Siert Dallinga (1954) - Herder






Masterabschluss in Kultur- und Kunstinnovation, zehn Jahre Erfahrung mit italienischer Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts.
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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Künstler: Siert Dallinga
Titel: Herder
Medium: Öl auf Leinwand
Entstehungsjahr: 1990
Signatur: Signiert
Abmessung: 135 x 100
Siert Dallinga (1954) ist ein zeitgenössischer Künstler, der Realismus wiederaufgreift und technische Gewandtheit mit einer persönlichen und leicht ironischen Signatur verbindet, wobei er die Grenze zwischen dem Alltäglichen und einer größeren Geschichte auslotet. Dallinga wählt oft Figuren oder Situationen, die etwas Vertrautes hervorrufen — Uniformen, alltägliche Handlungen, manchmal sogar eine humorvolle Wendung —, in denen jedoch auch Distanz spürbar ist: Das Gewöhnliche wird durch Perspektive, Komposition oder Kontext erhöht und erhält dadurch etwas Uneinnehmbares, leicht Surreales.
Dallinga absolvierte in den siebziger Jahren die Malerei- und Zeichenausbildung an der Academie Minerva in Groningen, wo eine klassische handwerkliche Kunstausbildung damals die Norm war.
In seiner frühen Laufbahn wich Dallinga von der Malerei ab und widmete sich der Herstellung experimenteller Skulpturen und räumlicher Installationen. Erst Ende der Achtzigerjahre kehrte er zur Leinwand zurück, und ab dieser Periode entstand eine ganz charakteristische Bildsprache: Seine Arbeiten verbinden eine gewisse Verspieltheit und Humor mit melancholischen Untertönen. Dies ist deutlich sichtbar in dem Gemälde Huiswaarts (1988), auf dem ein Huhn auf einem Dünenberg steht und über das Meer unter einem typisch holländischen Himmel blickt — die tiefe Position des Blicks zum Huhn verleiht dem Tier eine heldenhafte, fast mythische Ausstrahlung, während der Titel „Huiswaarts“ ein Gefühl von Heimweh oder Heimkommen evoziert.
Was in Dallingas Œuvre auffällt, ist, dass er nicht an einer einzigen Technik oder Stilrichtung festhält. Neben Gemälden fertigt er auch Grafiken und räumliche Arbeiten an. So gibt es ein räumliches Werk mit dem Titel Man met blikje Ice Tea (60 × 185 cm), in dem seine charakteristischen Elemente — menschliche Figuren, alltägliche Objekte — in einer skulpturalen Umgebung erscheinen. Auch sein Grafikwerk „Heerenveen (dag)“ passt in dieses vielseitige Œuvre.
Dallinga hat auch Aufträge für Bildende Kunst im öffentlichen Raum umgesetzt. Für den Stadtteil De Aker (Osdorp) in Amsterdam lieferte er Penanten — dekorative Kunstobjekte für Wohnungen — als Bestandteil eines Stadterneuerungsprojekts.
Seine Arbeit erhielt Anerkennung: So wurde auch das Werk „Huiswaarts“ im Jahr 2016 der Sammlung des Groninger Museums hinzugefügt.
Der Verkäufer stellt sich vor
Künstler: Siert Dallinga
Titel: Herder
Medium: Öl auf Leinwand
Entstehungsjahr: 1990
Signatur: Signiert
Abmessung: 135 x 100
Siert Dallinga (1954) ist ein zeitgenössischer Künstler, der Realismus wiederaufgreift und technische Gewandtheit mit einer persönlichen und leicht ironischen Signatur verbindet, wobei er die Grenze zwischen dem Alltäglichen und einer größeren Geschichte auslotet. Dallinga wählt oft Figuren oder Situationen, die etwas Vertrautes hervorrufen — Uniformen, alltägliche Handlungen, manchmal sogar eine humorvolle Wendung —, in denen jedoch auch Distanz spürbar ist: Das Gewöhnliche wird durch Perspektive, Komposition oder Kontext erhöht und erhält dadurch etwas Uneinnehmbares, leicht Surreales.
Dallinga absolvierte in den siebziger Jahren die Malerei- und Zeichenausbildung an der Academie Minerva in Groningen, wo eine klassische handwerkliche Kunstausbildung damals die Norm war.
In seiner frühen Laufbahn wich Dallinga von der Malerei ab und widmete sich der Herstellung experimenteller Skulpturen und räumlicher Installationen. Erst Ende der Achtzigerjahre kehrte er zur Leinwand zurück, und ab dieser Periode entstand eine ganz charakteristische Bildsprache: Seine Arbeiten verbinden eine gewisse Verspieltheit und Humor mit melancholischen Untertönen. Dies ist deutlich sichtbar in dem Gemälde Huiswaarts (1988), auf dem ein Huhn auf einem Dünenberg steht und über das Meer unter einem typisch holländischen Himmel blickt — die tiefe Position des Blicks zum Huhn verleiht dem Tier eine heldenhafte, fast mythische Ausstrahlung, während der Titel „Huiswaarts“ ein Gefühl von Heimweh oder Heimkommen evoziert.
Was in Dallingas Œuvre auffällt, ist, dass er nicht an einer einzigen Technik oder Stilrichtung festhält. Neben Gemälden fertigt er auch Grafiken und räumliche Arbeiten an. So gibt es ein räumliches Werk mit dem Titel Man met blikje Ice Tea (60 × 185 cm), in dem seine charakteristischen Elemente — menschliche Figuren, alltägliche Objekte — in einer skulpturalen Umgebung erscheinen. Auch sein Grafikwerk „Heerenveen (dag)“ passt in dieses vielseitige Œuvre.
Dallinga hat auch Aufträge für Bildende Kunst im öffentlichen Raum umgesetzt. Für den Stadtteil De Aker (Osdorp) in Amsterdam lieferte er Penanten — dekorative Kunstobjekte für Wohnungen — als Bestandteil eines Stadterneuerungsprojekts.
Seine Arbeit erhielt Anerkennung: So wurde auch das Werk „Huiswaarts“ im Jahr 2016 der Sammlung des Groninger Museums hinzugefügt.
