Blumentopf (2) - Porzellan






Besitzt einen Masterabschluss in Kunstgeschichte mit Schwerpunkt Zweites Französisches Kaiserreich und Goldene Niederlande.
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Paar große Porzellan-Baluster-Vasen mit polychromer Bemalung und Goldvergoldung, Frankreich Ende des 19. Jahrhunderts (ca. 1885–1895), je Vase ca. 36 cm hoch und 16 cm Durchmesser, exzellenter Zustand mit leichten Abriebspuren an der Vergoldung.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
PAAR GROßER PORZELLANVASEN MIT POLYCHROMER MALEREI UND GOLD
Frankreich, vermutlich Pariser Manufaktur, Ende des 19. Jahrhunderts
Beschreibung:
Paar großer Balustraden-Vasen aus weißem Porzellan, gekennzeichnet durch einen verlängerten ovoiden Körper, ausgeprägte Schulter und runde, sich verjüngenden Hals, der in eine leicht auswärts geschwungene Lippenkante mit goldener Profilierung mündet.
Die Vasen weisen eine reichhaltige, üppige Ganztflächenverzierung in Handmalerei in Polychromie auf, dominiert von großformatigen, naturgetreuen Blumenmotiven von außergewöhnlicher Frische der Ausführung. Hervorstechend sind große Knospen von Rosaroten in Rosa- und Gelbtönen, große Blütenkelche von Stiefmütterchen und Anemonen in satten, lebendigen Farbtönen (Orange, Violett, Kobaltblau).
Die Maltechnik wird meisterhaft durch eine prächtige Goldverzierung ergänzt, aufgetragen sowohl mit Pinsel als auch reliefartig (dorure à l'agathe). Sie definiert die gesamte Oberfläche neu durch weite Blattornamente aus Efeuranken und feinste Verwachsungen eines eklektischen, spätoviktorianischen Stils, die einen raffinierten Kontrast zwischen der Glanzfläche der Glasur und der Fülle des Edelmetalls schaffen.
Unter dem Sockel beider Vasen ist am rohen Porzellan ein kleines kreisrundes Markenzeichen sichtbar.
Kritischer Hinweis:
Die Qualität des Porzellans und vor allem die Virtuosität der Blumenmalerei in Verbindung mit dem monumentalen und plastischen Einsatz von Vergoldung verweisen direkt auf die beste Pariser Manufakturproduktion oder auf Satellitenlabors von Sèvres, die im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts tätig waren. In jener Zeit verband sich die Inspiration der Pracht des französischen 18. Jahrhunderts (Gusto Luois XV und Rocaille-Spekulationen) mit der dekorativen Üppigkeit, die von der internationalen Großauftraggeberschaft der Belle Époque gefordert wurde.
Technische Details:
Material und Technik: Hartporzellan, weißer Glasur, polychrome Glasurmalerei, reichhaltige Vergoldung in Gold Zecchino teilweise graviert und reliefartig.
Herkunft: Frankreich.
Epoche: Ende des 19. Jahrhunderts (ca. 1885 – 1895).
Maße: Höhe 36 cm; maximaler Durchmesser 16 cm (ca. Maße).
Erhaltung: Zustand ausgezeichnet. Glasurmalerei unbeschädigt; kaum sichtbare und übliche Gebrauchsspuren der Vergoldung an den sichtbarsten Stellen und entlang der Oberlippe, völlig im Einklang mit Epoche und Gebrauch. Keine Filigran-, Absplitterungs- oder Restaurationszeichen.
PAAR GROßER PORZELLANVASEN MIT POLYCHROMER MALEREI UND GOLD
Frankreich, vermutlich Pariser Manufaktur, Ende des 19. Jahrhunderts
Beschreibung:
Paar großer Balustraden-Vasen aus weißem Porzellan, gekennzeichnet durch einen verlängerten ovoiden Körper, ausgeprägte Schulter und runde, sich verjüngenden Hals, der in eine leicht auswärts geschwungene Lippenkante mit goldener Profilierung mündet.
Die Vasen weisen eine reichhaltige, üppige Ganztflächenverzierung in Handmalerei in Polychromie auf, dominiert von großformatigen, naturgetreuen Blumenmotiven von außergewöhnlicher Frische der Ausführung. Hervorstechend sind große Knospen von Rosaroten in Rosa- und Gelbtönen, große Blütenkelche von Stiefmütterchen und Anemonen in satten, lebendigen Farbtönen (Orange, Violett, Kobaltblau).
Die Maltechnik wird meisterhaft durch eine prächtige Goldverzierung ergänzt, aufgetragen sowohl mit Pinsel als auch reliefartig (dorure à l'agathe). Sie definiert die gesamte Oberfläche neu durch weite Blattornamente aus Efeuranken und feinste Verwachsungen eines eklektischen, spätoviktorianischen Stils, die einen raffinierten Kontrast zwischen der Glanzfläche der Glasur und der Fülle des Edelmetalls schaffen.
Unter dem Sockel beider Vasen ist am rohen Porzellan ein kleines kreisrundes Markenzeichen sichtbar.
Kritischer Hinweis:
Die Qualität des Porzellans und vor allem die Virtuosität der Blumenmalerei in Verbindung mit dem monumentalen und plastischen Einsatz von Vergoldung verweisen direkt auf die beste Pariser Manufakturproduktion oder auf Satellitenlabors von Sèvres, die im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts tätig waren. In jener Zeit verband sich die Inspiration der Pracht des französischen 18. Jahrhunderts (Gusto Luois XV und Rocaille-Spekulationen) mit der dekorativen Üppigkeit, die von der internationalen Großauftraggeberschaft der Belle Époque gefordert wurde.
Technische Details:
Material und Technik: Hartporzellan, weißer Glasur, polychrome Glasurmalerei, reichhaltige Vergoldung in Gold Zecchino teilweise graviert und reliefartig.
Herkunft: Frankreich.
Epoche: Ende des 19. Jahrhunderts (ca. 1885 – 1895).
Maße: Höhe 36 cm; maximaler Durchmesser 16 cm (ca. Maße).
Erhaltung: Zustand ausgezeichnet. Glasurmalerei unbeschädigt; kaum sichtbare und übliche Gebrauchsspuren der Vergoldung an den sichtbarsten Stellen und entlang der Oberlippe, völlig im Einklang mit Epoche und Gebrauch. Keine Filigran-, Absplitterungs- oder Restaurationszeichen.
