Duftbrenner - Bronze





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Bronze-Brennapparat mit brauner Patina - Meiji-Japanstil - Elefantenhenkel & Vogel-Dekor - H29cm
ALLGEMEINE BESCHREIBUNG
Wunderschönes und bedeutendes Brennapparat-Objekt (oder Koro-Topf) aus schwerem Bronze mit brauner Nuancenpatina, datiert gegen Ende des 19. Jahrhunderts oder Anfang des 20. Jahrhunderts. Dieses asiatische Kunstobjekt zeichnet sich durch seine hervorragende Gussqualität, den reichen Relief-Dekor und seine imposante visuelle Präsenz aus.
ANALYSE DER ARBEIT UND DES DÉCOR
• Der Rumpf (Bauch): Der Bauch zeigt meisterhaftes reliefiertes Gravur- beziehungsweise Stanzwerk. Es wird ein sorgfältiges naturalistisches Motiv mit Vögeln im Flug und blühenden Zweigen dargestellt. Der texturierte Hintergrund beherbergt dichte geometrische Muster in Form von meandrierenden Linien (Leiwen), kennzeichnend für archaïsche Bronzen.
• Seite A: Der Greifvogel und der Kiefer (Matsuba)
o Diese Seite fokussiert auf ein Motiv, das Kraft und Langlebigkeit evoziert – klassische Themen der sino-japanischen Kunst.
o Hauptmotiv: Ein Greifvogel (vermutlich ein Falke oder Habicht) sitzt stolz auf einem knorrigen Kiefernastern. Das Gefieder des Vogels und die raue Rinde zeugen von großer Detailgenauigkeit.
o Umgebende Bildwelt: Der Vogel blickt einem zweiten, kleineren Vogel im Flug entgegen. Die Szene erhebt sich vor einem texturierten Hintergrund mit traditionellen geometrischen Mustern und geschwungenen Linien, die Hügel oder stilisierte Wolken andeuten.
• Seite B: Die Singvögel am Wasserrand
Wenn man das Objekt dreht, zeigt sich eine viel sanftere und dynamischere Szene, die sich auf Wasservögel und Frühling konzentriert.
o Das Vogel-Duo: Zwei kleine Singvögel (oder Schwalben) schwirren über dem Wasser (ausdrücklich gut zu erkennen auf IMG_20260608_145157.jpg). Einer scheint nach unten zu stürzen, der andere ist im Flug mit ausgebreiteten Flügeln erfasst.
o Die Flora: Die beiden Vögel umranken eine herrliche aufgeblühte Blüte (wahrscheinlich eine Pfingstrose oder eine Lotusblüte), die an einer geschwungenen Sprosse befestigt ist.
o Das Wasser-Element: Der Unterteil dieses Abschnitts (auf Detailaufnahmen IMG_20260608_145050_2.jpg und IMG_20260608_145042_2.jpg zu sehen) ist vollständig von konzentrischen Kreisen und fließenden Wellenlinien bedeckt, die die Bewegung von Falten und Wellen auf der Wasseroberfläche simulieren.
• Die Henkel: Am jeweiligen Seitenrand sind zwei prächtige, anthropomorphe oder besser gesagt magnifizierte Elefantenkopf-Henkel angebracht, deren Elefantenstämme als die geschwungene Befestigung dienen.
• Der Fuß und die Basis: Das Ensemble ruht auf einem integrierten, meisterhaften Dreifuß. Die gebogenen Füße sind an der Spitze mit mythologischen Monstermasken bzw. vigoros geschnitzten Taotie verziert. Diese drei Füße stehen stabil auf einer breiten, festen Kreisbasis, die wiederum vollständig mit feinen Wellen- und Spiralmotiven verziert ist.
• Marke: Ohne Siegel, ohne Marke oder Signatur an der Basis (siehe schlichte Basis).
URSPRUNG, STIL UND HERKUNFT
• Herkunft/ Stil: Japan (Meiji-Zeit, 1868–1912). Die naturalistische Behandlung der Vögel und die Form der Elefantenhenkel erinnern stark an den Raffinement der Exportbronzen Japans aus Yokohama oder Tokyo der Meiji-Ära, wobei sie sich an antike chinesische Ritualeformen anlehnt.
• Provenienz: Dieses Objekt stammt vom berühmten Antiquitätenmarkt Tongres (Belgien). Nach Überlieferungen stammt es ursprünglich aus der Privatsammlung eines ehemaligen belgischen Botschafters in Japan (vermutlich verbunden mit der diplomatischen Linie Léon le Maire de Warzée d'Hermalle, belgischer Diplomat in Asien zu Beginn des 20. Jahrhunderts). Eine renommierte Provenienz, die die Authentizität der Importware aus der Epoche bezeugt.
ABMESSUNGEN & GEWICHT
• Höhe: 29 cm
• Breite (max. über den Hänken gemessen): 21 cm
• Tiefe: 18 cm
• Nettogewicht: 2,760 kg (sehr dichtes und schweres Bronze)
ZUSTANDSBESCHREIBUNG
• Zustand: Ausgezeichnet.
• Details: Die Bronze besitzt eine tiefe und harmonische Originalpatina. Keine nachträgliche Restaurierung oder strukturelle Mängel zu melden.
• Wichtiger Hinweis: Der ursprüngliche obere Deckel fehlt.
Bronze-Brennapparat mit brauner Patina - Meiji-Japanstil - Elefantenhenkel & Vogel-Dekor - H29cm
ALLGEMEINE BESCHREIBUNG
Wunderschönes und bedeutendes Brennapparat-Objekt (oder Koro-Topf) aus schwerem Bronze mit brauner Nuancenpatina, datiert gegen Ende des 19. Jahrhunderts oder Anfang des 20. Jahrhunderts. Dieses asiatische Kunstobjekt zeichnet sich durch seine hervorragende Gussqualität, den reichen Relief-Dekor und seine imposante visuelle Präsenz aus.
ANALYSE DER ARBEIT UND DES DÉCOR
• Der Rumpf (Bauch): Der Bauch zeigt meisterhaftes reliefiertes Gravur- beziehungsweise Stanzwerk. Es wird ein sorgfältiges naturalistisches Motiv mit Vögeln im Flug und blühenden Zweigen dargestellt. Der texturierte Hintergrund beherbergt dichte geometrische Muster in Form von meandrierenden Linien (Leiwen), kennzeichnend für archaïsche Bronzen.
• Seite A: Der Greifvogel und der Kiefer (Matsuba)
o Diese Seite fokussiert auf ein Motiv, das Kraft und Langlebigkeit evoziert – klassische Themen der sino-japanischen Kunst.
o Hauptmotiv: Ein Greifvogel (vermutlich ein Falke oder Habicht) sitzt stolz auf einem knorrigen Kiefernastern. Das Gefieder des Vogels und die raue Rinde zeugen von großer Detailgenauigkeit.
o Umgebende Bildwelt: Der Vogel blickt einem zweiten, kleineren Vogel im Flug entgegen. Die Szene erhebt sich vor einem texturierten Hintergrund mit traditionellen geometrischen Mustern und geschwungenen Linien, die Hügel oder stilisierte Wolken andeuten.
• Seite B: Die Singvögel am Wasserrand
Wenn man das Objekt dreht, zeigt sich eine viel sanftere und dynamischere Szene, die sich auf Wasservögel und Frühling konzentriert.
o Das Vogel-Duo: Zwei kleine Singvögel (oder Schwalben) schwirren über dem Wasser (ausdrücklich gut zu erkennen auf IMG_20260608_145157.jpg). Einer scheint nach unten zu stürzen, der andere ist im Flug mit ausgebreiteten Flügeln erfasst.
o Die Flora: Die beiden Vögel umranken eine herrliche aufgeblühte Blüte (wahrscheinlich eine Pfingstrose oder eine Lotusblüte), die an einer geschwungenen Sprosse befestigt ist.
o Das Wasser-Element: Der Unterteil dieses Abschnitts (auf Detailaufnahmen IMG_20260608_145050_2.jpg und IMG_20260608_145042_2.jpg zu sehen) ist vollständig von konzentrischen Kreisen und fließenden Wellenlinien bedeckt, die die Bewegung von Falten und Wellen auf der Wasseroberfläche simulieren.
• Die Henkel: Am jeweiligen Seitenrand sind zwei prächtige, anthropomorphe oder besser gesagt magnifizierte Elefantenkopf-Henkel angebracht, deren Elefantenstämme als die geschwungene Befestigung dienen.
• Der Fuß und die Basis: Das Ensemble ruht auf einem integrierten, meisterhaften Dreifuß. Die gebogenen Füße sind an der Spitze mit mythologischen Monstermasken bzw. vigoros geschnitzten Taotie verziert. Diese drei Füße stehen stabil auf einer breiten, festen Kreisbasis, die wiederum vollständig mit feinen Wellen- und Spiralmotiven verziert ist.
• Marke: Ohne Siegel, ohne Marke oder Signatur an der Basis (siehe schlichte Basis).
URSPRUNG, STIL UND HERKUNFT
• Herkunft/ Stil: Japan (Meiji-Zeit, 1868–1912). Die naturalistische Behandlung der Vögel und die Form der Elefantenhenkel erinnern stark an den Raffinement der Exportbronzen Japans aus Yokohama oder Tokyo der Meiji-Ära, wobei sie sich an antike chinesische Ritualeformen anlehnt.
• Provenienz: Dieses Objekt stammt vom berühmten Antiquitätenmarkt Tongres (Belgien). Nach Überlieferungen stammt es ursprünglich aus der Privatsammlung eines ehemaligen belgischen Botschafters in Japan (vermutlich verbunden mit der diplomatischen Linie Léon le Maire de Warzée d'Hermalle, belgischer Diplomat in Asien zu Beginn des 20. Jahrhunderts). Eine renommierte Provenienz, die die Authentizität der Importware aus der Epoche bezeugt.
ABMESSUNGEN & GEWICHT
• Höhe: 29 cm
• Breite (max. über den Hänken gemessen): 21 cm
• Tiefe: 18 cm
• Nettogewicht: 2,760 kg (sehr dichtes und schweres Bronze)
ZUSTANDSBESCHREIBUNG
• Zustand: Ausgezeichnet.
• Details: Die Bronze besitzt eine tiefe und harmonische Originalpatina. Keine nachträgliche Restaurierung oder strukturelle Mängel zu melden.
• Wichtiger Hinweis: Der ursprüngliche obere Deckel fehlt.

