Ahnenstatue der Songye - Songye - DR Kongo






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Holzstatue eines Songye-Ahnen aus der Demokratischen Republik Kongo, Herkunft: Songye, Höhe 57 cm, datiert auf das späte 20. Jahrhundert, guter Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Herkunft. Demokratische Republik Kongo
Stammesname: Songye
Material: Holz, Nägel, Horn
Abmessungen: 57 cm
Versandart: Colissimo innerhalb von 24–48 Std. öffnen
Dieses Stück ist ein bemerkenswertes Werk der Songye-Kunst, einer ethnischen Gruppe, die hauptsächlich in der Südosten-Region der Demokratischen Republik Kongo lebt.
Es handelt sich genauer gesagt um einen Mankishi (Singular von Nkishi), eine Statuette der Macht oder Fetisch-Schutz.
Die skulpturalen Merkmale: Das Gesicht zeigt die typischen kubistischen Züge der Songye, mit mandelförmigen, breiten Augen (oft mit Kaffeebohnen verglichen) und einem offenen, nach vorn gerichteten Mund, der einen Ausdruck von Spannung und Stärke erzeugt.
Die Kopfbedeckung und die Nägel: Es sind zahlreiche metallene Polster-nägel in die Stirn und Wangen versenkt. Weit davon entfernt, rein dekorativ zu sein, symbolisieren diese Nägel oft den Blitz oder die aggressive Kraft des Fetisch, um das Böse abzuwehren.
Der Scheitel: Die Statue wird von einer kleinen Spitze oder einem Behälter gekrönt, in dem oft eine Antilopenhorn mit magischen Substanzen (bishimba) enthalten war.
Der gewundene Hals: Der verlängerte Hals zeigt horizontale Rillen, ein Zeichen von Schönheit und Prestige in der Statuenkunst Zentralafrikas.
Die Hände auf dem Bauch: Die Haltung, die Hände beidseits eines hervortretenden Bauchnabels ruhen lässt, betont die Bedeutung des Bauches. Bei den Songye gilt der Bauchnabel als Zentrum der vitalen Energie und der Verbindung zu den Ahnen.
Die Macht eines Nkishi liegt nicht nur im geschnitzten Holz, sondern in den durch den Nganga (Weissager-Heiler) hinzugefügten Elementen:
Die magische Ladung: Die sichtbaren Auswüchse am Bauch sind Cavities, gefüllt mit bishimba (Mischungen aus heiligen Erdstoffen, Pflanzen und manchmal tierischen Substanzen).
Die Textilien: Die Basis ist von Tierhäuten oder alten Stoffen umhüllt, die durch Bänder befestigt sind, was den heiligen und „aktivierten“ Charakter des Objekts verstärkt.
Nutzung Sozial und Spirituell
Schutz: Diese Art Statue wurde verwendet, um eine Familie oder eine ganze Gemeinschaft vor Hexerei, Krankheiten oder bösen Geistern zu schützen.
Vermittler: Sie dient als Vermittler zwischen der Welt der Lebenden und den Geistern. Je größer und reicher verziert die Statue ist, desto eher war sie für gemeinschaftlichen Gebrauch (Dorf) bestimmt als für individuellen Gebrauch.
Note: Dieses Stück strahlt eine große visuelle Kraft aus, dank der dunklen, kreidigen Patina des Holzes, die von seiner Nutzung bei Ritualen und der mehrfachen Anwendung von Ölen oder opfernden Substanzen zeugt.
Herkunft. Demokratische Republik Kongo
Stammesname: Songye
Material: Holz, Nägel, Horn
Abmessungen: 57 cm
Versandart: Colissimo innerhalb von 24–48 Std. öffnen
Dieses Stück ist ein bemerkenswertes Werk der Songye-Kunst, einer ethnischen Gruppe, die hauptsächlich in der Südosten-Region der Demokratischen Republik Kongo lebt.
Es handelt sich genauer gesagt um einen Mankishi (Singular von Nkishi), eine Statuette der Macht oder Fetisch-Schutz.
Die skulpturalen Merkmale: Das Gesicht zeigt die typischen kubistischen Züge der Songye, mit mandelförmigen, breiten Augen (oft mit Kaffeebohnen verglichen) und einem offenen, nach vorn gerichteten Mund, der einen Ausdruck von Spannung und Stärke erzeugt.
Die Kopfbedeckung und die Nägel: Es sind zahlreiche metallene Polster-nägel in die Stirn und Wangen versenkt. Weit davon entfernt, rein dekorativ zu sein, symbolisieren diese Nägel oft den Blitz oder die aggressive Kraft des Fetisch, um das Böse abzuwehren.
Der Scheitel: Die Statue wird von einer kleinen Spitze oder einem Behälter gekrönt, in dem oft eine Antilopenhorn mit magischen Substanzen (bishimba) enthalten war.
Der gewundene Hals: Der verlängerte Hals zeigt horizontale Rillen, ein Zeichen von Schönheit und Prestige in der Statuenkunst Zentralafrikas.
Die Hände auf dem Bauch: Die Haltung, die Hände beidseits eines hervortretenden Bauchnabels ruhen lässt, betont die Bedeutung des Bauches. Bei den Songye gilt der Bauchnabel als Zentrum der vitalen Energie und der Verbindung zu den Ahnen.
Die Macht eines Nkishi liegt nicht nur im geschnitzten Holz, sondern in den durch den Nganga (Weissager-Heiler) hinzugefügten Elementen:
Die magische Ladung: Die sichtbaren Auswüchse am Bauch sind Cavities, gefüllt mit bishimba (Mischungen aus heiligen Erdstoffen, Pflanzen und manchmal tierischen Substanzen).
Die Textilien: Die Basis ist von Tierhäuten oder alten Stoffen umhüllt, die durch Bänder befestigt sind, was den heiligen und „aktivierten“ Charakter des Objekts verstärkt.
Nutzung Sozial und Spirituell
Schutz: Diese Art Statue wurde verwendet, um eine Familie oder eine ganze Gemeinschaft vor Hexerei, Krankheiten oder bösen Geistern zu schützen.
Vermittler: Sie dient als Vermittler zwischen der Welt der Lebenden und den Geistern. Je größer und reicher verziert die Statue ist, desto eher war sie für gemeinschaftlichen Gebrauch (Dorf) bestimmt als für individuellen Gebrauch.
Note: Dieses Stück strahlt eine große visuelle Kraft aus, dank der dunklen, kreidigen Patina des Holzes, die von seiner Nutzung bei Ritualen und der mehrfachen Anwendung von Ölen oder opfernden Substanzen zeugt.
