Annapurnas Andachtsfigur in Gegenwart eines Gläubigen. - Bronzeguss nach dem Wachsausschmelzverfahren (Verlorener Wachs) - Indien - 19. Jahrhundert






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De devotional Bronze Skulptur mit dem Titel Scultura devozionale di Annapurna in presenza di un devoto, hergestellt in der Lost-Wax-Technik (Dhokra) aus Indien, 5,5 cm hoch, aus einer Privatsammlung, guter Zustand, Originale Attribution, datiert ins 19. Jahrhundert.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Diese hochrangige Bronzeskulptur, geschaffen nach der alten Technik der Wachsausschmelze (lokal als Dhokra bekannt), stellt einen seltenen und bedeutenden Ausdruck ritueller Kunst der tribalen Kultur Mittelindiens dar, mit Zuordnung zur materiellen Kultur des Distrikts Bastar, traditionell bewohnt von ethnischen Gemeinschaften wie den Gond, den Maria und den Muria.
Die Arbeit zeigt die Göttin Annapurna, Personifikation von Fülle und Nahrung, in einer sitzenden Haltung auf einer quadratischen Sockelbasis, die auf mehreren Ebenen gegliedert ist. Das ernsthafte Gesicht, die hervorstehenden Augen und die konische Frisur offenbaren eine typischerweise archaische Ästhetik, die mit der tribalen Statuenkunst des indischen Kontinents verwandt ist, bei der Naturalismus einem stilisierten und symbolischen Kodex untergeordnet ist.
Die Göttin hält einen breiten rituellen Schöpfeimer, ein ikonografisches Emblem ihrer göttlichen Funktion als Versorgerin von Nahrung – nicht nur physisch, sondern auch spirituell. Außergewöhnlich in seiner Seltenheit und Wirkung ist das Vorsehen eines knienden Verehrenden, frontal dargestellt, im Akt des Huldigens gegenüber der Gottheit. Die gestische Darstellung ist unmittelbar und eindringlich und betont die direkte Beziehung zwischen Mensch und Heiligem, ein zentrales Merkmal der devozionalen Kultpraxis in ländlichen Gemeinschaften.
Der Gegenstand, trotz einer naive plastische Qualität, zeigt eine strenge Komposition und eine ikonografische Balance, die ein hohes technisches Können und eine tiefe Kohärenz mit den visuellen Codes der Tradition erkennen lassen. Die Verkalkungen und die Patina – mit Spuren roter ritueller Staubes sichtbar – belegen eine über längere Zeit in religiösen Kontexten benutzte, vermutlich in einem Hausaltar oder in einem gemeinschaftlichen heiligen Raum.
Die gleichzeitige Präsenz der Gottheit und des Gläubigen verleiht dem Bronzetäfelchen eine eigenartige erzählerische und anthropologische Kraft und macht es zu einem lebendigen Zeugnis der devoten Interaktion und der kultischen Überlieferung im tribalen Umfeld. Eine solche Darstellung ist in der Skulpturtradition Zentralindiens außerordentlich selten und gilt als ein Objekt von großem Interesse, nicht nur künstlerisch, sondern auch ethnografisch und sammlerisch.
Diese hochrangige Bronzeskulptur, geschaffen nach der alten Technik der Wachsausschmelze (lokal als Dhokra bekannt), stellt einen seltenen und bedeutenden Ausdruck ritueller Kunst der tribalen Kultur Mittelindiens dar, mit Zuordnung zur materiellen Kultur des Distrikts Bastar, traditionell bewohnt von ethnischen Gemeinschaften wie den Gond, den Maria und den Muria.
Die Arbeit zeigt die Göttin Annapurna, Personifikation von Fülle und Nahrung, in einer sitzenden Haltung auf einer quadratischen Sockelbasis, die auf mehreren Ebenen gegliedert ist. Das ernsthafte Gesicht, die hervorstehenden Augen und die konische Frisur offenbaren eine typischerweise archaische Ästhetik, die mit der tribalen Statuenkunst des indischen Kontinents verwandt ist, bei der Naturalismus einem stilisierten und symbolischen Kodex untergeordnet ist.
Die Göttin hält einen breiten rituellen Schöpfeimer, ein ikonografisches Emblem ihrer göttlichen Funktion als Versorgerin von Nahrung – nicht nur physisch, sondern auch spirituell. Außergewöhnlich in seiner Seltenheit und Wirkung ist das Vorsehen eines knienden Verehrenden, frontal dargestellt, im Akt des Huldigens gegenüber der Gottheit. Die gestische Darstellung ist unmittelbar und eindringlich und betont die direkte Beziehung zwischen Mensch und Heiligem, ein zentrales Merkmal der devozionalen Kultpraxis in ländlichen Gemeinschaften.
Der Gegenstand, trotz einer naive plastische Qualität, zeigt eine strenge Komposition und eine ikonografische Balance, die ein hohes technisches Können und eine tiefe Kohärenz mit den visuellen Codes der Tradition erkennen lassen. Die Verkalkungen und die Patina – mit Spuren roter ritueller Staubes sichtbar – belegen eine über längere Zeit in religiösen Kontexten benutzte, vermutlich in einem Hausaltar oder in einem gemeinschaftlichen heiligen Raum.
Die gleichzeitige Präsenz der Gottheit und des Gläubigen verleiht dem Bronzetäfelchen eine eigenartige erzählerische und anthropologische Kraft und macht es zu einem lebendigen Zeugnis der devoten Interaktion und der kultischen Überlieferung im tribalen Umfeld. Eine solche Darstellung ist in der Skulpturtradition Zentralindiens außerordentlich selten und gilt als ein Objekt von großem Interesse, nicht nur künstlerisch, sondern auch ethnografisch und sammlerisch.
