Zwei Tsagli-Gemälde - Papier - Mongolei - spätes 19. Jahrhundert






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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Seltenes Paar buddhistischer Votivbilder aus Papier mit Inschriften auf der Rückseite
Mongolei/ Tibet, späte 19. Jahrhundert
Technik: Tinte und Mineralpigmente auf handgeschöpfter Papier.
Dimensionen:
Abbildung mit Greifvögel: 9 × 8 cm
Gottheit in Wolken: 7 × 6 cm
Provenienz: bei einem Antiquitätenhändler erworben, der auf Kunst der Himalaya- und Zentralasien spezialisiert ist.
Beschreibung
Seltenes Paar kleiner devotioneller buddhistischer Darstellungen auf Papier, der mongolisch-tibetischen kulturellen Umgebung des späten 19. Jahrhunderts zuzuordnen. Die Werke dürften wohl der privaten Verehrung, dem Einbau in kleine Hausaltäre oder als tragbare votive Bilder gedient haben.
Die erste Darstellung zeigt eine frontal sitzende Figur, gekleidet in weite traditionelle Kleidung, die einen auf der linken Hand ruhenden Greifvogel hält und in der rechten Hand ein rituelles Opfer präsentiert. Die Figur sitzt auf einem einfachen stilisierten Thron und zeigt eine feine, linear-expressive Ausführung, typisch für die religiöse Volksproduktion der mongolischen Region.
Die zweite Darstellung zeigt eine Gottheit oder einen Bodhisattva, der auf stilisierten Wolken sitzt und von einer Aura umgeben ist. In der rechten Hand ist eine rituelle Muschel sichtbar, ein bedeutendes buddhistisches Symbol für die Verbreitung des Lehrs, während auf der Schulter ein rituelles Attribut sichtbar ist, das einem Szepter oder zeremoniellen Stab ähnelt.
Beide Exemplare tragen auf der Rückseite handschriftliche Aufschriften in tibetischer Schrift, vermutlich zur Identifikation der dargestellten Figuren, zu devote Formeln oder zu Weihehinweisen.
Erhaltungszustand
Guter Gesamtzustand im Verhältnis zur Zartheit des Trägers und zum Alter der Werke. Vorhandene Knicke in der Mitte, leichte Abnutzungen am Rand, kleine Fehlstellen, oberflächliche Abrasionen und eine physiologische Abnahme der Pigmente. Die Inschriften auf der Rückseite sind weiterhin teilweise lesbar.
Historisch-künstlerischer Kontext
Stilistisch, material- und ikonografisch lassen sich die Gemälde der buddhistischen Tradition der Mongolei unter tibetischer Einflussnahme zuordnen, dating von Ende des 19. Jahrhunderts bis Anfang des 20. Jahrhunderts. Ähnliche Bilder waren weit verbreitet als Mittel der persönlichen Verehrung und stellen eine bedeutende Zeugen der volkstümlichen Religiosität Zentralasiens im 19. und 20. Jahrhundert dar.
Kartografische/ Archivische Beschreibung
Objekt: Paar buddhistische votive Bilder mit tibetischen Inschriften auf der Rückseite
Kulturelles Umfeld: Mongolei / mongolo-tibetischer Raum
Datierung: Ende des 19. Jahrhunderts
Materialien: handgeschöpftes Papier, Tinte und Mineralpigmente
Dimensionen: 9 × 8 cm und 7 × 6 cm
Provenienz: Erworben bei einem Antiquitätenhändler, spezialisiert auf Himalaya-Kunst
Zustand: Gut, mit normalen Gebrauchsspuren, Knicken und Abnutzungen im Einvernehmen mit Alter und devotionaler Funktion.
Kollektion/Marktwert: Werke dieser Gattung werden im Bereich buddhistischer Himalaya- und mongolischer Kunst wegen ihrer devotionellen Echtheit, der Seltenheit der ursprünglichen Inschriften und der direkten Zeugenschaft volkstümlicher religiöser Praxis Zentralasiens zwischen dem 19. und 20. Jahrhundert geschätzt.
Seltenes Paar buddhistischer Votivbilder aus Papier mit Inschriften auf der Rückseite
Mongolei/ Tibet, späte 19. Jahrhundert
Technik: Tinte und Mineralpigmente auf handgeschöpfter Papier.
Dimensionen:
Abbildung mit Greifvögel: 9 × 8 cm
Gottheit in Wolken: 7 × 6 cm
Provenienz: bei einem Antiquitätenhändler erworben, der auf Kunst der Himalaya- und Zentralasien spezialisiert ist.
Beschreibung
Seltenes Paar kleiner devotioneller buddhistischer Darstellungen auf Papier, der mongolisch-tibetischen kulturellen Umgebung des späten 19. Jahrhunderts zuzuordnen. Die Werke dürften wohl der privaten Verehrung, dem Einbau in kleine Hausaltäre oder als tragbare votive Bilder gedient haben.
Die erste Darstellung zeigt eine frontal sitzende Figur, gekleidet in weite traditionelle Kleidung, die einen auf der linken Hand ruhenden Greifvogel hält und in der rechten Hand ein rituelles Opfer präsentiert. Die Figur sitzt auf einem einfachen stilisierten Thron und zeigt eine feine, linear-expressive Ausführung, typisch für die religiöse Volksproduktion der mongolischen Region.
Die zweite Darstellung zeigt eine Gottheit oder einen Bodhisattva, der auf stilisierten Wolken sitzt und von einer Aura umgeben ist. In der rechten Hand ist eine rituelle Muschel sichtbar, ein bedeutendes buddhistisches Symbol für die Verbreitung des Lehrs, während auf der Schulter ein rituelles Attribut sichtbar ist, das einem Szepter oder zeremoniellen Stab ähnelt.
Beide Exemplare tragen auf der Rückseite handschriftliche Aufschriften in tibetischer Schrift, vermutlich zur Identifikation der dargestellten Figuren, zu devote Formeln oder zu Weihehinweisen.
Erhaltungszustand
Guter Gesamtzustand im Verhältnis zur Zartheit des Trägers und zum Alter der Werke. Vorhandene Knicke in der Mitte, leichte Abnutzungen am Rand, kleine Fehlstellen, oberflächliche Abrasionen und eine physiologische Abnahme der Pigmente. Die Inschriften auf der Rückseite sind weiterhin teilweise lesbar.
Historisch-künstlerischer Kontext
Stilistisch, material- und ikonografisch lassen sich die Gemälde der buddhistischen Tradition der Mongolei unter tibetischer Einflussnahme zuordnen, dating von Ende des 19. Jahrhunderts bis Anfang des 20. Jahrhunderts. Ähnliche Bilder waren weit verbreitet als Mittel der persönlichen Verehrung und stellen eine bedeutende Zeugen der volkstümlichen Religiosität Zentralasiens im 19. und 20. Jahrhundert dar.
Kartografische/ Archivische Beschreibung
Objekt: Paar buddhistische votive Bilder mit tibetischen Inschriften auf der Rückseite
Kulturelles Umfeld: Mongolei / mongolo-tibetischer Raum
Datierung: Ende des 19. Jahrhunderts
Materialien: handgeschöpftes Papier, Tinte und Mineralpigmente
Dimensionen: 9 × 8 cm und 7 × 6 cm
Provenienz: Erworben bei einem Antiquitätenhändler, spezialisiert auf Himalaya-Kunst
Zustand: Gut, mit normalen Gebrauchsspuren, Knicken und Abnutzungen im Einvernehmen mit Alter und devotionaler Funktion.
Kollektion/Marktwert: Werke dieser Gattung werden im Bereich buddhistischer Himalaya- und mongolischer Kunst wegen ihrer devotionellen Echtheit, der Seltenheit der ursprünglichen Inschriften und der direkten Zeugenschaft volkstümlicher religiöser Praxis Zentralasiens zwischen dem 19. und 20. Jahrhundert geschätzt.
