Portrait of Prince Ali Gohar - Knochen - Indien - 19. Jahrhundert - Mughal Revival Style (Mogul-Revivalismus)






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Porträt des Prinzen Ali Gohar, indische Miniatur der Jaipur-Schule aus dem 19. Jahrhundert im Mogul-Revival-Stil, Gouache, Gold und feine Deckfarben auf Beinplatte, Maße 15,7 × 9,8 cm, aus Privatsammlung.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Bedeutende Miniatur auf Beinplatte mit Porträt des Prinzen Ali Gohar (später Großmogul Shah Alam II)
Außergewöhnlich fein ausgeführte indische Hofminiatur der Jaipur-Schule auf rechteckiger Beinplatte, entstanden um 1850 - 1880 in Rajasthan. Dargestellt ist ein hochrangiger mogulischer Prinz in kostbarer Hoftracht mit reich besetztem Turban, mehrreihigen Perlenketten, Edelsteinschmuck und Zeremoniendolch. Die Figur sitzt in würdevoller Haltung auf einem Palastboden und hält eine Blüte als Symbol höfischer Kultiviertheit und geistiger Verfeinerung.
Besondere Bedeutung erhält das Werk durch die kalligraphische Kartusche im oberen Bildfeld, welche den Namen Ali Gohar nennt – den Geburtsnamen des späteren Mogulkaisers Shah Alam II (1728–1806). Die Miniatur steht damit in der langen Tradition indischer Herrscherporträts, welche historische Persönlichkeiten der Mogulzeit in höchster künstlerischer Qualität verewigten.
Die Ausführung zeugt von außerordentlicher Meisterschaft. Feinste Pinselarbeit, präzise Federzeichnungen, subtile Modellierung der Gesichtszüge sowie minutiös gesetzte Gold- und Schmuckdetails verweisen auf eine qualitätsvolle Werkstatt der Jaipur-Schule, die gegen Ende des 19. Jahrhunderts zu den bedeutendsten Zentren indischer Miniaturmalerei zählte.
Besonders hervorzuheben sind:
* die elegante Nastaʿlīq-Kalligraphie,
* die fein ornamentierte blaue Goldbordüre,
* die exzellente Darstellung von Schmuck und Textilien,
* die Verwendung einer polierten Beinplatte als Malgrund,
* die bemerkenswerte Erhaltung der Malerei.
Während zahlreiche Miniaturen dieser Zeit für den Exportmarkt geschaffen wurden, zeigt dieses Beispiel eine deutlich überdurchschnittliche Qualität und steht stilistisch den höfischen Atelierarbeiten näher als den üblichen touristischen Produktionen der frühen Moderne.
Beschreibung
* Herkunft: Indien, Rajasthan, Jaipur
* Schule: Jaipur School mit Mogul-Einflüssen
* Datierung: ca. 1850 - 1880
* Technik: Gouache, Gold und feine Deckfarben auf Beinplatte
* Dargestellte Persönlichkeit: Ali Gohar (später Kaiser Shah Alam II)
* Schrift: Persische Kalligraphie (Nastaʿlīq)
* Maße: 15,7 × 9,8 cm
* Zustand: sehr guter altersgemäßer Erhaltungszustand mit minimalen Gebrauchsspuren
Kunsthistorische Einordnung:
Die Jaipur-Schule bewahrte bis ins frühe 20. Jahrhundert die große Tradition der Mogulmalerei. Historische Herrscherbildnisse wie das vorliegende gehörten zu den prestigeträchtigsten Sujets und wurden häufig für adelige Sammler, Diplomaten und europäische Kenner gefertigt. Die Verbindung von kalligraphischer Inschrift, höfischem Porträt und luxuriöser Ausführung macht dieses Werk zu einem besonders attraktiven Sammlerstück innerhalb der indischen Miniaturkunst.
Provenienz: Europäische Privatsammlung.
Bedeutende Miniatur auf Beinplatte mit Porträt des Prinzen Ali Gohar (später Großmogul Shah Alam II)
Außergewöhnlich fein ausgeführte indische Hofminiatur der Jaipur-Schule auf rechteckiger Beinplatte, entstanden um 1850 - 1880 in Rajasthan. Dargestellt ist ein hochrangiger mogulischer Prinz in kostbarer Hoftracht mit reich besetztem Turban, mehrreihigen Perlenketten, Edelsteinschmuck und Zeremoniendolch. Die Figur sitzt in würdevoller Haltung auf einem Palastboden und hält eine Blüte als Symbol höfischer Kultiviertheit und geistiger Verfeinerung.
Besondere Bedeutung erhält das Werk durch die kalligraphische Kartusche im oberen Bildfeld, welche den Namen Ali Gohar nennt – den Geburtsnamen des späteren Mogulkaisers Shah Alam II (1728–1806). Die Miniatur steht damit in der langen Tradition indischer Herrscherporträts, welche historische Persönlichkeiten der Mogulzeit in höchster künstlerischer Qualität verewigten.
Die Ausführung zeugt von außerordentlicher Meisterschaft. Feinste Pinselarbeit, präzise Federzeichnungen, subtile Modellierung der Gesichtszüge sowie minutiös gesetzte Gold- und Schmuckdetails verweisen auf eine qualitätsvolle Werkstatt der Jaipur-Schule, die gegen Ende des 19. Jahrhunderts zu den bedeutendsten Zentren indischer Miniaturmalerei zählte.
Besonders hervorzuheben sind:
* die elegante Nastaʿlīq-Kalligraphie,
* die fein ornamentierte blaue Goldbordüre,
* die exzellente Darstellung von Schmuck und Textilien,
* die Verwendung einer polierten Beinplatte als Malgrund,
* die bemerkenswerte Erhaltung der Malerei.
Während zahlreiche Miniaturen dieser Zeit für den Exportmarkt geschaffen wurden, zeigt dieses Beispiel eine deutlich überdurchschnittliche Qualität und steht stilistisch den höfischen Atelierarbeiten näher als den üblichen touristischen Produktionen der frühen Moderne.
Beschreibung
* Herkunft: Indien, Rajasthan, Jaipur
* Schule: Jaipur School mit Mogul-Einflüssen
* Datierung: ca. 1850 - 1880
* Technik: Gouache, Gold und feine Deckfarben auf Beinplatte
* Dargestellte Persönlichkeit: Ali Gohar (später Kaiser Shah Alam II)
* Schrift: Persische Kalligraphie (Nastaʿlīq)
* Maße: 15,7 × 9,8 cm
* Zustand: sehr guter altersgemäßer Erhaltungszustand mit minimalen Gebrauchsspuren
Kunsthistorische Einordnung:
Die Jaipur-Schule bewahrte bis ins frühe 20. Jahrhundert die große Tradition der Mogulmalerei. Historische Herrscherbildnisse wie das vorliegende gehörten zu den prestigeträchtigsten Sujets und wurden häufig für adelige Sammler, Diplomaten und europäische Kenner gefertigt. Die Verbindung von kalligraphischer Inschrift, höfischem Porträt und luxuriöser Ausführung macht dieses Werk zu einem besonders attraktiven Sammlerstück innerhalb der indischen Miniaturkunst.
Provenienz: Europäische Privatsammlung.
