Eine Holzmaske - Satimbe - Dogon - Mali (Ohne mindestpreis)






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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Die präsentierte Satimbe-Maske des Dogon-Volkes gehört zu einer weithin bekannten Kategorie ritualer Masken aus der Bandiagara-Hochebene in Mali. Sie ist aus Holz geschnitzt und typologisch von einer weiblichen Figur gekrönt, dem definierenden Merkmal der Satimbe-Masken, die visuell eine der zentralen dogonischen mythologischen Erzählungen artikuliert: die Rolle der Frauen als Vermittlerinnen bei der Entstehung und Weitergabe des Maskenzaubers. Die skulptierte weibliche Figur — oft stehend, manchmal mit erhobenen Armen — fungiert als Emblem von Yasigine (oder Yayemme in abweichenden Traditionen), einer mythischen weiblichen Ahnenfigur, die mit der frühesten Offenbarung der maskierten Darstellung für die Dogon Awa-Gesellschaft assoziiert ist. Incl stand.
Innerhalb des dogonischen rituellen Lebens werden Satimbe-Masken hauptsächlich während dama-Beerdigungszeremonien aufgeführt, bei denen maskierte Figuren die Seele des Verstorbenen aus dem Dorf in das Reich der Ahnen führen. In diesem Kontext fungiert die Satimbe-Maske nicht nur als ästhetisches Objekt, sondern als ein performatives und kosmologisches Instrument. Sie vermittelt zwischen sichtbaren und unsichtbaren Welten und rekonstruiert symbolisch den grundlegenden Moment, in dem Frauen, obwohl sie von Maskensocietäten ausgeschlossen sind, dennoch als Urheberinnen des heiligen Wissens anerkannt werden.
Stilistisch zeichnet sich die Maske durch eine abgeflachte Gesichtsebene mit geometrischer Vereinfachung der Merkmale aus, typischerweise mit rechteckigen oder spaltenförmigen Augen und einer starken vertikalen Nasenrücken. Die Superstruktur mit der weiblichen Figur schafft eine vertikale Verlängerung, die die Maske in eine Hybrid-Skulptur verwandelt und Gesicht und Körper zu einer einzigen architektonischen Form vereint. Diese Vertikalität verstärkt ihre rituelle Sichtbarkeit während Tanzaufführungen, bei denen die Maske durch Bewegung, Kostüm und Rhythmus zum Leben erweckt wird.
Der Satimbe-Typ ist zudem bedeutend im kunsthistorischen Diskurs, weil er die geschlechtsspezifische Symbolik innerhalb der dogonischen visuellen Kultur in den Vordergrund rückt. Im Gegensatz zu vielen anderen afrikanischen Maskentraditionen, die Tiergeister oder abstrakte Kräfte betonen, kodiert Satimbe explizit soziales Gedächtnis, Mythos und Geschlechterverhältnisse in figuraler Skulptur. Dadurch wird er zu einem wichtigen Objekt nicht nur in ethnografischen Sammlungen, sondern auch in breiteren Debatten über performative Skulptur und narrative Ikonografie in der afrikanischen Kunst.
Der Verkäufer stellt sich vor
Die präsentierte Satimbe-Maske des Dogon-Volkes gehört zu einer weithin bekannten Kategorie ritualer Masken aus der Bandiagara-Hochebene in Mali. Sie ist aus Holz geschnitzt und typologisch von einer weiblichen Figur gekrönt, dem definierenden Merkmal der Satimbe-Masken, die visuell eine der zentralen dogonischen mythologischen Erzählungen artikuliert: die Rolle der Frauen als Vermittlerinnen bei der Entstehung und Weitergabe des Maskenzaubers. Die skulptierte weibliche Figur — oft stehend, manchmal mit erhobenen Armen — fungiert als Emblem von Yasigine (oder Yayemme in abweichenden Traditionen), einer mythischen weiblichen Ahnenfigur, die mit der frühesten Offenbarung der maskierten Darstellung für die Dogon Awa-Gesellschaft assoziiert ist. Incl stand.
Innerhalb des dogonischen rituellen Lebens werden Satimbe-Masken hauptsächlich während dama-Beerdigungszeremonien aufgeführt, bei denen maskierte Figuren die Seele des Verstorbenen aus dem Dorf in das Reich der Ahnen führen. In diesem Kontext fungiert die Satimbe-Maske nicht nur als ästhetisches Objekt, sondern als ein performatives und kosmologisches Instrument. Sie vermittelt zwischen sichtbaren und unsichtbaren Welten und rekonstruiert symbolisch den grundlegenden Moment, in dem Frauen, obwohl sie von Maskensocietäten ausgeschlossen sind, dennoch als Urheberinnen des heiligen Wissens anerkannt werden.
Stilistisch zeichnet sich die Maske durch eine abgeflachte Gesichtsebene mit geometrischer Vereinfachung der Merkmale aus, typischerweise mit rechteckigen oder spaltenförmigen Augen und einer starken vertikalen Nasenrücken. Die Superstruktur mit der weiblichen Figur schafft eine vertikale Verlängerung, die die Maske in eine Hybrid-Skulptur verwandelt und Gesicht und Körper zu einer einzigen architektonischen Form vereint. Diese Vertikalität verstärkt ihre rituelle Sichtbarkeit während Tanzaufführungen, bei denen die Maske durch Bewegung, Kostüm und Rhythmus zum Leben erweckt wird.
Der Satimbe-Typ ist zudem bedeutend im kunsthistorischen Diskurs, weil er die geschlechtsspezifische Symbolik innerhalb der dogonischen visuellen Kultur in den Vordergrund rückt. Im Gegensatz zu vielen anderen afrikanischen Maskentraditionen, die Tiergeister oder abstrakte Kräfte betonen, kodiert Satimbe explizit soziales Gedächtnis, Mythos und Geschlechterverhältnisse in figuraler Skulptur. Dadurch wird er zu einem wichtigen Objekt nicht nur in ethnografischen Sammlungen, sondern auch in breiteren Debatten über performative Skulptur und narrative Ikonografie in der afrikanischen Kunst.
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