Otto Schoff (1888-1938) - Ritratto di donna





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Otto Schoff (1888-1938)
Ritratto femminile
Olio su supporto rigido (pannello non ispezionabile al verso)
Firmato in basso a destra, firma parzialmente visibile (in parte coperta dalla cornice)
Opera autentica dell’artista
Dimensioni:
con cornice: 88 × 67 cm
opera: 70 × 48 cm
Elegantes Damenporträt von Otto Schoff, deutscher Maler und Radierer, geboren in Bremen im Jahr 1888 und aktiv zwischen Berlin und Paris in den frühen Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts.
Formatierte Ausbildung an der Kunstgewerbeschule Bremen auf Empfehlung des Direktors der Kunsthalle Gustav Pauli, Schoff setzte sein Studium in Frankfurt, Darmstadt und Berlin fort, wo er Schüler von Emil Orlík war. Zwischen 1913 und 1914 verbrachte er dank eines Bremer Stadtstipendiums Zeit in Paris und besuchte die Académie Colarossi zusammen mit George Grosz.
Nach seiner Rückkehr nach Berlin nahm er aktiv am lebhaften künstlerischen Leben der Weimarer Republik teil, zeigte Werke im Graphisches Kabinett J. B. Neumann und nahm an den Ausstellungen der Berliner Secession zwischen 1926 und 1929 teil. Seine Werke wurden von bedeutenden Händlern wie Fritz Gurlitt und Alfred Flechtheim unterstützt.
Seine Produktion zeichnet sich durch eine moderne Sensibilität aus, zwischen Expressionismus und Neue Sachlichkeit, mit besonderem Augenmerk auf die menschliche Figur und die psychologische Dimension des Porträts. Parallel dazu fertigte er zahlreiche Radierungen und Illustrationen an und arbeitete an literarischen Publikationen und Zeitschriften der Zeit mit.
In den Dreißigerjahren wurde er vom NS-Regime verfolgt und als „entarteter“ Künstler eingestuft, mit dem entsprechenden Verbot, seine Tätigkeit auszuüben. 1938 starb er in Berlin unter tragischen Umständen während einer Gestapo-Razzia.
Das hier vorgestellte Werk zeigt eine halbkörperliche Frauenfigur, in einen breiten dunklen Mantel gehüllt, der mit einem freien und lebhaften Pinselstrich gemalt ist. Das Gesicht, aufgebaut aus warmen, leuchtenden Tönen, tritt mit großer Ausdruckskraft hervor, während der neutrale, verwaschene Hintergrund die psychologische Präsenz der Figur betont. Das Ganze ergibt ein intimes und leicht melancholisches Bild, kohärent mit der portraitierenden Sensibilität des Künstlers.
Der Zustand der Konservierung ist insgesamt gut, mit Altersspuren, leichten Oberflächenabnutzungen und minimalen Unregelmäßigkeiten der Malerei. Die Rückseite ist für eine direkte Analyse des Trägers nicht zugänglich.
Auf der Rückseite befindet sich ein Galerieetikett:
R. Bisch, Kunsthandlung, Einrahmungen, Schaffhausen (Schweiz), das auf eine frühere Vermarktung oder Rahmung im schweizerischen Raum hinweist.
Literaturhinweise
Benezit Dictionary of Artists, Eintrag “Otto Schoff”, Oxford University Press
Bernhard Maaz (Hrsg.), Alfred Flechtheim, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, 2012
Florence Tamagne, A History of Homosexuality in Europe: Berlin, London, Paris 1919–1939, Algora Publishing, 2006
Hans-Joachim Manske, Birgit Neumann-Dietzsch (Hrsg.), „Entartet“ – beschlagnahmt. Bremer Künstler im Nationalsozialismus, Städtische Galerie Bremen, 2009
Otto Brattskoven, Otto Schoff. Bildnis eines Idyllenmalers unserer Zeit, Bremen, 1941
Spedizione
Sorgfältiger Versand mit professioneller Verpackung.
Es wird darauf hingewiesen, dass der Versand per Post, obwohl die kostengünstigste Lösung, nicht das ideale Verfahren für Kunstwerke ist und kein Risikofreiheit garantiert, insbesondere bei Originalträgern und Rahmen.
Abholung in Genf wird dringend empfohlen.
Nachverfolgter Versand; Versicherung auf Anfrage und trägt der Käufer.
Etwaige Zölle und längere Lieferzeiten bei internationalen Sendungen gehen ebenfalls zu Lasten des Käufers (auch innerhalb Europas).
Im Fall einer Rückgabe der Lot (falsche Adresse, ausstehende Zolldeklaration usw.) gehen die Rücksendekosten zu Lasten des Käufers.
Otto Schoff (1888-1938)
Ritratto femminile
Olio su supporto rigido (pannello non ispezionabile al verso)
Firmato in basso a destra, firma parzialmente visibile (in parte coperta dalla cornice)
Opera autentica dell’artista
Dimensioni:
con cornice: 88 × 67 cm
opera: 70 × 48 cm
Elegantes Damenporträt von Otto Schoff, deutscher Maler und Radierer, geboren in Bremen im Jahr 1888 und aktiv zwischen Berlin und Paris in den frühen Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts.
Formatierte Ausbildung an der Kunstgewerbeschule Bremen auf Empfehlung des Direktors der Kunsthalle Gustav Pauli, Schoff setzte sein Studium in Frankfurt, Darmstadt und Berlin fort, wo er Schüler von Emil Orlík war. Zwischen 1913 und 1914 verbrachte er dank eines Bremer Stadtstipendiums Zeit in Paris und besuchte die Académie Colarossi zusammen mit George Grosz.
Nach seiner Rückkehr nach Berlin nahm er aktiv am lebhaften künstlerischen Leben der Weimarer Republik teil, zeigte Werke im Graphisches Kabinett J. B. Neumann und nahm an den Ausstellungen der Berliner Secession zwischen 1926 und 1929 teil. Seine Werke wurden von bedeutenden Händlern wie Fritz Gurlitt und Alfred Flechtheim unterstützt.
Seine Produktion zeichnet sich durch eine moderne Sensibilität aus, zwischen Expressionismus und Neue Sachlichkeit, mit besonderem Augenmerk auf die menschliche Figur und die psychologische Dimension des Porträts. Parallel dazu fertigte er zahlreiche Radierungen und Illustrationen an und arbeitete an literarischen Publikationen und Zeitschriften der Zeit mit.
In den Dreißigerjahren wurde er vom NS-Regime verfolgt und als „entarteter“ Künstler eingestuft, mit dem entsprechenden Verbot, seine Tätigkeit auszuüben. 1938 starb er in Berlin unter tragischen Umständen während einer Gestapo-Razzia.
Das hier vorgestellte Werk zeigt eine halbkörperliche Frauenfigur, in einen breiten dunklen Mantel gehüllt, der mit einem freien und lebhaften Pinselstrich gemalt ist. Das Gesicht, aufgebaut aus warmen, leuchtenden Tönen, tritt mit großer Ausdruckskraft hervor, während der neutrale, verwaschene Hintergrund die psychologische Präsenz der Figur betont. Das Ganze ergibt ein intimes und leicht melancholisches Bild, kohärent mit der portraitierenden Sensibilität des Künstlers.
Der Zustand der Konservierung ist insgesamt gut, mit Altersspuren, leichten Oberflächenabnutzungen und minimalen Unregelmäßigkeiten der Malerei. Die Rückseite ist für eine direkte Analyse des Trägers nicht zugänglich.
Auf der Rückseite befindet sich ein Galerieetikett:
R. Bisch, Kunsthandlung, Einrahmungen, Schaffhausen (Schweiz), das auf eine frühere Vermarktung oder Rahmung im schweizerischen Raum hinweist.
Literaturhinweise
Benezit Dictionary of Artists, Eintrag “Otto Schoff”, Oxford University Press
Bernhard Maaz (Hrsg.), Alfred Flechtheim, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, 2012
Florence Tamagne, A History of Homosexuality in Europe: Berlin, London, Paris 1919–1939, Algora Publishing, 2006
Hans-Joachim Manske, Birgit Neumann-Dietzsch (Hrsg.), „Entartet“ – beschlagnahmt. Bremer Künstler im Nationalsozialismus, Städtische Galerie Bremen, 2009
Otto Brattskoven, Otto Schoff. Bildnis eines Idyllenmalers unserer Zeit, Bremen, 1941
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Etwaige Zölle und längere Lieferzeiten bei internationalen Sendungen gehen ebenfalls zu Lasten des Käufers (auch innerhalb Europas).
Im Fall einer Rückgabe der Lot (falsche Adresse, ausstehende Zolldeklaration usw.) gehen die Rücksendekosten zu Lasten des Käufers.

