Österreichische Schule (XIX) - Ritratto ufficiale Ussaro






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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Das Gemälde zeigt ein Halbporträt eines älteren Offiziers, der aller Wahrscheinlichkeit nach zu einem Ulanenregiment gehörte, wie die Reichtum und Art der Auszeichnungen auf der Uniform vermuten lassen. Die Figur ragt aus einem dunklen, neutralen Hintergrund hervor, gemäß einer typischen Konvention der römischen Renaissancetradition? Nein: der ritrattistica ottocentesca – besser gesagt der römischen Bildnismalerei des 19. Jahrhunderts – die Aufmerksamkeit auf Gesicht und Kleidung lenkt. Der Mann hat weißes, volles, leicht zerzaustes Haar und ein von Alter geprägtes Gesicht, mit einem direkten Blick, aber von Müdigkeit geküßt, fast melancholisch. Die feinen Schnurrhaare und die schmächtige Gesichtsform tragen dazu bei, eine strenge Persönlichkeit zu skizzieren, vielleicht an militärische Disziplin gewöhnt.
Die Uniform ist das markanteste Element: Eine dunkle Jacke, verziert mit kunstvollen goldenen Paspeln, typisch für Ulanen, leichther Cavalcere-Verbanden, die im östlichen und mittleren Europa zwischen dem 18. und 19. Jahrhundert verbreitet waren. Diese dekorativen Elemente dienten neben der ästhetischen Funktion der Kennzeichnung des Ranges und der Zugehörigkeit zu einer prestigeträchtigen Truppe, oft verbunden mit aristokratischen Traditionen. Der weiße Kragen und die schwarze Schleife verleihen einen formalen Eleganz-Ton, während die präzise Ausführung der Stickereien das Interesse des Malers an materiellen und ornamentalen Details zeigt.
Stilistisch lässt sich das Werk vermutlich in die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts einordnen, in einen Raum zwischen Norditalien und dem österreichisch-ungarischen Gebiet, wo diese Uniformart besonders verbreitet war. Die Malerei ist realistisch, aber nicht idealisiert: Das Gesicht wird nicht verziert, sondern ehrlich wiedergegeben, wobei die Zeichen von Zeit und Erfahrung zum Vorschein kommen. Der Zustand des Gemäldes ist gut erhalten, Maße 65x53 cm.
Es wird eine sorgfältige Verpackung und Versand garantiert.
Das Gemälde zeigt ein Halbporträt eines älteren Offiziers, der aller Wahrscheinlichkeit nach zu einem Ulanenregiment gehörte, wie die Reichtum und Art der Auszeichnungen auf der Uniform vermuten lassen. Die Figur ragt aus einem dunklen, neutralen Hintergrund hervor, gemäß einer typischen Konvention der römischen Renaissancetradition? Nein: der ritrattistica ottocentesca – besser gesagt der römischen Bildnismalerei des 19. Jahrhunderts – die Aufmerksamkeit auf Gesicht und Kleidung lenkt. Der Mann hat weißes, volles, leicht zerzaustes Haar und ein von Alter geprägtes Gesicht, mit einem direkten Blick, aber von Müdigkeit geküßt, fast melancholisch. Die feinen Schnurrhaare und die schmächtige Gesichtsform tragen dazu bei, eine strenge Persönlichkeit zu skizzieren, vielleicht an militärische Disziplin gewöhnt.
Die Uniform ist das markanteste Element: Eine dunkle Jacke, verziert mit kunstvollen goldenen Paspeln, typisch für Ulanen, leichther Cavalcere-Verbanden, die im östlichen und mittleren Europa zwischen dem 18. und 19. Jahrhundert verbreitet waren. Diese dekorativen Elemente dienten neben der ästhetischen Funktion der Kennzeichnung des Ranges und der Zugehörigkeit zu einer prestigeträchtigen Truppe, oft verbunden mit aristokratischen Traditionen. Der weiße Kragen und die schwarze Schleife verleihen einen formalen Eleganz-Ton, während die präzise Ausführung der Stickereien das Interesse des Malers an materiellen und ornamentalen Details zeigt.
Stilistisch lässt sich das Werk vermutlich in die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts einordnen, in einen Raum zwischen Norditalien und dem österreichisch-ungarischen Gebiet, wo diese Uniformart besonders verbreitet war. Die Malerei ist realistisch, aber nicht idealisiert: Das Gesicht wird nicht verziert, sondern ehrlich wiedergegeben, wobei die Zeichen von Zeit und Erfahrung zum Vorschein kommen. Der Zustand des Gemäldes ist gut erhalten, Maße 65x53 cm.
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