Eine Skulptur aus Holz - Luba - DR Kongo (Ohne mindestpreis)






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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Diese Rassel-Skulptur aus der Maniema-Region der Luba gehört zur reichen Tradition figuraler Prestigierungs- und Ritualobjekte, für die die Luba-Kunst international bekannt ist. In der Luba-Kosmologie fungierten Skulpturen nicht nur als ästhetische Werke, sondern auch als Träger von Erinnerung, Autorität und spiritueller Kraft. Rasseln wurden in zeremoniellen Kontexten verwendet und konnten mit Vorstellungen von Kommunikation, Invocation und sozialer Legitimation in Verbindung gebracht werden. Incl stand.
Die Figur thront auf drei übereinander gestaffelten Kugeln, die längs eines zentralen Stabes montiert sind und in einer Basis enden. Diese ungewöhnliche Konstruktion verleiht dem Objekt eine ausgeprägte vertikale Dynamik und betont die prominente Stellung der Figur. Der frontal gerichtete, wache Blick vermittelt Gegenwart und Aufmerksamkeit, während die aufwendig verzierte Frisur und der Band, der die Haarlinie umrahmt, auf ein gepflegtes Erscheinungsbild und sozialen Status hindeuten. Ein rechteckig geformeter Schnurrbart (Goatee) unterstreicht zudem Würde und Reife.
Charakteristisch für die Luba-Skulptur ist die Betonung des Bauches als Zentrum von Vitalität und Abstammung. Der nach vorne krümmende Torso mit seinem deutlich hervortretenden Nabel bildet einen zentralen Fokuspunkt der Komposition. Die Arme, auf die Hüften gesetzt, verleihen der Figur Selbstvertrauen und Autorität. Die glänzende Patina, feine Trocknungsrisse sowie geringe Abrieb- und Bruchspuren zeugen von Alter und wiederholtem Umgang. Das Werk verbindet eindrucksvoll skulpturale Eleganz mit den Konzepten von Macht, Erinnerung und spiritueller Wirksamkeit, die das kulturelle Selbstverständnis der Luba prägen.
Literatur (Auswahl)
Mary Nooter Roberts / Allen F. Roberts, Memory: Luba Art and the Making of History, New York 1996.
Pierre de Maret, The Power of Symbols and the Symbols of Power among the Luba of Central Africa, Tervuren 1985.
Herbert M. Cole, Icons: Ideals and Power in the Art of Africa, Washington D.C. 1989.
François Neyt, Luba: Aux Sources du Zaire, Paris 1993.
Jacques Kerchache, Jean-Louis Paudrat und Lucien Stéphan, L'Art africain, Paris 1988.
MAZ13593
Der Verkäufer stellt sich vor
Diese Rassel-Skulptur aus der Maniema-Region der Luba gehört zur reichen Tradition figuraler Prestigierungs- und Ritualobjekte, für die die Luba-Kunst international bekannt ist. In der Luba-Kosmologie fungierten Skulpturen nicht nur als ästhetische Werke, sondern auch als Träger von Erinnerung, Autorität und spiritueller Kraft. Rasseln wurden in zeremoniellen Kontexten verwendet und konnten mit Vorstellungen von Kommunikation, Invocation und sozialer Legitimation in Verbindung gebracht werden. Incl stand.
Die Figur thront auf drei übereinander gestaffelten Kugeln, die längs eines zentralen Stabes montiert sind und in einer Basis enden. Diese ungewöhnliche Konstruktion verleiht dem Objekt eine ausgeprägte vertikale Dynamik und betont die prominente Stellung der Figur. Der frontal gerichtete, wache Blick vermittelt Gegenwart und Aufmerksamkeit, während die aufwendig verzierte Frisur und der Band, der die Haarlinie umrahmt, auf ein gepflegtes Erscheinungsbild und sozialen Status hindeuten. Ein rechteckig geformeter Schnurrbart (Goatee) unterstreicht zudem Würde und Reife.
Charakteristisch für die Luba-Skulptur ist die Betonung des Bauches als Zentrum von Vitalität und Abstammung. Der nach vorne krümmende Torso mit seinem deutlich hervortretenden Nabel bildet einen zentralen Fokuspunkt der Komposition. Die Arme, auf die Hüften gesetzt, verleihen der Figur Selbstvertrauen und Autorität. Die glänzende Patina, feine Trocknungsrisse sowie geringe Abrieb- und Bruchspuren zeugen von Alter und wiederholtem Umgang. Das Werk verbindet eindrucksvoll skulpturale Eleganz mit den Konzepten von Macht, Erinnerung und spiritueller Wirksamkeit, die das kulturelle Selbstverständnis der Luba prägen.
Literatur (Auswahl)
Mary Nooter Roberts / Allen F. Roberts, Memory: Luba Art and the Making of History, New York 1996.
Pierre de Maret, The Power of Symbols and the Symbols of Power among the Luba of Central Africa, Tervuren 1985.
Herbert M. Cole, Icons: Ideals and Power in the Art of Africa, Washington D.C. 1989.
François Neyt, Luba: Aux Sources du Zaire, Paris 1993.
Jacques Kerchache, Jean-Louis Paudrat und Lucien Stéphan, L'Art africain, Paris 1988.
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- Repräsentant:
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