Eine Maske aus Holz. - Guro - Elfenbeinküste (Ohne mindestpreis)






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Ein hölzernes Maske aus der Elfenbeinküste, dem Volk der Guro aus der Konari-Region, inklusive Stativ, 37 cm hoch, 1,73 kg, im fairen Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Dieser Fetischmasken der Guro vom Konari-Gebiet gehört zum komplexen Spektrum spiritueller Objekt- und Maskentraditionen der Guro. Im Gegensatz zu den oft idealisierten Tanzmasken, gekennzeichnet durch Eleganz und Harmonie, verkörpern Fetischmasken oft die ungezähmten und ambivalenten Kräfte der unsichtbaren Welt. Sie dienten als Träger spiritueller Gegenwart und wurden in rituellen Zusammenhängen verwendet, in denen Schutz, Kontrolle und das Überwinden übernatürlicher Gefahren von zentraler Bedeutung waren. Hinweis: Stand.
Die Maske zeichnet sich durch ihr unheimliches, fast bedrohliches Erscheinungsbild aus. Die tief geschnitzten rechteckigen Augenöffnungen verleihen dem Gesicht eine starre und ätherische Qualität, während der leicht geöffnete Mund zwei Zahnreihen zeigt. Diese ausgeprägte Darstellung der Zähne verweist auf Vorstellungen spiritueller Kraft und die Fähigkeit, schädliche Einflüsse abzuwehren oder zu vertreiben. Die dunkle, fast schwarze Patina verstärkt den Eindruck konzentrierter, geheimnisvoller Kraft. Die allein durch die rote Pigmentierung der unteren Lippe setzt einen markanten Akzent und lenkt die Aufmerksamkeit auf das Reich von Sprache, Atem und der Wirksamkeit ritualer Invokationen.
Schalen-, Perlmutt- und Textilapplikationen rahmen die Maske vollständig und dienen gleichzeitig als Symbole von Schutz, Prestige und spiritueller Bedeutung. Die Ringornamente an den Seiten erweitern die Silhouette und betonen ihre Präsenz im Ritualraum. Risse, Abnutzungsspuren und Patina aus der Benutzung dokumentieren die lange kultische Geschichte des Objekts und verleihen ihm den Charakter eines Symbols der Macht, die über Generationen aktiviert wird.
Literatur (Auswahl)
Eberhard Fischer / Hans Himmelheber, The Art of the Ivory Coast, Zürich 1984.
Anita J. Glaze, Art and Death in a Senufo Village, Bloomington 1981.
Herbert M. Cole, Icons: Ideals and Power in the Art of Africa, Washington D.C. 1989.
Susan M. Vogel, Africa Explores: 20th Century African Art, New York 1991.
Jacques Kerchache, Jean-Louis Paudrat and Lucien Stéphan, L'Art africain, Paris 1988.
MAZ13374
Der Verkäufer stellt sich vor
Dieser Fetischmasken der Guro vom Konari-Gebiet gehört zum komplexen Spektrum spiritueller Objekt- und Maskentraditionen der Guro. Im Gegensatz zu den oft idealisierten Tanzmasken, gekennzeichnet durch Eleganz und Harmonie, verkörpern Fetischmasken oft die ungezähmten und ambivalenten Kräfte der unsichtbaren Welt. Sie dienten als Träger spiritueller Gegenwart und wurden in rituellen Zusammenhängen verwendet, in denen Schutz, Kontrolle und das Überwinden übernatürlicher Gefahren von zentraler Bedeutung waren. Hinweis: Stand.
Die Maske zeichnet sich durch ihr unheimliches, fast bedrohliches Erscheinungsbild aus. Die tief geschnitzten rechteckigen Augenöffnungen verleihen dem Gesicht eine starre und ätherische Qualität, während der leicht geöffnete Mund zwei Zahnreihen zeigt. Diese ausgeprägte Darstellung der Zähne verweist auf Vorstellungen spiritueller Kraft und die Fähigkeit, schädliche Einflüsse abzuwehren oder zu vertreiben. Die dunkle, fast schwarze Patina verstärkt den Eindruck konzentrierter, geheimnisvoller Kraft. Die allein durch die rote Pigmentierung der unteren Lippe setzt einen markanten Akzent und lenkt die Aufmerksamkeit auf das Reich von Sprache, Atem und der Wirksamkeit ritualer Invokationen.
Schalen-, Perlmutt- und Textilapplikationen rahmen die Maske vollständig und dienen gleichzeitig als Symbole von Schutz, Prestige und spiritueller Bedeutung. Die Ringornamente an den Seiten erweitern die Silhouette und betonen ihre Präsenz im Ritualraum. Risse, Abnutzungsspuren und Patina aus der Benutzung dokumentieren die lange kultische Geschichte des Objekts und verleihen ihm den Charakter eines Symbols der Macht, die über Generationen aktiviert wird.
Literatur (Auswahl)
Eberhard Fischer / Hans Himmelheber, The Art of the Ivory Coast, Zürich 1984.
Anita J. Glaze, Art and Death in a Senufo Village, Bloomington 1981.
Herbert M. Cole, Icons: Ideals and Power in the Art of Africa, Washington D.C. 1989.
Susan M. Vogel, Africa Explores: 20th Century African Art, New York 1991.
Jacques Kerchache, Jean-Louis Paudrat and Lucien Stéphan, L'Art africain, Paris 1988.
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Details
Rechtliche Informationen des Verkäufers
- Unternehmen:
- Jaenicke Njoya GmbH
- Repräsentant:
- Wolfgang Jaenicke
- Adresse:
- Jaenicke Njoya GmbH
Klausenerplatz 7
14059 Berlin
GERMANY - Telefonnummer:
- +493033951033
- Email:
- w.jaenicke@jaenicke-njoya.com
- USt-IdNr.:
- DE241193499
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