Leoevuer skulptierte. - Senegal (Ohne mindestpreis)





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Skulptur mit dem Titel Leoevuer sculpteé aus Senegal, Datierung 2000–2010, Material Maternite, Maße 27 × 18 × 8 cm, Provenienz Privatsammlung, Zustand in gutem Zustand, Echtheit Reproduktion/Réplique.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Die skulpturale Arbeit von Seyni Awa Camara fügt sich in ein handwerkliches Erbe ein, emanzipiert sich zugleich von traditionellen Konventionen. In direkter Modellierung, ohne Gerüst, scheinen ihre Tonplastiken von einer Lebenskraft beseelt und von einer mythologischen Vorstellung durchdrungen. Die von ihr geformten Figuren zeichnen sich oft durch verschmolzene oder vervielfältigte Körper, wiederholte, verzerrte oder hybride Gliedmaßen aus. Ihre Gesichter, mit starren Blicken, geschlossenen Mündern oder absichtlich gedämpften Zügen, schaffen eine einzigartige und verstörende Beziehung zum Betrachter. Jede Schöpfung entsteht aus einer Zeit des Rückzugs, des Schweigens und der Meditation. Der künstlerische Akt wird dann zu einer Antwort auf die unsichtbaren Mächte, zu einem Mittel, die Kräfte zu beruhigen, zu hinterfragen oder zu exorzieren, die die Welt durchziehen. Am Schnittpunkt von Art brut, dem Sakralen, dem Politischen und Fragen rund um das Weibliche, widersteht ihr Werk jeder reduzierenden Kategorisierung. Es bewegt sich sowohl im Ritual als auch im Archetyp und ist Ausdruck einer zutiefst freien und einzigartigen zeitgenössischen Sprachform.
Die skulpturale Arbeit von Seyni Awa Camara fügt sich in ein handwerkliches Erbe ein, emanzipiert sich zugleich von traditionellen Konventionen. In direkter Modellierung, ohne Gerüst, scheinen ihre Tonplastiken von einer Lebenskraft beseelt und von einer mythologischen Vorstellung durchdrungen. Die von ihr geformten Figuren zeichnen sich oft durch verschmolzene oder vervielfältigte Körper, wiederholte, verzerrte oder hybride Gliedmaßen aus. Ihre Gesichter, mit starren Blicken, geschlossenen Mündern oder absichtlich gedämpften Zügen, schaffen eine einzigartige und verstörende Beziehung zum Betrachter. Jede Schöpfung entsteht aus einer Zeit des Rückzugs, des Schweigens und der Meditation. Der künstlerische Akt wird dann zu einer Antwort auf die unsichtbaren Mächte, zu einem Mittel, die Kräfte zu beruhigen, zu hinterfragen oder zu exorzieren, die die Welt durchziehen. Am Schnittpunkt von Art brut, dem Sakralen, dem Politischen und Fragen rund um das Weibliche, widersteht ihr Werk jeder reduzierenden Kategorisierung. Es bewegt sich sowohl im Ritual als auch im Archetyp und ist Ausdruck einer zutiefst freien und einzigartigen zeitgenössischen Sprachform.

