Tasse und Untertasse (2) - Litron kopje - Porzellan - Litron Kop & Schotel





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Ein Porzellan-Litron-Set aus Paris, im Louis-XVI-Stil, ca. 1785–1800, mit glasur in Blau, Rot, Grün, Gelb, Lila, Schwarz und Gold sowie Girlanden- und Blumenranken, in schlechter Verfassung mit Rissen und Beschädigungen; Tasse und Untertasse weisen Chips oder Reparaturen auf.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Prachtige Franse porzellanekop und -schale aus der Periode 1785-1800. Die Serie wurde in Paris in der Louis XVI.-Stil gefertigt und mit einem Motiv aus Girlanden und Bouquets dekoriert
Kopf aus Porzellan mit zylindrischem Wandteil und nach innen gebogenen Boden am unteren Rand, bemalt auf dem Glanzglas in Blau, Rot, Grün, Gelb, Violett, Schwarz und Gold. An der Außenwand ein goldenes Medaillon, in dem in Grisaille ein kniender Herr in einer Landschaft zu sehen ist. Er hat soeben einen Vogel aus einem offenen Käfig freigelassen. Um das Medaillon dekorative Bänder mit Girlanden, Blatt- und Blumenranken. Goldene Öffnung.
Die Schale ist in passendem Dekor dekoriert.
Der Hersteller dieses frühneuzeitlichen Porzellans ist leider unbekannt. Die Serie ist unmarkiert.
Ein Pendant-Kännchen aus dieser oder einer vergleichbaren Serie ist im Rijksmuseum Amsterdam unter der Inventar-Nr.: BK-NM-14017-A vorhanden. Dieses Kännchen trägt ein Dekor einer Dame mit Vogel in der Hand, eine Anspielung auf das Hofmachen und Verführungskünste.
Abmessungen:
- Kopftasse: 6,5 x 6,5 x 8,7 cm
- Schale: 13 x 3,1 cm
Zustand: Die Tasse weist einen Chip und eine Haarriss auf. Die Schale ist geklebt und hat einen Chip. (siehe Fotos)
Datierung: sp late 18. Jahrhundert, ca. 1785-1800
Die Gobelet litron (Litron-Becher) war die häufigste Form einer Teetasse, die in der Sèvres- Fabrik produziert wurde. Sie wurde erstmals in den Fabriksinventaren 1752 erwähnt und wird weiterhin produziert. Die Gobelet litron zeichnete sich durch eine auffällige, gerade zylindrische Form aus und hatte eine große Vielfalt an Griffen.
Der Name leitet sich ab vom „litron“, einer traditionellen Holzmaßkelle, mit der Salz, Getreide, Mehl und Erbsen abgemessen wurden. Um 1670 betrug ein litron normalerweise 9,4 cm in der Höhe und hatte einen Durchmesser von 10,3 cm.
Die Gobelet litron hatte sowohl einen praktischen als auch einen dekorativen Zweck. Diese Becher gehörten zu den frühesten "brauchbaren Gegenständen", die in der Fabrik hergestellt wurden, waren aber auch als auffällige Schnickschnaks gedacht, um sie auszustellen.
Die Gobelet litron wird oft von einem tiefen, steileren Teller begleitet. Es wird vermutet, dass einer der Gründe für die Tiefe und die große Größe dieser Teller darin bestand, dass Menschen oft Tee aus der Tasse in den Teller gegossen haben, um ihn abzukühlen: „Ich goss den Rest Stück für Stück aus der Tasse in den Teller... wie jeder” (Comme tout le monde: ... je le versai par petites parties de ma tasse dans ma soucoupe; Abbé Cosson).
Prachtige Franse porzellanekop und -schale aus der Periode 1785-1800. Die Serie wurde in Paris in der Louis XVI.-Stil gefertigt und mit einem Motiv aus Girlanden und Bouquets dekoriert
Kopf aus Porzellan mit zylindrischem Wandteil und nach innen gebogenen Boden am unteren Rand, bemalt auf dem Glanzglas in Blau, Rot, Grün, Gelb, Violett, Schwarz und Gold. An der Außenwand ein goldenes Medaillon, in dem in Grisaille ein kniender Herr in einer Landschaft zu sehen ist. Er hat soeben einen Vogel aus einem offenen Käfig freigelassen. Um das Medaillon dekorative Bänder mit Girlanden, Blatt- und Blumenranken. Goldene Öffnung.
Die Schale ist in passendem Dekor dekoriert.
Der Hersteller dieses frühneuzeitlichen Porzellans ist leider unbekannt. Die Serie ist unmarkiert.
Ein Pendant-Kännchen aus dieser oder einer vergleichbaren Serie ist im Rijksmuseum Amsterdam unter der Inventar-Nr.: BK-NM-14017-A vorhanden. Dieses Kännchen trägt ein Dekor einer Dame mit Vogel in der Hand, eine Anspielung auf das Hofmachen und Verführungskünste.
Abmessungen:
- Kopftasse: 6,5 x 6,5 x 8,7 cm
- Schale: 13 x 3,1 cm
Zustand: Die Tasse weist einen Chip und eine Haarriss auf. Die Schale ist geklebt und hat einen Chip. (siehe Fotos)
Datierung: sp late 18. Jahrhundert, ca. 1785-1800
Die Gobelet litron (Litron-Becher) war die häufigste Form einer Teetasse, die in der Sèvres- Fabrik produziert wurde. Sie wurde erstmals in den Fabriksinventaren 1752 erwähnt und wird weiterhin produziert. Die Gobelet litron zeichnete sich durch eine auffällige, gerade zylindrische Form aus und hatte eine große Vielfalt an Griffen.
Der Name leitet sich ab vom „litron“, einer traditionellen Holzmaßkelle, mit der Salz, Getreide, Mehl und Erbsen abgemessen wurden. Um 1670 betrug ein litron normalerweise 9,4 cm in der Höhe und hatte einen Durchmesser von 10,3 cm.
Die Gobelet litron hatte sowohl einen praktischen als auch einen dekorativen Zweck. Diese Becher gehörten zu den frühesten "brauchbaren Gegenständen", die in der Fabrik hergestellt wurden, waren aber auch als auffällige Schnickschnaks gedacht, um sie auszustellen.
Die Gobelet litron wird oft von einem tiefen, steileren Teller begleitet. Es wird vermutet, dass einer der Gründe für die Tiefe und die große Größe dieser Teller darin bestand, dass Menschen oft Tee aus der Tasse in den Teller gegossen haben, um ihn abzukühlen: „Ich goss den Rest Stück für Stück aus der Tasse in den Teller... wie jeder” (Comme tout le monde: ... je le versai par petites parties de ma tasse dans ma soucoupe; Abbé Cosson).

