lochartige Augen auf, mit einfachen Öffnungen für Ohren und Mund. Die verlängerten Nasen erscheinen als lineare Vorsprünge, die die Vertikalität der Komposition betonen. Diese Vertikalität setzt sich in den langen Hälsen und Torso fort, während die Arme und Beine scharf verkürzt und spitz zulaufen und komplexe Gliedmaßen fehlen.
Die Nippel und der Bauchnabel sind durch einfache Perforationen markiert und in die verfeinerte formale Sprache integriert. Die Oberflächen sind mit roten und weißen Pigmenten gesprenkelt, was auf rituelle Behandlung und symbolische Bedeutung hinweist. Deutliche Risse, Absplitterungen und Abnutzungsspuren belegen ihre lange Geschichte und Integration in wiederholte kultische Praktiken.
Die Dokumentation dieser Figuren in Museumsliteratur und akademischen Schriften bleibt begrenzt. Die meisten überlebenden Exemplare gelangten durch private Händler in Accra in europäische Sammlungen, oft mit Nachweisen lokaler Herkunft, aber mit minimalem ethnographischen Kontext. Obwohl ihre genaue rituelle Funktion nicht formell verzeichnet ist, legt eine vergleichende Analyse mit den breiteren künstlerischen Traditionen der Ga-Dangme mögliche Verbindungen zu Ahnenverehrung, Schreinsplatzierung oder Bestattungsfeiern nahe.
Stilistisch nehmen PramPram-Skulpturen einen liminalen Raum innerhalb der westafrikanischen materiellen Kultur ein: Sie sind formell weniger anerkannt als die figürlichen Traditionen der Akan oder Ewe, behalten jedoch markante formale Qualitäten bei, darunter Proportionselongation, formale Abstraktion und eine texturale Wechselwirkung zwischen Holz und aufgetragenen Substanzen. Diese Merkmale betonen eine ästhetische Sinngebung, in der das Spirituelle und das Skulpturale untrennbar miteinander verbunden sind und in der die menschliche Form als Ort kollektiven Gedächtnisses und rituellen Engagements dient.
Aus Sicht der Provenienz tauchten die meisten katalogisierten Beispiele im späten zwanzigsten Jahrhundert über Küstenmärkte Ghanas auf und gelangten anschließend in europäische private Sammlungen oder Auktionskontexte. Obwohl genaue historische Abläufe fragmentarisch bleiben, kann eine sorgfältige Beachtung von Oberflächenbehandlungen, Schnitztechnik und Patina Einsicht in Authentizität und kulturelle Herkunft geben.
Zusammenfassend repräsentieren PramPram-Skulpturen eine seltene und faszinierende Manifestation der Ga-Dangme-Materialkultur. Ihre schlichte Eleganz, kombiniert mit Spuren rituellen Gebrauchs, positioniert sie in einem Kontinuum westafrikanischer künstlerischer Praxis, das symbolische Bedeutung, gemeinschaftliche Funktion und spirituelle Resonanz über naturalistische Repräsentation stellt. Als solche bleiben sie Gegenstand wissenschaftlichen Interesses sowohl wegen ihrer ästhetischen Qualitäten als auch wegen der kulturellen Praktiken, die sie subtil verkörpern.
Literatur (Auswahl)
Cole, Herbert M.: Icons: Ideals and Power in the Art of Africa. Washington, 1989.
Blier, Suzanne Preston: African Vodun: Art, Psychology, and Power. Chicago, 1995.
Garrard, Timothy F.: African Goldweights and Weights. London, 1980.
Ross, Doran H.: Wrapped in Pride: Ghanaian Kente and African American Identity. Los Angeles, 1998.
CAB48355
Height: 49 cm / 47 cm
Weight: 1 kg / 1 kg (incl. stand)
Der Verkäufer stellt sich vor
Übersetzt mit Google ÜbersetzerDetails
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- Unternehmen:
- Jaenicke Njoya GmbH
- Repräsentant:
- Wolfgang Jaenicke
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- Jaenicke Njoya GmbH
Klausenerplatz 7
14059 Berlin
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- w.jaenicke@jaenicke-njoya.com
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