Reliquiar Kota-Obamba - Bakota - Gabun

02
Tage
19
Stunden
19
Minuten
30
Sekunden
Aktuelles Gebot
€ 20
Mindestpreis nicht erreicht
Julien Gauthier
Experte
Von Julien Gauthier ausgewählt

Zehn Jahre Erfahrung auf dem Gebiet historischer Waffen und Rüstungen sowie afrikanischer Kunst.

Schätzung  € 380 - € 430
13 andere Benutzer beobachten dieses Objekt
IT
20 €
PT
15 €
PT
10 €

Käuferschutz auf Catawiki

Ihre Zahlung wird von uns sicher verwahrt, bis Sie Ihr Objekt erhalten.Details ansehen

Trustpilot 4.4 | 134405 Bewertungen

Auf Trustpilot als hervorragend bewertet.

Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Origin: Gabun
Name der Tribe: Bakota
Material: Holz, Kupfer
Dimension: 60 cm
Versandart: Colissimo innerhalb von 24-48 Stunden, öffnen.

Defigurative Figur eines Mbulu Ngulu, eine Reliquienfigur des Kota-Volkes, ursprünglich aus Gabun und der Republik Kongo.
Diese Skulpturen gehören zu den markantesten Stücken der klassischen afrikanischen Kunst. Hier eine detaillierte Beschreibung und ihr kultureller Kontext.

Der Mbulu Ngulu zeichnet sich durch eine stark stilisierte und abstrakte Ästhetik aus:
Geometrische Struktur: Die Gesamtsform besteht aus einem ovalen Gesicht, das von einer imposanten Kopfbedeckung gekrönt wird, die auf einer diamantenförmigen Basis ruht (ein stilisierter Körper).

Es handelt sich um eine Seele aus Holz, bedeckt mit feinen Metallblechen – vor allem Kupfer und Messing. Diese Metalle galten in dieser Region als kostbare und seltene Materialien und unterstreichen die Bedeutung des Objekts.

Das Gesicht ist oft konkav oder flach, mit Augen, Nase und Mund, minimalistisch aber ausdrucksstark. Die gravierten Muster und der Kontrast zwischen den verschiedenen Metallen betonen die Gesichtskonturen.

Die seitlichen und oberen Elemente der Kopfbedeckung dienen oft dazu, komplexe Schmuckstücke, Hörner oder mondförmige Formen darzustellen, die Macht und spirituellen Status symbolisieren.

Wächter der Ahnen: Der Name Mbulu Ngulu bedeutet wörtlich „das Bild des Geistes der Toten“. Diese Figuren waren nicht Götzen zum Anbeten an sich, sondern Wächter.
Schutz der Reliquien: Sie wurden an Körben aus Rinde befestigt, die die Knochenreste (Schädel und Gebeine) der klanischen Ahnen enthielten. Diese Körbe wurden in heiligen Häusern aufbewahrt.

Soziale Rolle: Indem sie die Reliquien schützten, fungierte der Mbulu Ngulu als Verbindung zwischen Lebenden und Toten, half, die Kohäsion des Klans zu wahren, Konflikte zu lösen und die Kontinuität der Linie sicherzustellen.

Diese Reliquiare hatten großen Einfluss auf die westliche Kunst zu Beginn des 20. Jahrhunderts:
Moderne: Künstler wie Pablo Picasso und Georges Braque waren durch die Geometrisierung und radikale Abstraktion dieser Figuren stark geprägt.
Der Kota-Ansatz, das Gesicht in einfache geometrische Formen zu zerlegen, trug direkt zur Entstehung der kubistischen Bewegung bei. Die Fähigkeit dieser Künstler, eine menschliche Figur in ein abstraktes Konzept zu verwandeln, bleibt auch heute noch eine Inspirationsquelle für moderne Kunst.

Origin: Gabun
Name der Tribe: Bakota
Material: Holz, Kupfer
Dimension: 60 cm
Versandart: Colissimo innerhalb von 24-48 Stunden, öffnen.

Defigurative Figur eines Mbulu Ngulu, eine Reliquienfigur des Kota-Volkes, ursprünglich aus Gabun und der Republik Kongo.
Diese Skulpturen gehören zu den markantesten Stücken der klassischen afrikanischen Kunst. Hier eine detaillierte Beschreibung und ihr kultureller Kontext.

Der Mbulu Ngulu zeichnet sich durch eine stark stilisierte und abstrakte Ästhetik aus:
Geometrische Struktur: Die Gesamtsform besteht aus einem ovalen Gesicht, das von einer imposanten Kopfbedeckung gekrönt wird, die auf einer diamantenförmigen Basis ruht (ein stilisierter Körper).

Es handelt sich um eine Seele aus Holz, bedeckt mit feinen Metallblechen – vor allem Kupfer und Messing. Diese Metalle galten in dieser Region als kostbare und seltene Materialien und unterstreichen die Bedeutung des Objekts.

Das Gesicht ist oft konkav oder flach, mit Augen, Nase und Mund, minimalistisch aber ausdrucksstark. Die gravierten Muster und der Kontrast zwischen den verschiedenen Metallen betonen die Gesichtskonturen.

Die seitlichen und oberen Elemente der Kopfbedeckung dienen oft dazu, komplexe Schmuckstücke, Hörner oder mondförmige Formen darzustellen, die Macht und spirituellen Status symbolisieren.

Wächter der Ahnen: Der Name Mbulu Ngulu bedeutet wörtlich „das Bild des Geistes der Toten“. Diese Figuren waren nicht Götzen zum Anbeten an sich, sondern Wächter.
Schutz der Reliquien: Sie wurden an Körben aus Rinde befestigt, die die Knochenreste (Schädel und Gebeine) der klanischen Ahnen enthielten. Diese Körbe wurden in heiligen Häusern aufbewahrt.

Soziale Rolle: Indem sie die Reliquien schützten, fungierte der Mbulu Ngulu als Verbindung zwischen Lebenden und Toten, half, die Kohäsion des Klans zu wahren, Konflikte zu lösen und die Kontinuität der Linie sicherzustellen.

Diese Reliquiare hatten großen Einfluss auf die westliche Kunst zu Beginn des 20. Jahrhunderts:
Moderne: Künstler wie Pablo Picasso und Georges Braque waren durch die Geometrisierung und radikale Abstraktion dieser Figuren stark geprägt.
Der Kota-Ansatz, das Gesicht in einfache geometrische Formen zu zerlegen, trug direkt zur Entstehung der kubistischen Bewegung bei. Die Fähigkeit dieser Künstler, eine menschliche Figur in ein abstraktes Konzept zu verwandeln, bleibt auch heute noch eine Inspirationsquelle für moderne Kunst.

Details

Anzahl der Artikel
1
Ethnie/ Kultur
Bakota
Herkunftsland
Gabun
Geschätzter Zeitraum
Ende des 20. Jahrhunderts
Material
Kupfer
Sold with stand
Ja
Zustand
Guter Zustand
Titel des Kunstwerks
Kota-Obamba Reliquary
Höhe
60 cm
Verkauft von
FrankreichVerifiziert
34
Verkaufte Objekte
100 %
pro

Ähnliche Objekte

Für Sie aus der Kategorie

Afrikanische Kunst und Stammeskunst