Eine Holzskulptur - Dan - Elfenbeinküste (Ohne mindestpreis)






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Die Dan-Holzschnitzerei mit dem Titel „A wooden sculpture“ aus Côte d’Ivoire, Höhe 32 cm, Breite 50 cm, Gewicht 1,5 kg, in befriedigendem Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Eine Dan-Stuhl, Man-Region, Elfenbeinküste.
Der Dan-Stuhl aus der Man-Region der Côte d’Ivoire gehört zu einer skulpturalen und funktionalen Tradition, in der Sitzobjekte nicht nur als utilitaristische Stützstrukturen, sondern als verdichtete Artikulationen sozialer Rangordnung, persönlicher Errungenschaften und spiritueller Präsenz dienen. Unter Dan-sprechenden Gemeinschaften operieren geschnitzte Holzmöbel—insbesondere Hocker und Stühle—oft in einem Kontinuum, das alltägliche Nutzung mit ritueller Sichtbarkeit verbindet. Stühle mit Rückenlehnen sind besonders bedeutsam, da die Ergänzung einer vertikalen Unterstützung das Objekt vom einfachen Sitz zu einer explizit emblematischen Form macht, die mit Autorität, Gelassenheit und kontrollierter Körperspannung verbunden ist.
Das Vorhandensein von gravierten geometrischen Verzierungen auf der Sitzfläche, insbesondere Kreuzschraffuren und Dreiecks-motive, spiegelt einen visuellen Wortschatz wider, der in den Dan-Schnitztraditionen weithin belegt ist. Solche Muster sollten nicht rein ornamentisch gelesen werden. Innerhalb der ästhetischen Systeme der Dan können wiederholte geometrische Einschnitte als Indizes von Verfeinerung, Schnitzkunst und codierter symbolischer Bedeutung fungieren. Dreiecksformen nehmen, insbesondere, häufig an breiteren kompositorischen Strategien teil, die Gleichgewicht, Segmentierung und rhythmische Strukturierung des Raums betonen. Der markante Kontrast zwischen glatten Volumen und dicht texturierten Oberflächen verstärkt die visuelle und haptische Präsenz des Objekts und lädt zu einer nahen körperlichen Auseinandersetzung ein.
Die skulpturale Produktion der Dan ist tief in einen kulturellen Rahmen eingebettet, der Anpassungsfähigkeit, soziale Verhandlung und die Vermittlung espiritualer Kräfte wertschätzt. Stühle, Masken und andere geschnitzte Objekte stehen oft im Zusammenhang mit Rollen, die zwischen rituellen, sozialen und persönlichen Kontexten wechseln. In einigen Fällen können Sitzobjekte mit Führungsfiguren, rituellen Spezialisten oder Individuen verknüpft sein, deren Status innerhalb der Gemeinschaft durch materielle Darstellung anerkannt wird. Der Stuhl fungiert demnach nicht nur als Möbelstück, sondern als Erweiterung der Personalität und Autorität, die soziale Identität durch seine physische Beständigkeit stabilisiert.
Die Man-Region, im westlichen Hochland der Côte d’Ivoire gelegen, ist seit langem ein Zentrum künstlerischer Produktion unter den Dan-Gemeinschaften, wobei Schnitztraditionen durch Lehrlingssysteme weitergegeben und in Netzwerken von Patrimonialität und rituellem Wissen verankert sind. Holzschnitzpraktiken in dieser Region zeichnen sich durch eine Betonung von Proportionskontrolle, Oberflächenmodulation und dem ausdrucksstarken Einsatz von Negativraum aus. Die Kombination aus einem strukturierten Rückenbrett und einer stark bearbeiteten Sitzfläche spiegelt ein gezieltes Gleichgewicht zwischen architektonischer Stabilität und ornamentaler Dichte wider.
Mit der Zeit erwerben solche Objekte zusätzliche Bedeutungsebenen durch Benutzung, Handhabung und Umwelteinflüsse. Abnutzungsmuster, Politur durch wiederholten Kontakt und subtile Abrasionen tragen zur Biographie des Stuhls bei und verorten ihn in gelebten Nutzungsgeschichten statt in statischer Ausstellung. Das Objekt wirkt daher am Schnittpunkt von Nützlichkeit, sozialer Symbolik und ästhetischer Ausschmückung und verkörpert einen Dan-Ansatz zur materiellen Kultur, in dem Form und Funktion fortlaufend miteinander verwoben sind.
Literaturverweise
Eberhard Fischer und Hans Himmelheber, The Art of the Dan in West Africa (Zürich: Museum Rietberg, 1984).
Eberhard Fischer und Lorenz Homberger, Nippon in West Africa? The Art of the Dan and Mano Peoples (Zürich: Museum Rietberg, 1985).
Susan M. Vogel, Art/Artifact: African Art in Anthropology Collections (New York: Center for African Art, 1988).
Monni Adams, “Adornment and Meaning in Dan Art,” African Arts 10, no. 3 (1977): 28–37.
Jean-Paul Colleyn, Arts d’Afrique Noire: La statuaire initiatique (Paris: Citadelles & Mazenod, 2006), vergleichende Diskussion westafrikanischer Schnitzsysteme.
Ezra, Kate. Art of the Dan in Liberia and Côte d’Ivoire (Washington, D.C.: Smithsonian Institution Press, 1986).
Diese Beschreibung ist mit KI erstellt. Trotz sorgfältiger individueller Prüfung kann der Einsatz künstlicher Intelligenz zu Fehlern oder Ungenauigkeiten in der Beschreibung führen.
Der Verkäufer stellt sich vor
Eine Dan-Stuhl, Man-Region, Elfenbeinküste.
Der Dan-Stuhl aus der Man-Region der Côte d’Ivoire gehört zu einer skulpturalen und funktionalen Tradition, in der Sitzobjekte nicht nur als utilitaristische Stützstrukturen, sondern als verdichtete Artikulationen sozialer Rangordnung, persönlicher Errungenschaften und spiritueller Präsenz dienen. Unter Dan-sprechenden Gemeinschaften operieren geschnitzte Holzmöbel—insbesondere Hocker und Stühle—oft in einem Kontinuum, das alltägliche Nutzung mit ritueller Sichtbarkeit verbindet. Stühle mit Rückenlehnen sind besonders bedeutsam, da die Ergänzung einer vertikalen Unterstützung das Objekt vom einfachen Sitz zu einer explizit emblematischen Form macht, die mit Autorität, Gelassenheit und kontrollierter Körperspannung verbunden ist.
Das Vorhandensein von gravierten geometrischen Verzierungen auf der Sitzfläche, insbesondere Kreuzschraffuren und Dreiecks-motive, spiegelt einen visuellen Wortschatz wider, der in den Dan-Schnitztraditionen weithin belegt ist. Solche Muster sollten nicht rein ornamentisch gelesen werden. Innerhalb der ästhetischen Systeme der Dan können wiederholte geometrische Einschnitte als Indizes von Verfeinerung, Schnitzkunst und codierter symbolischer Bedeutung fungieren. Dreiecksformen nehmen, insbesondere, häufig an breiteren kompositorischen Strategien teil, die Gleichgewicht, Segmentierung und rhythmische Strukturierung des Raums betonen. Der markante Kontrast zwischen glatten Volumen und dicht texturierten Oberflächen verstärkt die visuelle und haptische Präsenz des Objekts und lädt zu einer nahen körperlichen Auseinandersetzung ein.
Die skulpturale Produktion der Dan ist tief in einen kulturellen Rahmen eingebettet, der Anpassungsfähigkeit, soziale Verhandlung und die Vermittlung espiritualer Kräfte wertschätzt. Stühle, Masken und andere geschnitzte Objekte stehen oft im Zusammenhang mit Rollen, die zwischen rituellen, sozialen und persönlichen Kontexten wechseln. In einigen Fällen können Sitzobjekte mit Führungsfiguren, rituellen Spezialisten oder Individuen verknüpft sein, deren Status innerhalb der Gemeinschaft durch materielle Darstellung anerkannt wird. Der Stuhl fungiert demnach nicht nur als Möbelstück, sondern als Erweiterung der Personalität und Autorität, die soziale Identität durch seine physische Beständigkeit stabilisiert.
Die Man-Region, im westlichen Hochland der Côte d’Ivoire gelegen, ist seit langem ein Zentrum künstlerischer Produktion unter den Dan-Gemeinschaften, wobei Schnitztraditionen durch Lehrlingssysteme weitergegeben und in Netzwerken von Patrimonialität und rituellem Wissen verankert sind. Holzschnitzpraktiken in dieser Region zeichnen sich durch eine Betonung von Proportionskontrolle, Oberflächenmodulation und dem ausdrucksstarken Einsatz von Negativraum aus. Die Kombination aus einem strukturierten Rückenbrett und einer stark bearbeiteten Sitzfläche spiegelt ein gezieltes Gleichgewicht zwischen architektonischer Stabilität und ornamentaler Dichte wider.
Mit der Zeit erwerben solche Objekte zusätzliche Bedeutungsebenen durch Benutzung, Handhabung und Umwelteinflüsse. Abnutzungsmuster, Politur durch wiederholten Kontakt und subtile Abrasionen tragen zur Biographie des Stuhls bei und verorten ihn in gelebten Nutzungsgeschichten statt in statischer Ausstellung. Das Objekt wirkt daher am Schnittpunkt von Nützlichkeit, sozialer Symbolik und ästhetischer Ausschmückung und verkörpert einen Dan-Ansatz zur materiellen Kultur, in dem Form und Funktion fortlaufend miteinander verwoben sind.
Literaturverweise
Eberhard Fischer und Hans Himmelheber, The Art of the Dan in West Africa (Zürich: Museum Rietberg, 1984).
Eberhard Fischer und Lorenz Homberger, Nippon in West Africa? The Art of the Dan and Mano Peoples (Zürich: Museum Rietberg, 1985).
Susan M. Vogel, Art/Artifact: African Art in Anthropology Collections (New York: Center for African Art, 1988).
Monni Adams, “Adornment and Meaning in Dan Art,” African Arts 10, no. 3 (1977): 28–37.
Jean-Paul Colleyn, Arts d’Afrique Noire: La statuaire initiatique (Paris: Citadelles & Mazenod, 2006), vergleichende Diskussion westafrikanischer Schnitzsysteme.
Ezra, Kate. Art of the Dan in Liberia and Côte d’Ivoire (Washington, D.C.: Smithsonian Institution Press, 1986).
Diese Beschreibung ist mit KI erstellt. Trotz sorgfältiger individueller Prüfung kann der Einsatz künstlicher Intelligenz zu Fehlern oder Ungenauigkeiten in der Beschreibung führen.
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- Jaenicke Njoya GmbH
- Repräsentant:
- Wolfgang Jaenicke
- Adresse:
- Jaenicke Njoya GmbH
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GERMANY - Telefonnummer:
- +493033951033
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