Religiöse und spirituelle Objekte (4) - Antik - Rituelles Puja-Lot mit kupfernem Votiv-Paduka, Gebetbuch und silberner Andachtsfrucht. - 1960-1970 - Lotto Puja-Ritual






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Indisches Puja-Ritual-Lot mit Paduka-Votivsandalen, silbernem Gebetsbuch und kleinem votivobjekt, Datierung 1960–1970, in gutem gebrauchten Zustand mit leichten Alterungserscheinungen; vier Objekte: Buch 6,7 x 4,5 cm, Paduka 5,5 x 2,3 cm, votives Objekt 3,2 x 2 cm.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Indisches Puja-Ritual-Lot mit paduka als votives Opfer, Andachtsheft und kleinem Objektoffering in Muschelform – Indien, XX. Jahrhundert
Raffiniertes indisches Ritual-Lot, bestehend aus drei devotionellen Elementen für einen kleinen Hausaltar oder einen privaten Tempel zur Puja. Das Ensemble umfasst ein Paar paduka votive, das heißt heilige, symbolische Sandalen, verbunden mit der Verehrung des Meisters, des Heiligen oder der Gottheit; ein kleines, aufklappbares Heft aus versilbertem Metall mit religiösen Inschriften und der Darstellung eines zurückgelehnten Yogi bzw. Weisen; sowie ein kleines votives Objekt in konchiformer Form, vermutlich als Opfergabe oder als rituelles Zubehör verwendet.
Die Paduka zeigen die typische langgestreckte Form mit zentralem Stift, verziert mit religiösen und segensreichen Symbolen: Das Om-Symbol tritt auf, und am ausgedehnten Rand wird das indische Swastika in seiner ursprünglichen hinduistischen und jainistischen Bedeutung von Glücksbringer, Wohlstand, Schutz und kosmischer Harmonie wiederholt. Die Oberfläche weist eine schöne warme Patina, mit Oxidationen, Abnutzungen und Zeitspuren, die dem Objekt einen authentisch ehrfürchtigen Charakter verleihen.
Das kleine aufklappbare Heft ist das scenografischste Element des Lots: Die beiden Platten sind mit rahmenden Perlenrahmen, einer großen heiligen Swastika und der eingravierten Figur eines Asketen oder spirituellen Meisters verziert. Im Inneren befinden sich religiöse Inschriften in der Devanagari-Schrift. Eine der hindu Devotionalformeln kann etwa so übersetzt werden: „Zum Schutz der Gerechten, zur Vernichtung des Elends und zur Wiederherstellung des Dharmas, trete ich von Ära zu Ära hervor.“ Die übrigen Inschriften scheinen auf heilige Formeln indischen Ursprungs Bezug zu nehmen, vermutlich im Zusammenhang mit Verehrung und ritueller Rezitation, jedoch nicht zweifelsfrei identifiziert.
Ebenfalls gehört dem Lot ein kleines votives Silberobjekt, stilisiert in Form eines Samens, einer Frucht oder einer kultischen Muschel, verziert mit einer vierzackigen Swastika. Es könnte als symbolisches Element der Opfergabe oder als kleines Altaraccessoire interpretiert werden, das dem Kult und der Praxis der Puja zugeordnet ist. Stil und Ikonografie deuten insgesamt auf Nord- oder West-Indien, mit möglichen kulturellen Ähnlichkeiten zu Rajasthan oder Gujarat, Regionen, in denen die hinduistische und jainistische Tradition häufig Symbole wie Om, Swastika, heilige Sandalen und miniaturisierte Andachtsliterate verwendet.
Silbernes Heft, ca. 6,7 x 4,5 cm
Paduka, Sandalen, ca. 5,5 x 2,3 cm
Frucht oder Muschel, ca. 3,2 x 2 cm
Indisches Puja-Ritual-Lot mit paduka als votives Opfer, Andachtsheft und kleinem Objektoffering in Muschelform – Indien, XX. Jahrhundert
Raffiniertes indisches Ritual-Lot, bestehend aus drei devotionellen Elementen für einen kleinen Hausaltar oder einen privaten Tempel zur Puja. Das Ensemble umfasst ein Paar paduka votive, das heißt heilige, symbolische Sandalen, verbunden mit der Verehrung des Meisters, des Heiligen oder der Gottheit; ein kleines, aufklappbares Heft aus versilbertem Metall mit religiösen Inschriften und der Darstellung eines zurückgelehnten Yogi bzw. Weisen; sowie ein kleines votives Objekt in konchiformer Form, vermutlich als Opfergabe oder als rituelles Zubehör verwendet.
Die Paduka zeigen die typische langgestreckte Form mit zentralem Stift, verziert mit religiösen und segensreichen Symbolen: Das Om-Symbol tritt auf, und am ausgedehnten Rand wird das indische Swastika in seiner ursprünglichen hinduistischen und jainistischen Bedeutung von Glücksbringer, Wohlstand, Schutz und kosmischer Harmonie wiederholt. Die Oberfläche weist eine schöne warme Patina, mit Oxidationen, Abnutzungen und Zeitspuren, die dem Objekt einen authentisch ehrfürchtigen Charakter verleihen.
Das kleine aufklappbare Heft ist das scenografischste Element des Lots: Die beiden Platten sind mit rahmenden Perlenrahmen, einer großen heiligen Swastika und der eingravierten Figur eines Asketen oder spirituellen Meisters verziert. Im Inneren befinden sich religiöse Inschriften in der Devanagari-Schrift. Eine der hindu Devotionalformeln kann etwa so übersetzt werden: „Zum Schutz der Gerechten, zur Vernichtung des Elends und zur Wiederherstellung des Dharmas, trete ich von Ära zu Ära hervor.“ Die übrigen Inschriften scheinen auf heilige Formeln indischen Ursprungs Bezug zu nehmen, vermutlich im Zusammenhang mit Verehrung und ritueller Rezitation, jedoch nicht zweifelsfrei identifiziert.
Ebenfalls gehört dem Lot ein kleines votives Silberobjekt, stilisiert in Form eines Samens, einer Frucht oder einer kultischen Muschel, verziert mit einer vierzackigen Swastika. Es könnte als symbolisches Element der Opfergabe oder als kleines Altaraccessoire interpretiert werden, das dem Kult und der Praxis der Puja zugeordnet ist. Stil und Ikonografie deuten insgesamt auf Nord- oder West-Indien, mit möglichen kulturellen Ähnlichkeiten zu Rajasthan oder Gujarat, Regionen, in denen die hinduistische und jainistische Tradition häufig Symbole wie Om, Swastika, heilige Sandalen und miniaturisierte Andachtsliterate verwendet.
Silbernes Heft, ca. 6,7 x 4,5 cm
Paduka, Sandalen, ca. 5,5 x 2,3 cm
Frucht oder Muschel, ca. 3,2 x 2 cm
