Eine Skulptur aus Holz - Bété - Elfenbeinküste (Ohne mindestpreis)






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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Diese Statue des Bété-Volkes aus der Region Guibéroua gehört zu den künstlerischen Traditionen der westlichen, bewaldeten Gebiete der Elfenbeinküste. Die Bété-Kunst ist eng verbunden mit Vorstellungen von Ahnenpräsenz, spiritueller Wirksamkeit und sozialer Identität. Figürliche Darstellungen dienten nicht nur dekorativen Zwecken, sondern fungierten auch als materielle Schnittstellen zwischen der sichtbaren und unsichtbaren Welt. Inkl. Stand.
Die aufrechte Figur zeichnet sich durch eine bemerkenswerte Kombination aus Abstraktion und körperlicher Präsenz aus. Die nach vorn gerichteten Handflächen verleihen ihr eine offene, zugleich autoritäre Haltung. Die kunstvoll gestaltete Frisur ist besonders bemerkenswert, ihre dreiteilige Struktur betont die Senkrechtstellung der Skulptur. Eine zarte Augenbraue zieht sich unter der hohen Stirn vorbei und setzt sich in erhobenen Linien unterhalb der Augen fort und verleiht dem Gesicht eine maskeartige Qualität. Die geschlossenen Augen und die kreisförmig geformten Ohren erinnern an einen Zustand innerer Reflexion und spiritueller Konzentration.
Der lange Hals geht in eine kraftvoll modellierte Schulter- und Brustpartie über, während die verlängerten, nach unten gerichteten Brüste die Weiblichkeit der Figur betonen. Das diamantförmige Ornament am schmalen Bauch strukturiert die Oberfläche und könnte auf Narbentechniken oder soziale Zugehörigkeit hindeuten. Die absichtlich verkürzten Beine, ohne detaillierte Füße, verstärken die formale Dichte der Komposition. Eine glänzende Patina, feine Trocknungskrakle und Abnutzungsspuren zeugen von Alter und Gebrauch und verleihen dem Werk jene historische Tiefe, die vielen authentisch genutzten Bété-Skulpturen eigen ist.
Literatur (Auswahl)
Eberhard Fischer / Hans Himmelheber, Die Kunst der Elfenbeinküste, Zürich 1984.
Hans Himmelheber, Negro Art and Negro Artists in Africa, Braunschweig 1960.
Herbert M. Cole, Icons: Ideals and Power in the Art of Africa, Washington D.C. 1989.
Susan M. Vogel, Africa Explores: 20th Century African Art, New York 1991.
Jacques Kerchache, Jean-Louis Paudrat und Lucien Stéphan, L'Art africain, Paris 1988.
MAZ13665
Der Verkäufer stellt sich vor
Diese Statue des Bété-Volkes aus der Region Guibéroua gehört zu den künstlerischen Traditionen der westlichen, bewaldeten Gebiete der Elfenbeinküste. Die Bété-Kunst ist eng verbunden mit Vorstellungen von Ahnenpräsenz, spiritueller Wirksamkeit und sozialer Identität. Figürliche Darstellungen dienten nicht nur dekorativen Zwecken, sondern fungierten auch als materielle Schnittstellen zwischen der sichtbaren und unsichtbaren Welt. Inkl. Stand.
Die aufrechte Figur zeichnet sich durch eine bemerkenswerte Kombination aus Abstraktion und körperlicher Präsenz aus. Die nach vorn gerichteten Handflächen verleihen ihr eine offene, zugleich autoritäre Haltung. Die kunstvoll gestaltete Frisur ist besonders bemerkenswert, ihre dreiteilige Struktur betont die Senkrechtstellung der Skulptur. Eine zarte Augenbraue zieht sich unter der hohen Stirn vorbei und setzt sich in erhobenen Linien unterhalb der Augen fort und verleiht dem Gesicht eine maskeartige Qualität. Die geschlossenen Augen und die kreisförmig geformten Ohren erinnern an einen Zustand innerer Reflexion und spiritueller Konzentration.
Der lange Hals geht in eine kraftvoll modellierte Schulter- und Brustpartie über, während die verlängerten, nach unten gerichteten Brüste die Weiblichkeit der Figur betonen. Das diamantförmige Ornament am schmalen Bauch strukturiert die Oberfläche und könnte auf Narbentechniken oder soziale Zugehörigkeit hindeuten. Die absichtlich verkürzten Beine, ohne detaillierte Füße, verstärken die formale Dichte der Komposition. Eine glänzende Patina, feine Trocknungskrakle und Abnutzungsspuren zeugen von Alter und Gebrauch und verleihen dem Werk jene historische Tiefe, die vielen authentisch genutzten Bété-Skulpturen eigen ist.
Literatur (Auswahl)
Eberhard Fischer / Hans Himmelheber, Die Kunst der Elfenbeinküste, Zürich 1984.
Hans Himmelheber, Negro Art and Negro Artists in Africa, Braunschweig 1960.
Herbert M. Cole, Icons: Ideals and Power in the Art of Africa, Washington D.C. 1989.
Susan M. Vogel, Africa Explores: 20th Century African Art, New York 1991.
Jacques Kerchache, Jean-Louis Paudrat und Lucien Stéphan, L'Art africain, Paris 1988.
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- Unternehmen:
- Jaenicke Njoya GmbH
- Repräsentant:
- Wolfgang Jaenicke
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- Jaenicke Njoya GmbH
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- Email:
- w.jaenicke@jaenicke-njoya.com
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