Italienische Schule (XVIII) - Paesaggio






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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Ölbild auf Leinwand ohne Rahmen, das eine classicisierende Landschaft zeigt, die stark an den Stil der römischen Schule des 17. Jahrhunderts erinnert. Idealisiertes und ruhiges Panorama im arkadischen Stil, geprägt von mehreren Schlüsselelementen: Tiefe mit Hell-Dunkel-Kontrast, der große knorrige Baum rechts, die Berge im Hintergrund, ganz links ein zarter Hauch in sanften Blau- und Grautönen, der den Effekt von Distanz und Licht simuliert und an die ersten Morgenstunden oder den späten Nachmittag erinnert, was eine ruhige und contemplative Atmosphäre schafft. Die Figuren im Vordergrund verleihen dem weiten Landschaftsbild Leben und Dimension, während ein Reiter am Pfad zum Dorf hinaufzieht. Die Wäscherin: In der unteren linken Ecke eine einsame Gestalt, die am Ufer des Wassers Wäsche wäscht und das demütige Alltagsleben der Landschaft darstellt. Die Gebäude sind typisch im italienischen Stil, mit Villen und steinernen Türmen, die in die Klippen eingefügt sind. Diese Strukturen wirken nicht völlig neu; ihre vom Alter gezeichneten Texturen suggerieren eine zeitlose Verbindung zwischen dem Land und seinen Bewohnern. Dieses Werk ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie die Natur in der Barockzeit dargestellt wurde: nicht als wilde, unbezähmbare Kraft, sondern als eine erhabene, fast theatralische Kulisse für menschliche Tätigkeit. Beim Betrachten des Gemäldes scheint es eine ‚Arbeit der Campagna Romana des XVII. Jahrhunderts im Stil des flämischen Malers Jan Frans van Bloemen zu sein, der auch in Italien tätig war (belgische Herkunft). Er lebte von 1686–1687 in Rom, wo er Mattea Rosa Barosini heiratete. Die stehende Figur wirkt wie ein Reisender oder Hirte, der einen langen Stab in der Hand hält und eine blauen Tunika mit einem braunroten Mantel oder Sack trägt. Seine Geste, dem Wasser zugewandt, deutet darauf hin, dass er nach Hinweisen oder Auskünften zu den darin ruhenden Figuren fragen könnte. Es gibt zwei niedrige Figuren, nah am Boden. Eine ist blass und wirkt fast geisterhaft oder teilweise entkleidet, vielleicht ein Badender oder jemand, der auf einer Reise ruht. Die andere Figur, mit gelber Weste, lehnt sich nach vorn in einer dynamischen Pose, wodurch der Austausch von Gesprächen betont wird. Zustand: einige kleine Bereiche Farbverlust oder alte „Korrosionen“ auf der Oberseite der Leinwand, was bei einem Werk dieser Epoche üblich ist. Maße: 78,8 x 65,5 cm.
Ölbild auf Leinwand ohne Rahmen, das eine classicisierende Landschaft zeigt, die stark an den Stil der römischen Schule des 17. Jahrhunderts erinnert. Idealisiertes und ruhiges Panorama im arkadischen Stil, geprägt von mehreren Schlüsselelementen: Tiefe mit Hell-Dunkel-Kontrast, der große knorrige Baum rechts, die Berge im Hintergrund, ganz links ein zarter Hauch in sanften Blau- und Grautönen, der den Effekt von Distanz und Licht simuliert und an die ersten Morgenstunden oder den späten Nachmittag erinnert, was eine ruhige und contemplative Atmosphäre schafft. Die Figuren im Vordergrund verleihen dem weiten Landschaftsbild Leben und Dimension, während ein Reiter am Pfad zum Dorf hinaufzieht. Die Wäscherin: In der unteren linken Ecke eine einsame Gestalt, die am Ufer des Wassers Wäsche wäscht und das demütige Alltagsleben der Landschaft darstellt. Die Gebäude sind typisch im italienischen Stil, mit Villen und steinernen Türmen, die in die Klippen eingefügt sind. Diese Strukturen wirken nicht völlig neu; ihre vom Alter gezeichneten Texturen suggerieren eine zeitlose Verbindung zwischen dem Land und seinen Bewohnern. Dieses Werk ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie die Natur in der Barockzeit dargestellt wurde: nicht als wilde, unbezähmbare Kraft, sondern als eine erhabene, fast theatralische Kulisse für menschliche Tätigkeit. Beim Betrachten des Gemäldes scheint es eine ‚Arbeit der Campagna Romana des XVII. Jahrhunderts im Stil des flämischen Malers Jan Frans van Bloemen zu sein, der auch in Italien tätig war (belgische Herkunft). Er lebte von 1686–1687 in Rom, wo er Mattea Rosa Barosini heiratete. Die stehende Figur wirkt wie ein Reisender oder Hirte, der einen langen Stab in der Hand hält und eine blauen Tunika mit einem braunroten Mantel oder Sack trägt. Seine Geste, dem Wasser zugewandt, deutet darauf hin, dass er nach Hinweisen oder Auskünften zu den darin ruhenden Figuren fragen könnte. Es gibt zwei niedrige Figuren, nah am Boden. Eine ist blass und wirkt fast geisterhaft oder teilweise entkleidet, vielleicht ein Badender oder jemand, der auf einer Reise ruht. Die andere Figur, mit gelber Weste, lehnt sich nach vorn in einer dynamischen Pose, wodurch der Austausch von Gesprächen betont wird. Zustand: einige kleine Bereiche Farbverlust oder alte „Korrosionen“ auf der Oberseite der Leinwand, was bei einem Werk dieser Epoche üblich ist. Maße: 78,8 x 65,5 cm.
