Fetisch-Figur - Ewe - Togo (Ohne mindestpreis)






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Ewe-Fetischfigur aus Togo, aus Holz gefertigt mit Knochen- und Gewebeelementen, Datierung 1950–1960, 20 cm hoch, 8 cm breit, 5 cm tief, mit Perlenkette und organischen Elementen, guter Zustand mit altersbedingten Abnutzungen, inklusive Stand, Provenienz Privatsammlung Frankreich.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Ewe-Fetisch, Togo/Ghana
Holz, opfernde Substanzen, Perlen, organische Bestandteile.
Erste Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Herkunft:
. Private Sammlung Frankreichs
Diese Ewe-Machtfigur zeigt eine stehende Gestalt, die nach einer schlichten, frontalen Ästhetik behandelt wurde, deren Arme gegen die Brust gezogen in einer Haltung der Andacht ruhen. Das Gesicht mit absichtlich vereinfacht gezeichneten Zügen, dominiert von einer dreieckigen, reliefierten Nase, verleiht dem Ganzen eine stille, zeitlose Präsenz. Die dicke opfernde Kruste, die die Skulptur nahezu vollständig überzieht, zeugt von einer langen rituellen Nutzung, die zahlreichen Libationen und Anwendungen magischer Substanzen, die allmählich eine dichte, mineralische Patina gebildet haben, führten dazu.
Das Perlencollier und die um den Hals noch erhaltenen organischen Elemente erinnern an die aktive Funktion des Objekts. Bei den Ewe dienten diese Figuren, die vom Priester oder Seher mit Energie erfüllt wurden, als Empfangsbehälter für schützende Geisterkräfte. Sie kamen in Heilungsritualen, zum Schutz vor schädlichen Einflüssen, in Rechtsangelegenheiten oder auch bei Gelübden zum Einsatz. Die Macht des Fetischs lag nicht so sehr in seiner skulpturalen Qualität als in seiner rituellen Aktivierung, sichtbar in der Ansammlung von Opferdepots, die heute eines der wichtigsten Authentizitätskennzeichen ausmachen.
Durch ihre bedeutende rituelle Last, ihren durch Nutzung geprägten Erhaltungszustand und die Ausdrucksstärke ihrer kompakten Silhouette illustriert diese Figur mit großer Intensität die Tradition der Ewe-Machtobjekte, deren ethnographischer Wert gleichermaßen in ihrer kultischen Geschichte wie in ihrer bemerkenswerten plastischen Präsenz liegt.
Der Verkäufer stellt sich vor
Ewe-Fetisch, Togo/Ghana
Holz, opfernde Substanzen, Perlen, organische Bestandteile.
Erste Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Herkunft:
. Private Sammlung Frankreichs
Diese Ewe-Machtfigur zeigt eine stehende Gestalt, die nach einer schlichten, frontalen Ästhetik behandelt wurde, deren Arme gegen die Brust gezogen in einer Haltung der Andacht ruhen. Das Gesicht mit absichtlich vereinfacht gezeichneten Zügen, dominiert von einer dreieckigen, reliefierten Nase, verleiht dem Ganzen eine stille, zeitlose Präsenz. Die dicke opfernde Kruste, die die Skulptur nahezu vollständig überzieht, zeugt von einer langen rituellen Nutzung, die zahlreichen Libationen und Anwendungen magischer Substanzen, die allmählich eine dichte, mineralische Patina gebildet haben, führten dazu.
Das Perlencollier und die um den Hals noch erhaltenen organischen Elemente erinnern an die aktive Funktion des Objekts. Bei den Ewe dienten diese Figuren, die vom Priester oder Seher mit Energie erfüllt wurden, als Empfangsbehälter für schützende Geisterkräfte. Sie kamen in Heilungsritualen, zum Schutz vor schädlichen Einflüssen, in Rechtsangelegenheiten oder auch bei Gelübden zum Einsatz. Die Macht des Fetischs lag nicht so sehr in seiner skulpturalen Qualität als in seiner rituellen Aktivierung, sichtbar in der Ansammlung von Opferdepots, die heute eines der wichtigsten Authentizitätskennzeichen ausmachen.
Durch ihre bedeutende rituelle Last, ihren durch Nutzung geprägten Erhaltungszustand und die Ausdrucksstärke ihrer kompakten Silhouette illustriert diese Figur mit großer Intensität die Tradition der Ewe-Machtobjekte, deren ethnographischer Wert gleichermaßen in ihrer kultischen Geschichte wie in ihrer bemerkenswerten plastischen Präsenz liegt.
