Eine Skulptur aus Holz - Senufo - Elfenbeinküste (Ohne mindestpreis)






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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Eine weibliche Senufo-Sitzfigur, gesammelt in der Djebonoua-Region in der Zentralregion der Elfenbeinküste. Die Skulptur zeichnet sich durch eine aufwendige polychrome Oberflächenbehandlung aus, die ihre formale Struktur und symbolische Präsenz betont. Der Körper ist rot bemalt, während die Kopfbedeckung und der Holzhocker in schwarzer Pigmentfarbe gestaltet sind. Ein blau bemannter Lendenschurz setzt einen zusätzlichen chromatischen Akzent, der sich zum roten Oberkörper und zu den Gliedmaßen kontrastiert. Weiße Lippen lenken die Aufmerksamkeit auf das Gesicht und erwecken den ansonsten zurückhaltenden Ausdruck zum Leben. Incl stand.
Die Figur wird auf einem Hocker sitzend gezeigt, eine Haltung, die Würde, Stabilität und soziale Autorität vermittelt. Die kompakte Komposition und die frontale Ausrichtung betonen Beständigkeit und rituelle Gegenwart statt Bewegung. Das sorgfältig differenzierte Farbschema hebt einzelne Elemente der Skulptur hervor und schafft eine visuelle Hierarchie zwischen Körper, Kopfschmuck, Kleidung und Sitz. Eine solche Polychromie ist charakteristisch für bestimmte zentrale ivorische Traditionen, in denen Pigmente ein integraler Bestandteil der Bedeutung und rituellen Wirksamkeit der Skulptur blieben.
Die Djebonoua-Region nimmt eine kulturelle Zone zwischen dem Norden und der Zentralen Elfenbeinküste ein, und Skulpturen aus diesem Gebiet kombinieren gelegentlich senufo-stilistische Konventionen mit Merkmalen, die in benachbarten Traditionen zu finden sind. Die ausgewogene Sitzhaltung, die vereinfachte anatomische Modellierung und der lebendige Farbkontrast tragen zum unverwechselbaren Erscheinungsbild der Figur bei und unterstreichen ihre wahrscheinliche Funktion in einem rituellen oder gedenkenden Kontext.
Literatur:
Philip Ravenhill (Hrsg.), Senufo: Art and Identity in West Africa. Los Angeles: UCLA Fowler Museum of Cultural History, 1993.
Susan Mullin Vogel, Art of the Senufo. New York: Center for African Art, 1986.
Robert Goldwater, Senufo Sculpture from West Africa. New York: Museum of Primitive Art, 1964.
Eberhard Fischer und Hans Himmelheber, Die Kunst der Senufo. Zürich: Museum Rietberg, 1984.
William Fagg, Tribes and Forms in African Art. London: Routledge & Kegan Paul, 1965.
Ezio Bassani und William Fagg, Africa: The Art of a Continent. Munich: Prestel, 1995.
Jacques Kerchache, Jean-Louis Paudrat und Lucien Stephan, L’Art Africain. Paris: Citadelles & Mazenod, 1988.
Hans Himmelheber, Negerkunst und Negerkünstler. Braunschweig: Klinkhardt & Biermann, 1960.
Susan Mullin Vogel, “Senufo Art and the Poro Cult.” African Arts 11, no. 2 (1978).
Anita J. Glaze, “Art and Death among the Senufo.” African Arts 14, no. 3 (1981).
Hans Himmelheber, “The Art of the Senufo.” African Arts 2, no. 1 (1968).
Robert Goldwater, “Senufo Sculpture.” African Arts 1, no. 3 (1968).
Till Förster, Die Kunst der Senufo in der Elfenbeinküste. Köln: Rüdiger Köppe Verlag, 1987.
Dieses Beschreibung wurde mit Hilfe unseres lokalen Informanten Bakari Bouaflé erstellt und zusätzlich mit Hilfe von KI unterstützt. Trotz sorgfältiger Einzelfprüfung der von unserem Informanten gemachten Angaben können in der Beschreibung Fehler oder Ungenauigkeiten auftreten, bedingt durch den Einsatz künstlicher Intelligenz.
Jaenicke-Njoya Archive MAZ12911
Der Verkäufer stellt sich vor
Eine weibliche Senufo-Sitzfigur, gesammelt in der Djebonoua-Region in der Zentralregion der Elfenbeinküste. Die Skulptur zeichnet sich durch eine aufwendige polychrome Oberflächenbehandlung aus, die ihre formale Struktur und symbolische Präsenz betont. Der Körper ist rot bemalt, während die Kopfbedeckung und der Holzhocker in schwarzer Pigmentfarbe gestaltet sind. Ein blau bemannter Lendenschurz setzt einen zusätzlichen chromatischen Akzent, der sich zum roten Oberkörper und zu den Gliedmaßen kontrastiert. Weiße Lippen lenken die Aufmerksamkeit auf das Gesicht und erwecken den ansonsten zurückhaltenden Ausdruck zum Leben. Incl stand.
Die Figur wird auf einem Hocker sitzend gezeigt, eine Haltung, die Würde, Stabilität und soziale Autorität vermittelt. Die kompakte Komposition und die frontale Ausrichtung betonen Beständigkeit und rituelle Gegenwart statt Bewegung. Das sorgfältig differenzierte Farbschema hebt einzelne Elemente der Skulptur hervor und schafft eine visuelle Hierarchie zwischen Körper, Kopfschmuck, Kleidung und Sitz. Eine solche Polychromie ist charakteristisch für bestimmte zentrale ivorische Traditionen, in denen Pigmente ein integraler Bestandteil der Bedeutung und rituellen Wirksamkeit der Skulptur blieben.
Die Djebonoua-Region nimmt eine kulturelle Zone zwischen dem Norden und der Zentralen Elfenbeinküste ein, und Skulpturen aus diesem Gebiet kombinieren gelegentlich senufo-stilistische Konventionen mit Merkmalen, die in benachbarten Traditionen zu finden sind. Die ausgewogene Sitzhaltung, die vereinfachte anatomische Modellierung und der lebendige Farbkontrast tragen zum unverwechselbaren Erscheinungsbild der Figur bei und unterstreichen ihre wahrscheinliche Funktion in einem rituellen oder gedenkenden Kontext.
Literatur:
Philip Ravenhill (Hrsg.), Senufo: Art and Identity in West Africa. Los Angeles: UCLA Fowler Museum of Cultural History, 1993.
Susan Mullin Vogel, Art of the Senufo. New York: Center for African Art, 1986.
Robert Goldwater, Senufo Sculpture from West Africa. New York: Museum of Primitive Art, 1964.
Eberhard Fischer und Hans Himmelheber, Die Kunst der Senufo. Zürich: Museum Rietberg, 1984.
William Fagg, Tribes and Forms in African Art. London: Routledge & Kegan Paul, 1965.
Ezio Bassani und William Fagg, Africa: The Art of a Continent. Munich: Prestel, 1995.
Jacques Kerchache, Jean-Louis Paudrat und Lucien Stephan, L’Art Africain. Paris: Citadelles & Mazenod, 1988.
Hans Himmelheber, Negerkunst und Negerkünstler. Braunschweig: Klinkhardt & Biermann, 1960.
Susan Mullin Vogel, “Senufo Art and the Poro Cult.” African Arts 11, no. 2 (1978).
Anita J. Glaze, “Art and Death among the Senufo.” African Arts 14, no. 3 (1981).
Hans Himmelheber, “The Art of the Senufo.” African Arts 2, no. 1 (1968).
Robert Goldwater, “Senufo Sculpture.” African Arts 1, no. 3 (1968).
Till Förster, Die Kunst der Senufo in der Elfenbeinküste. Köln: Rüdiger Köppe Verlag, 1987.
Dieses Beschreibung wurde mit Hilfe unseres lokalen Informanten Bakari Bouaflé erstellt und zusätzlich mit Hilfe von KI unterstützt. Trotz sorgfältiger Einzelfprüfung der von unserem Informanten gemachten Angaben können in der Beschreibung Fehler oder Ungenauigkeiten auftreten, bedingt durch den Einsatz künstlicher Intelligenz.
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- w.jaenicke@jaenicke-njoya.com
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