MASKE FANG - Gabun (Ohne mindestpreis)

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Julien Gauthier
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Von Julien Gauthier ausgewählt

Zehn Jahre Erfahrung auf dem Gebiet historischer Waffen und Rüstungen sowie afrikanischer Kunst.

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MASKE FANG, aus Gabun stammende Holzmaske der Fangs, ca. 28 cm hoch, aus dem späten 20. Jahrhundert, in gutem Zustand, ohne Ständer.

KI-gestützte Zusammenfassung

Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Herkunft. Gabun
Stammesname. Fang.
Material. Holz
Abmessung 28 cm
Versandart. Colissimo innerhalb von 24–48 h, öffnen.

Diese dekorative Maske ist ein fesselndes Beispiel der Fang-Kunst, einer ethnischen Gruppe Zentralafrikas (vor allem im Gabun, Äquatorialguinea und Südkamerun vertreten).
Hier eine detaillierte Beschreibung ihrer stilistischen und symbolischen Merkmale:
1. Visuelle Merkmale
Die Form: Die Maske hat eine verlängerte ovale Form, typisch für den Fang-Stil, der eine gewisse Harmonie und spirituelle Gelassenheit anstrebt.
Die Patine Blanche (Kaolin): Das Gesicht ist mit Kaolin bedeckt. In der Fang-Kultur ist Weiß die Farbe der Geisterwelt, der Vorfahren und des Todes. Dadurch wird die Verbindung zwischen dem Maskenträger und dem Jenseits betont.
Die Gesichtszüge:
Die Augenbrauen: Breite dunkle, erhabene Bögen treffen sich an der Nasenwurzel und bilden eine sehr charakteristische Herzform.
Die Augen: Geteilt, mandelförmig, sie deuten auf Trancezustand oder inneren Frieden.
Die Nase: Lang und fein, sie verläuft senkrecht, um die Komposition auszugleichen.
Der Mund: Klein und präzise geschnitten, er wird mit roten und schwarzen Pigmenten hervorgehoben.
2. Pigmente und Farben
Man beobachtet eine strategische Farbnutzung:
Rot (Ocker): Zunächst am oberen Stirnbereich sowie an Wangen/Kinn. Er symbolisiert oft Blut, Vitalität oder Schutz.
Schwarz: Wird verwendet, um die Augenbrauen und den Mund zu betonen und bietet einen starken Kontrast zum Weiß des Kaolins.
3. Kultureller Kontext und Verwendung
Die Fangmasken, wie die der Ngil-Geheimgesellschaft, hatten verschiedene Funktionen:
Gerechtigkeit und Regulierung: Sie wurden von Autoritäten getragen, die damit beauftragt waren, Hexer oder Straftäter innerhalb der Gemeinschaft zu entlarven.
Ahnenkult: Sie dienten als Vermittler bei Zeremonien im Zusammenhang mit dem Bieri (Ahnenkult), und gewährleisteten den Schutz des Clans.
Künstlerischer Hinweis: Der klare und fast minimalistische Stil der Fangmasken hat maßgeblich Einfluss auf die Künstler der europäischen Avantgarde im frühen 20. Jahrhundert genommen, insbesondere auf Pablo Picasso und Amedeo Modigliani, die daraus eine neue Form der Moderne schöpften.

Herkunft. Gabun
Stammesname. Fang.
Material. Holz
Abmessung 28 cm
Versandart. Colissimo innerhalb von 24–48 h, öffnen.

Diese dekorative Maske ist ein fesselndes Beispiel der Fang-Kunst, einer ethnischen Gruppe Zentralafrikas (vor allem im Gabun, Äquatorialguinea und Südkamerun vertreten).
Hier eine detaillierte Beschreibung ihrer stilistischen und symbolischen Merkmale:
1. Visuelle Merkmale
Die Form: Die Maske hat eine verlängerte ovale Form, typisch für den Fang-Stil, der eine gewisse Harmonie und spirituelle Gelassenheit anstrebt.
Die Patine Blanche (Kaolin): Das Gesicht ist mit Kaolin bedeckt. In der Fang-Kultur ist Weiß die Farbe der Geisterwelt, der Vorfahren und des Todes. Dadurch wird die Verbindung zwischen dem Maskenträger und dem Jenseits betont.
Die Gesichtszüge:
Die Augenbrauen: Breite dunkle, erhabene Bögen treffen sich an der Nasenwurzel und bilden eine sehr charakteristische Herzform.
Die Augen: Geteilt, mandelförmig, sie deuten auf Trancezustand oder inneren Frieden.
Die Nase: Lang und fein, sie verläuft senkrecht, um die Komposition auszugleichen.
Der Mund: Klein und präzise geschnitten, er wird mit roten und schwarzen Pigmenten hervorgehoben.
2. Pigmente und Farben
Man beobachtet eine strategische Farbnutzung:
Rot (Ocker): Zunächst am oberen Stirnbereich sowie an Wangen/Kinn. Er symbolisiert oft Blut, Vitalität oder Schutz.
Schwarz: Wird verwendet, um die Augenbrauen und den Mund zu betonen und bietet einen starken Kontrast zum Weiß des Kaolins.
3. Kultureller Kontext und Verwendung
Die Fangmasken, wie die der Ngil-Geheimgesellschaft, hatten verschiedene Funktionen:
Gerechtigkeit und Regulierung: Sie wurden von Autoritäten getragen, die damit beauftragt waren, Hexer oder Straftäter innerhalb der Gemeinschaft zu entlarven.
Ahnenkult: Sie dienten als Vermittler bei Zeremonien im Zusammenhang mit dem Bieri (Ahnenkult), und gewährleisteten den Schutz des Clans.
Künstlerischer Hinweis: Der klare und fast minimalistische Stil der Fangmasken hat maßgeblich Einfluss auf die Künstler der europäischen Avantgarde im frühen 20. Jahrhundert genommen, insbesondere auf Pablo Picasso und Amedeo Modigliani, die daraus eine neue Form der Moderne schöpften.

Details

Anzahl der Artikel
1
Herkunftsland
Gabun
Geschätzter Zeitraum
Ende des 20. Jahrhunderts
Material
Holz
Sold with stand
Nein
Zustand
Guter Zustand
Titel des Kunstwerks
FANG MASK
Höhe
28 cm
Verkauft von
FrankreichVerifiziert
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Verkaufte Objekte
100 %
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