Metoko-Ahnenstatue - DR Kongo






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Metoko-Ahnenstatue, Holz, 64 cm hoch, Herkunft Demokratische Republik Kongo, Metoko-Stamme, spätes 20. Jahrhundert, guter Zustand, mit Ständer geliefert.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Origine. Demokratische Republik Kongo
Nom de la tribu. Metoko
Matériau. Holz
Dimension. 64 cm
Mode d'expédition. Colissimo innerhalb von 24-48 h öffnen
Dieses Stück ist eine traditionelle Skulptur des Metoko-Volkes (auch Mituku genannt), das aus der Demokratischen Republik Kongo stammt (Region des Kongo-Flussbeckens).
Diese Statuen sind sehr charakteristische Kunstgegenstände der sogenannten „First Art“ mit ihrem klaren, geometrischen Stil.
Der Metoko-Stil zeichnet sich durch eine markante Abstraktion aus. Die Formen sind oft maximal vereinfacht, wodurch die Silhouette eine Erscheinung erhält, die von Sammlern manchmal als „robotisch“ beschrieben wird.
Der Körper: Der Oberkörper ist oft schmal, mit einer stilisierten Darstellung des Thorax (sichtbar hier durch die keilförmigen Einschnitte am Torso). Die Arme sind in der Regel am Körper entlang positioniert.
Das Gesicht: Typisch für die Ästhetik der Metoko ist das Gesicht oft flach, herz- oder diamantförmig, mit einer hervorspringenden vertikalen Linie, die der Nase entspricht.
Kultureller Kontext und Nutzen
Die Bukota-Gesellschaft: Ähnlich wie bei der Bwami-Gesellschaft bei ihren Nachbarn, den Lega, ist das soziale und politische Leben der Metoko um die initiatische Bukota-Gesellschaft strukturiert. Diese Statuen spielten eine zentrale Rolle innerhalb dieser Gesellschaft.
Initiationsriten: Diese Figuren wurden während der Initiationsriten verwendet. Sie dienten als pädagogische Werkzeuge, um den Initierten moralische Werte, Verhaltensregeln im sozialen Leben und Lehren über die Hierarchie der Gruppe zu vermitteln.
Bestattungs- und soziale Rolle: Einige dieser Statuen (häufig Lukungu oder ähnliche Bezeichnungen je nach ihrer genauen Funktion) wurden auf die Gräber der Initierten nach deren Tod gelegt. Sie dienten auch der Konfliktlösung oder dem Schutz des Dorfes.
Die Metoko teilen starke Wurzeln und kulturelle Einflüsse mit dem Lega-Stamm und den Lengola. Obwohl weniger gut dokumentiert als die Lega-Kunst, sind Metoko-Skulpturen wegen ihrer Seltenheit und der Kraft ihrer formalen Reduktion sehr begehrt.
Das Stück, das Sie präsentieren, ist ein schönes Beispiel für diese Ästhetik, bei der die Reduktion menschlicher Merkmale auf reine geometrische Formen die Aufmerksamkeit auf die symbolische und spirituelle Funktion des Objekts lenkt, statt auf eine realistische Repräsentation zu fokussieren.
Origine. Demokratische Republik Kongo
Nom de la tribu. Metoko
Matériau. Holz
Dimension. 64 cm
Mode d'expédition. Colissimo innerhalb von 24-48 h öffnen
Dieses Stück ist eine traditionelle Skulptur des Metoko-Volkes (auch Mituku genannt), das aus der Demokratischen Republik Kongo stammt (Region des Kongo-Flussbeckens).
Diese Statuen sind sehr charakteristische Kunstgegenstände der sogenannten „First Art“ mit ihrem klaren, geometrischen Stil.
Der Metoko-Stil zeichnet sich durch eine markante Abstraktion aus. Die Formen sind oft maximal vereinfacht, wodurch die Silhouette eine Erscheinung erhält, die von Sammlern manchmal als „robotisch“ beschrieben wird.
Der Körper: Der Oberkörper ist oft schmal, mit einer stilisierten Darstellung des Thorax (sichtbar hier durch die keilförmigen Einschnitte am Torso). Die Arme sind in der Regel am Körper entlang positioniert.
Das Gesicht: Typisch für die Ästhetik der Metoko ist das Gesicht oft flach, herz- oder diamantförmig, mit einer hervorspringenden vertikalen Linie, die der Nase entspricht.
Kultureller Kontext und Nutzen
Die Bukota-Gesellschaft: Ähnlich wie bei der Bwami-Gesellschaft bei ihren Nachbarn, den Lega, ist das soziale und politische Leben der Metoko um die initiatische Bukota-Gesellschaft strukturiert. Diese Statuen spielten eine zentrale Rolle innerhalb dieser Gesellschaft.
Initiationsriten: Diese Figuren wurden während der Initiationsriten verwendet. Sie dienten als pädagogische Werkzeuge, um den Initierten moralische Werte, Verhaltensregeln im sozialen Leben und Lehren über die Hierarchie der Gruppe zu vermitteln.
Bestattungs- und soziale Rolle: Einige dieser Statuen (häufig Lukungu oder ähnliche Bezeichnungen je nach ihrer genauen Funktion) wurden auf die Gräber der Initierten nach deren Tod gelegt. Sie dienten auch der Konfliktlösung oder dem Schutz des Dorfes.
Die Metoko teilen starke Wurzeln und kulturelle Einflüsse mit dem Lega-Stamm und den Lengola. Obwohl weniger gut dokumentiert als die Lega-Kunst, sind Metoko-Skulpturen wegen ihrer Seltenheit und der Kraft ihrer formalen Reduktion sehr begehrt.
Das Stück, das Sie präsentieren, ist ein schönes Beispiel für diese Ästhetik, bei der die Reduktion menschlicher Merkmale auf reine geometrische Formen die Aufmerksamkeit auf die symbolische und spirituelle Funktion des Objekts lenkt, statt auf eine realistische Repräsentation zu fokussieren.
