Jodocus Heringa Ez. - Christelijke Godgeleerdheid - 1831





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Angeboten: Ein Manuskript von Jodocus Heringa Ez. mit dem Titel «Christliche Theologie» (Christliche Godgeleerdheid). Am 16. November 1981 wurde dieses Manuskript bei Veilinghuis Van Gendt im damaligen Besitz/ in dem Gebäude an der Keizersgracht 98 in Amsterdam versteigert (siehe handschriftliches Etikett im Buch).
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Jodocus Heringa Elizas Sohn (1765-1840) wurde in Gorredijk am 14. Oktober 1765 geboren. Er studierte Theologie in Groningen, wo er 1785 promovierte. 1792 wurde Heringa zum Doctor der Theologie befördert. Er war nacheinander Prediger in Nijkerk, Vlissingen und Utrecht. Jodocus Heringa war von 1794 bis 1840 Professor an der Universität Utrecht. Fast ein halbes Jahrhundert unterrichtete er Studenten, die sich auf ein Predigtenamt in der damals niederländischen reformierten Kirche vorbereiteten. Er erlebte die politische Turbulenz jener Zeit aus nächster Nähe – die Nachwirkungen der Republik, die Batavische und Französische Zeit, das junge Königreich der Niederlande, der Belgischen Aufstand – und war an verschiedenen religiösen Umwälzungen beteiligt: die Auflösung der öffentlichen reformierten Kirche, der Aufstieg der Missions-, Bibel- und Traktatbewegung, die Neuordnung der nationalen Kirchenverfassung, die Aussscheidung und Rückkehr. Unzählige Prediger folgten seinem Unterricht und durch ihre Arbeit in örtlichen Gemeinden erfuhren auch die gewöhnlichen Kirchgänger in der Generation indirekt den Einfluss seiner Sicht auf Lehre, Moral und Erleben des christlichen Glaubens.
In Anbetracht dieser Fakten könnte man denken, Heringa sei als bedeutender Theologe in die Geschichte eingegangen, mindestens ebenso relevant für die niederländische Kirchengeschichte wie Gomarus, Arminius, Voetius, Coccejus, Scholten, Gunning, Kuyper, Bavinck, Noordmans, Miskotte, Berkhof oder Van Ruler, um nur eine Reihe großer Namen zu nennen. Weit gefehlt: Für viele ist Heringa eine große Unbekannte, zu der noch nie eine Biographie verfasst wurde. Die Länge seiner Laufbahn kann es nicht gewesen sein: Sie übertraf gar die 42 Dienstjahre seines siebenzehneten-vorkämpfers Voetius, in dessen Haus hinter der Domkirche er übrigens wohnte. Eine Ursache für das Vergessen ist, dass er kein Standardwerk oder Bestseller hinterließ, an dem sich das Nachleben erinnern könnte. Es gibt lediglich einige Gelegenheitsverhandlungen von ihm, die gedruckt erschienen sind.
(...)
Als Historiker müssen wir jedoch jeder Stimme oder Strömung der Vergangenheit in eigenem Recht und Wert gegenübertreten und sie studieren. Davon profitieren letztlich auch Gläubige von heute, auch Theologen, die sich bei ihrer Denkarbeit für die Zukunft höchstens von Vorfahren inspirieren lassen wollen, die sich ihrer Ansicht nach auf dem höchsten Niveau bewegt haben. Daher verdient auch ein Heringa alle Aufmerksamkeit, als Theologe, der Raum bekam und nahm, um zahllose Zeitgenossen in seiner Kirche und seinem Land mit seinem Wissen, Einsicht und Erfahrung zu dienen. Wie gesagt hinterließ er keine großen Druckwerke, aber doch ein umfangreiches Manuskript – 778 Viertelblätter Latein – in dem er die gesamte christliche Theologie behandelte. Es enthält den Stoff, mit dem er jahrzehntelang die Theologiestudenten in Utrecht im Auditorium am Dom bediente. Es befindet sich im Familienarchiv, das in der Universitätsbibliothek Utrecht bewahrt wird.
Schüler, die Vorlesungen bei Heringa besuchten, führten gewöhnlich ihr eigenes Diktat mit. Die meisten davon sind natürlich verloren gegangen, doch hier und da fanden sich Exemplare in Archiven oder Bibliotheken. Eines davon ist auf Niederländisch verfasst und bietet unter dem Titel «Christelijke Godgeleerdheid» eine knappe Version des nahezu vollständigen Originals des Professors selbst. Es befindet sich in der Sammlung von Tresoar, dem kulturhistorischen Zentrum der Provinz Friesland in Leeuwarden.
[Quelle: Vrije Universiteit Amsterdam]
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Das einzigartige Manuskript, das ich hier anbiete, ist eine von Jodocus Heringa selbst geschriebene Zusammenfassung (253 Seiten) seiner umfangreicheren Christelijke Godgeleerdheid (398 Seiten). In Tresoar, dem Erbgutbibliothekszentrum von Leeuwarden, befindet sich das umfangreichere Original von Heringa. Dieses wurde um etwa das Jahr 1830 fertiggestellt. Höchstwahrscheinlich begann Heringa nach der Vollendung seiner vollständigen Christelijke Godgeleerdheid mit der Zusammenfassung davon. Zur Vereinfachung nenne ich das Jahr 1831 als Abschlussjahr von Heringas Zusammenfassung der Christelijke Godgeleerdheid.
Band aus Halb-Leder. Rücken mit Goldprägung und rotem Morakinen-Titellabel. Eine wenig auffällig sich öffnende Lücke am oberen Rand des Rückens und auf der Vorderseite. Bindung ausgezeichnet. Die beschriebenen Seiten (nicht alle gleich deutlich) sind nummeriert. Inhaltsverzeichnis vorne auf beiden Seiten beschrieben. Der Rest auf einer Seite beschrieben. Zwischen Inhaltsverzeichnis und dem Beginn des ersten Kapitels befinden sich 5 leere Blätter.
Gesamtzahl der beschriebenen Seiten: 19 + 234 = 253
Maße: 21,4 x 14,0 x 4,5 cm
Gewicht (ohne Verpackung): 0,9 kg
Angeboten: Ein Manuskript von Jodocus Heringa Ez. mit dem Titel «Christliche Theologie» (Christliche Godgeleerdheid). Am 16. November 1981 wurde dieses Manuskript bei Veilinghuis Van Gendt im damaligen Besitz/ in dem Gebäude an der Keizersgracht 98 in Amsterdam versteigert (siehe handschriftliches Etikett im Buch).
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Jodocus Heringa Elizas Sohn (1765-1840) wurde in Gorredijk am 14. Oktober 1765 geboren. Er studierte Theologie in Groningen, wo er 1785 promovierte. 1792 wurde Heringa zum Doctor der Theologie befördert. Er war nacheinander Prediger in Nijkerk, Vlissingen und Utrecht. Jodocus Heringa war von 1794 bis 1840 Professor an der Universität Utrecht. Fast ein halbes Jahrhundert unterrichtete er Studenten, die sich auf ein Predigtenamt in der damals niederländischen reformierten Kirche vorbereiteten. Er erlebte die politische Turbulenz jener Zeit aus nächster Nähe – die Nachwirkungen der Republik, die Batavische und Französische Zeit, das junge Königreich der Niederlande, der Belgischen Aufstand – und war an verschiedenen religiösen Umwälzungen beteiligt: die Auflösung der öffentlichen reformierten Kirche, der Aufstieg der Missions-, Bibel- und Traktatbewegung, die Neuordnung der nationalen Kirchenverfassung, die Aussscheidung und Rückkehr. Unzählige Prediger folgten seinem Unterricht und durch ihre Arbeit in örtlichen Gemeinden erfuhren auch die gewöhnlichen Kirchgänger in der Generation indirekt den Einfluss seiner Sicht auf Lehre, Moral und Erleben des christlichen Glaubens.
In Anbetracht dieser Fakten könnte man denken, Heringa sei als bedeutender Theologe in die Geschichte eingegangen, mindestens ebenso relevant für die niederländische Kirchengeschichte wie Gomarus, Arminius, Voetius, Coccejus, Scholten, Gunning, Kuyper, Bavinck, Noordmans, Miskotte, Berkhof oder Van Ruler, um nur eine Reihe großer Namen zu nennen. Weit gefehlt: Für viele ist Heringa eine große Unbekannte, zu der noch nie eine Biographie verfasst wurde. Die Länge seiner Laufbahn kann es nicht gewesen sein: Sie übertraf gar die 42 Dienstjahre seines siebenzehneten-vorkämpfers Voetius, in dessen Haus hinter der Domkirche er übrigens wohnte. Eine Ursache für das Vergessen ist, dass er kein Standardwerk oder Bestseller hinterließ, an dem sich das Nachleben erinnern könnte. Es gibt lediglich einige Gelegenheitsverhandlungen von ihm, die gedruckt erschienen sind.
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Als Historiker müssen wir jedoch jeder Stimme oder Strömung der Vergangenheit in eigenem Recht und Wert gegenübertreten und sie studieren. Davon profitieren letztlich auch Gläubige von heute, auch Theologen, die sich bei ihrer Denkarbeit für die Zukunft höchstens von Vorfahren inspirieren lassen wollen, die sich ihrer Ansicht nach auf dem höchsten Niveau bewegt haben. Daher verdient auch ein Heringa alle Aufmerksamkeit, als Theologe, der Raum bekam und nahm, um zahllose Zeitgenossen in seiner Kirche und seinem Land mit seinem Wissen, Einsicht und Erfahrung zu dienen. Wie gesagt hinterließ er keine großen Druckwerke, aber doch ein umfangreiches Manuskript – 778 Viertelblätter Latein – in dem er die gesamte christliche Theologie behandelte. Es enthält den Stoff, mit dem er jahrzehntelang die Theologiestudenten in Utrecht im Auditorium am Dom bediente. Es befindet sich im Familienarchiv, das in der Universitätsbibliothek Utrecht bewahrt wird.
Schüler, die Vorlesungen bei Heringa besuchten, führten gewöhnlich ihr eigenes Diktat mit. Die meisten davon sind natürlich verloren gegangen, doch hier und da fanden sich Exemplare in Archiven oder Bibliotheken. Eines davon ist auf Niederländisch verfasst und bietet unter dem Titel «Christelijke Godgeleerdheid» eine knappe Version des nahezu vollständigen Originals des Professors selbst. Es befindet sich in der Sammlung von Tresoar, dem kulturhistorischen Zentrum der Provinz Friesland in Leeuwarden.
[Quelle: Vrije Universiteit Amsterdam]
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Das einzigartige Manuskript, das ich hier anbiete, ist eine von Jodocus Heringa selbst geschriebene Zusammenfassung (253 Seiten) seiner umfangreicheren Christelijke Godgeleerdheid (398 Seiten). In Tresoar, dem Erbgutbibliothekszentrum von Leeuwarden, befindet sich das umfangreichere Original von Heringa. Dieses wurde um etwa das Jahr 1830 fertiggestellt. Höchstwahrscheinlich begann Heringa nach der Vollendung seiner vollständigen Christelijke Godgeleerdheid mit der Zusammenfassung davon. Zur Vereinfachung nenne ich das Jahr 1831 als Abschlussjahr von Heringas Zusammenfassung der Christelijke Godgeleerdheid.
Band aus Halb-Leder. Rücken mit Goldprägung und rotem Morakinen-Titellabel. Eine wenig auffällig sich öffnende Lücke am oberen Rand des Rückens und auf der Vorderseite. Bindung ausgezeichnet. Die beschriebenen Seiten (nicht alle gleich deutlich) sind nummeriert. Inhaltsverzeichnis vorne auf beiden Seiten beschrieben. Der Rest auf einer Seite beschrieben. Zwischen Inhaltsverzeichnis und dem Beginn des ersten Kapitels befinden sich 5 leere Blätter.
Gesamtzahl der beschriebenen Seiten: 19 + 234 = 253
Maße: 21,4 x 14,0 x 4,5 cm
Gewicht (ohne Verpackung): 0,9 kg

