Bouddha - Ayutthaya - 17th century - Statue - Thailand






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Bronzene Buddha-Statue aus Ayutthaya, Thailand, 17. Jahrhundert, in Meditationshaltung mit Krone (Mukuta); Höhe 23 cm, Breite 13 cm, Tiefe 5,5 cm, unsigniert, mit natürlicher Patina und leichten Absplitterungen; Herkunft Kanaka The Collection, Portugal, mit Echtheitszertifikat.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Statuette des Buddha geschmückt und gekrönt
Thailand, Königreich Ayutthaya
17. Jahrhundert
Bronze
Höhe: 23 cm
Das XVII. Jahrhundert entspricht einer Zeit großen Reichtums, politischer Stabilisierung und internationaler Öffnung für das siamesische Königreich Ayutthaya, insbesondere unter den Herrschaften der Könige Prasat Thong (r. 1629–1656) und Narai (r. 1656–1688). Als weltweiter Handelsknotenpunkt in Asien entwickelt das Königreich eine kosmopolitische Hofkultur und eine staatliche Kunst, die hoch theatralisch ist.
Auf religiöser Ebene zeigt sich dieser Wohlstand in der Entstehung eines anspruchsvollen Skulpturenstils, bei dem das Bild des Buddha mit dem weltlichen Herrscher gleichgesetzt wird. Das Ideal der Entsagung, das aus früheren Perioden (wie Sukhothai) übernommen wurde, weicht einer barocken und ornamentalen Ästhetik, gekennzeichnet durch die Vielzahl der geschmückten Buddha-Figuren (Song Khreuang), Symbolen universeller spiritueller Macht ebenso wie der göttlichen Legitimität des Königs.
Der Buddha ist hier sitzend in der Meditationshaltung dargestellt (dhyanamudra), die Beine im Lotossitz verschränkt (virasana), der rechte Fuß ruht auf dem linken Oberschenkel. Die beiden Hände sind vor dem Leibeszentrum übereinandergelegt, Handflächen nach oben, was Konzentrationszustand und inneres spirituelles Erwachen symbolisiert.
Das Gesicht, typisch für die Ayutthaya-Kunst des XVII. Jahrhunderts, weist eine ovale, sanft geformte Kontur auf. Die Augenbrauen, fein in einer durchgehenden doppelten Bogenform graviert, laufen am Nasenansatz zusammen. Die geschlossenen Augen, mandelförmig zu den Schläfen streckend, laden zur Introversion ein. Ein leichter, gelassener Mundsausdruck zeichnet sich auf volle, wohl definierte Lippen ab, betont durch eine feine eingeschnittene Linierung. Die Ohrläppchen sind durch das Gewicht früher princepächtiger Ornamente gedehnt, hier jedoch nackt und berühren fast die Schultern.
Der Buddha trägt die Attribute des Universalen Königs (Chakravartin), ein ikonografisches Motiv, das in Ayutthaya sehr beliebt war, um die königliche Macht durch das Heilige zu legitimieren. Er trägt eine niedrige Stirnkrone (mukuta), reich geschnitzt mit geometrischen und rhombischen Netzmusterungen, gekrönt von einer gestuften pyramidenförmigen ushnisha, die mit einer blütenknospenden Lotusknospe endet. Hinter den Ohren entfalten sich die typischen spitzen Flügel des königlichen Bühnenkostüms der Zeit nach oben. Der Oberkörper ist nackt, glatt und stilisiert modelliert mit runden Hervorhebungen der Brustwarzen. Der monastische Draper (sanghati) ist so fein, dass er kaum zu erahnen ist, die Konturen des Körpers schmeichelt und die Reinheit der Bronzeform freilegt.
Die Figur ruht auf einer glatten, aufgeräumten Base von halbhexagonaler Form, kanneliert und abgeschrägt, typisch für kleine devote Bronzeproduktionen jener Epoche.
Zustand: Das Objekt zeigt eine sehr schöne Patina natürlicher Oxidation, von dunklem Braun bis hin zu grünlichem Grau. Erdreste aus Ausgrabungen sind in den Vertiefungen der Krone und unter der Basis sichtbar. Traces of lacquer persist and traces of gold as well. Overall good condition for its age. Some chipping and cracks. Es wird eine normale Abnutzung der Reliefle aufgrund des Alters und ritueller Handhabung vermerkt (insbesondere an der Krone und der Kopfbedeckung). Die hohle Basis offenbart die Wachsausschmelztechnik mit einem noch teilweise vorhandenen Gusskern im Inneren.
Herkunft: Kanaka The Collection, Portugal
Versand mit Echtheitszertifikat
Versand mit UPS
Statuette des Buddha geschmückt und gekrönt
Thailand, Königreich Ayutthaya
17. Jahrhundert
Bronze
Höhe: 23 cm
Das XVII. Jahrhundert entspricht einer Zeit großen Reichtums, politischer Stabilisierung und internationaler Öffnung für das siamesische Königreich Ayutthaya, insbesondere unter den Herrschaften der Könige Prasat Thong (r. 1629–1656) und Narai (r. 1656–1688). Als weltweiter Handelsknotenpunkt in Asien entwickelt das Königreich eine kosmopolitische Hofkultur und eine staatliche Kunst, die hoch theatralisch ist.
Auf religiöser Ebene zeigt sich dieser Wohlstand in der Entstehung eines anspruchsvollen Skulpturenstils, bei dem das Bild des Buddha mit dem weltlichen Herrscher gleichgesetzt wird. Das Ideal der Entsagung, das aus früheren Perioden (wie Sukhothai) übernommen wurde, weicht einer barocken und ornamentalen Ästhetik, gekennzeichnet durch die Vielzahl der geschmückten Buddha-Figuren (Song Khreuang), Symbolen universeller spiritueller Macht ebenso wie der göttlichen Legitimität des Königs.
Der Buddha ist hier sitzend in der Meditationshaltung dargestellt (dhyanamudra), die Beine im Lotossitz verschränkt (virasana), der rechte Fuß ruht auf dem linken Oberschenkel. Die beiden Hände sind vor dem Leibeszentrum übereinandergelegt, Handflächen nach oben, was Konzentrationszustand und inneres spirituelles Erwachen symbolisiert.
Das Gesicht, typisch für die Ayutthaya-Kunst des XVII. Jahrhunderts, weist eine ovale, sanft geformte Kontur auf. Die Augenbrauen, fein in einer durchgehenden doppelten Bogenform graviert, laufen am Nasenansatz zusammen. Die geschlossenen Augen, mandelförmig zu den Schläfen streckend, laden zur Introversion ein. Ein leichter, gelassener Mundsausdruck zeichnet sich auf volle, wohl definierte Lippen ab, betont durch eine feine eingeschnittene Linierung. Die Ohrläppchen sind durch das Gewicht früher princepächtiger Ornamente gedehnt, hier jedoch nackt und berühren fast die Schultern.
Der Buddha trägt die Attribute des Universalen Königs (Chakravartin), ein ikonografisches Motiv, das in Ayutthaya sehr beliebt war, um die königliche Macht durch das Heilige zu legitimieren. Er trägt eine niedrige Stirnkrone (mukuta), reich geschnitzt mit geometrischen und rhombischen Netzmusterungen, gekrönt von einer gestuften pyramidenförmigen ushnisha, die mit einer blütenknospenden Lotusknospe endet. Hinter den Ohren entfalten sich die typischen spitzen Flügel des königlichen Bühnenkostüms der Zeit nach oben. Der Oberkörper ist nackt, glatt und stilisiert modelliert mit runden Hervorhebungen der Brustwarzen. Der monastische Draper (sanghati) ist so fein, dass er kaum zu erahnen ist, die Konturen des Körpers schmeichelt und die Reinheit der Bronzeform freilegt.
Die Figur ruht auf einer glatten, aufgeräumten Base von halbhexagonaler Form, kanneliert und abgeschrägt, typisch für kleine devote Bronzeproduktionen jener Epoche.
Zustand: Das Objekt zeigt eine sehr schöne Patina natürlicher Oxidation, von dunklem Braun bis hin zu grünlichem Grau. Erdreste aus Ausgrabungen sind in den Vertiefungen der Krone und unter der Basis sichtbar. Traces of lacquer persist and traces of gold as well. Overall good condition for its age. Some chipping and cracks. Es wird eine normale Abnutzung der Reliefle aufgrund des Alters und ritueller Handhabung vermerkt (insbesondere an der Krone und der Kopfbedeckung). Die hohle Basis offenbart die Wachsausschmelztechnik mit einem noch teilweise vorhandenen Gusskern im Inneren.
Herkunft: Kanaka The Collection, Portugal
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