Eine Holzskulptur - Prampram - Ghana (Ohne mindestpreis)

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Surya Rutten
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Eine hölzerne Skulptur aus Ghana in der Prampram-Tradition, mit dem Titel „A wooden sculpture“, Höhe 59 cm, Gewicht 1770 g, Authentizität Original/offiziell, mit Ständer verkauft, in gutem Zustand.

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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Ein Prampram-Paar, das einem bekannten Schnitzer zugeschrieben wird, zeichnet sich durch einen ungewöhnlich stark abgeflachten Leibeskorb und zu Spitzen zulaufende Arme aus, die in nahezu diagonaler Orientierung angeordnet sind. Im Archiv deuten mehrere vergleichbare, aber unveröffentlichte Skulpturen auf eine spezifische Hand bzw. Werkstatt hin, was auf eine kohärente skulpturale Sprache hindeutet, die einer eingehenderen stilistischen und materiellen Analyse bedarf. Gleichzeitig existieren Feldfotografien, deren Verbreitung absichtlich eingeschränkt bleibt; sie sind ausschließlich esclusivamente für wissenschaftliche Beratung in einem eng kontrollierten Zusammenhang reserviert. Ein öffentlich zugängliches Bild eines Prampram-Fetischhüttes könnte hier als Referenz für die äußere architektonische Form solcher Strukturen dienen, ohne in deren geschützte Innenbereiche einzugreifen. Incl Stand.

Unsere Entscheidung, keine Bilder der Innenräume von Fetischhütten und deren Altären zu veröffentlichen, fußt auf einem vorsichtigen Präzedenzfall. Im Fall der Lobi wurden eine große Anzahl von Fotografien, die hochsensiblen rituellen Kontext dokumentierten, einst in einer weit verbreiteten Kunstzeitschrift verbreitet. Das Ergebnis war zutiefst problematisch. Erst die politischen Verhältnisse in Burkina Faso verhinderten später die Umwandlung dieser intimen rituellen Räume in Objekte des tourismusbedingten Konsums. Der wissenschaftliche Wert jener Publikationen erwies sich als gering. Anstatt sich auf nachhaltige, fokussierte Forschung mit einer begrenzten Zahl von Informanten und einem klar definierten materiellen Ramen zu konzentrieren, führte der damalige Ansatz zu umfassenden Verstößen gegen rituelle Privatsphäre – ein Ergebnis, vor dem ausdrücklich gewarnt worden war.

Prampram-Fetischhütte, Südghana (letzte Foto-Sequenz).

Ebenfalls komplex ist die Frage der Circulation und des Handels mit Artefakten aus vergleichsweise unterforschten Gruppen wie den Prampram im weiteren Ga-Dangme-Kontext. Die Spannungen zwischen legitimen wissenschaftlichen- oder Sammlerinteressen und der Frage der freiwilligen Eigentumsübertragung sind in einem weiteren Feld asymmetrischer kultureller Begegnungen zwischen afrikanischen Gesellschaften und westlichen Institutionen verankert. Diese Begegnungen werden von unterschiedlichen Wertvorstellungen, Urheberschaften und Verwahrungskonzepten geprägt. Ein nachhaltiger und ethisch vertretbarer Weg nach vorn erfordert eine sorgfältige Balance zwischen Forschungsimperativen, Marktdynamik und den Bedingungen digitaler Verbreitung. Respekt, Zurückhaltung und kontextuelle Sensibilität bleiben unverzichtbar, um diese sich überschneidenden Bereiche zu navigieren.

Ausgewählte Literatur

Cole, Herbert M., und Doran H. Ross. The Arts of Ghana. Los Angeles: Museum of Cultural History, 1977.
Eicher, Joanne B., Hrsg. Ghana: Traditions and Change. Bloomington: Indiana University Press, 1976.
Fischer, Eberhard, und Hans Himmelheber. Afrikanische Kunst: Meisterwerke aus dem Museum Rietberg Zürich. Zürich: Museum Rietberg, 1984.
Kreamer, Christine Mullen. African Art in American Collections. Washington, D.C.: Smithsonian Institution Press, 1989.
Meyer, Birgit. Translating the Devil: Religion and Modernity among the Ewe in Ghana. Edinburgh: Edinburgh University Press, 1999.
Preston Blier, Suzanne. African Vodun: Art, Psychology, and Power. Chicago: University of Chicago Press, 1995.

CAB46691

Height: 59 cm / 49 cm
Weight: 890 g / 880 g (incl. stand)

Der Verkäufer stellt sich vor

Übersetzt mit Google Übersetzer

Ein Prampram-Paar, das einem bekannten Schnitzer zugeschrieben wird, zeichnet sich durch einen ungewöhnlich stark abgeflachten Leibeskorb und zu Spitzen zulaufende Arme aus, die in nahezu diagonaler Orientierung angeordnet sind. Im Archiv deuten mehrere vergleichbare, aber unveröffentlichte Skulpturen auf eine spezifische Hand bzw. Werkstatt hin, was auf eine kohärente skulpturale Sprache hindeutet, die einer eingehenderen stilistischen und materiellen Analyse bedarf. Gleichzeitig existieren Feldfotografien, deren Verbreitung absichtlich eingeschränkt bleibt; sie sind ausschließlich esclusivamente für wissenschaftliche Beratung in einem eng kontrollierten Zusammenhang reserviert. Ein öffentlich zugängliches Bild eines Prampram-Fetischhüttes könnte hier als Referenz für die äußere architektonische Form solcher Strukturen dienen, ohne in deren geschützte Innenbereiche einzugreifen. Incl Stand.

Unsere Entscheidung, keine Bilder der Innenräume von Fetischhütten und deren Altären zu veröffentlichen, fußt auf einem vorsichtigen Präzedenzfall. Im Fall der Lobi wurden eine große Anzahl von Fotografien, die hochsensiblen rituellen Kontext dokumentierten, einst in einer weit verbreiteten Kunstzeitschrift verbreitet. Das Ergebnis war zutiefst problematisch. Erst die politischen Verhältnisse in Burkina Faso verhinderten später die Umwandlung dieser intimen rituellen Räume in Objekte des tourismusbedingten Konsums. Der wissenschaftliche Wert jener Publikationen erwies sich als gering. Anstatt sich auf nachhaltige, fokussierte Forschung mit einer begrenzten Zahl von Informanten und einem klar definierten materiellen Ramen zu konzentrieren, führte der damalige Ansatz zu umfassenden Verstößen gegen rituelle Privatsphäre – ein Ergebnis, vor dem ausdrücklich gewarnt worden war.

Prampram-Fetischhütte, Südghana (letzte Foto-Sequenz).

Ebenfalls komplex ist die Frage der Circulation und des Handels mit Artefakten aus vergleichsweise unterforschten Gruppen wie den Prampram im weiteren Ga-Dangme-Kontext. Die Spannungen zwischen legitimen wissenschaftlichen- oder Sammlerinteressen und der Frage der freiwilligen Eigentumsübertragung sind in einem weiteren Feld asymmetrischer kultureller Begegnungen zwischen afrikanischen Gesellschaften und westlichen Institutionen verankert. Diese Begegnungen werden von unterschiedlichen Wertvorstellungen, Urheberschaften und Verwahrungskonzepten geprägt. Ein nachhaltiger und ethisch vertretbarer Weg nach vorn erfordert eine sorgfältige Balance zwischen Forschungsimperativen, Marktdynamik und den Bedingungen digitaler Verbreitung. Respekt, Zurückhaltung und kontextuelle Sensibilität bleiben unverzichtbar, um diese sich überschneidenden Bereiche zu navigieren.

Ausgewählte Literatur

Cole, Herbert M., und Doran H. Ross. The Arts of Ghana. Los Angeles: Museum of Cultural History, 1977.
Eicher, Joanne B., Hrsg. Ghana: Traditions and Change. Bloomington: Indiana University Press, 1976.
Fischer, Eberhard, und Hans Himmelheber. Afrikanische Kunst: Meisterwerke aus dem Museum Rietberg Zürich. Zürich: Museum Rietberg, 1984.
Kreamer, Christine Mullen. African Art in American Collections. Washington, D.C.: Smithsonian Institution Press, 1989.
Meyer, Birgit. Translating the Devil: Religion and Modernity among the Ewe in Ghana. Edinburgh: Edinburgh University Press, 1999.
Preston Blier, Suzanne. African Vodun: Art, Psychology, and Power. Chicago: University of Chicago Press, 1995.

CAB46691

Height: 59 cm / 49 cm
Weight: 890 g / 880 g (incl. stand)

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Details

Ethnie/ Kultur
Prampram
Herkunftsland
Ghana
Material
Holz
Sold with stand
Ja
Zustand
Angemessener Zustand
Titel des Kunstwerks
A wooden sculpture
Höhe
59 cm
Gewicht
1770 g
Authentizität
Original/offiziell
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