Ein früh im 18. Jahrhundert aus China exportierter Blau-weißer 'Lotus'-Großteller, Qing-Dynastie, - Porzellan - China - Kangxi (1662-1722)






Studierte asiatische Kunst und Kunstmarktmanagement; forschte in Taipeh; arbeitete in Auktionshäusern.
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Porzellan-Gönner aus China, Eine frühe 18. Jahrhundert chinesische Export-Blau-weißes „Lotus“-Tischservice, Kangxi-Periode (1662–1722); Höhe 4,5 cm, Durchmesser 28 cm, Herkunft Auktionshaus, Attribution Original, Echtheit Original/official, in gutem Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Im Reich der chinesischen Keramik erreicht kaum eine Epoche die technische Brillanz und globale Wirkung der Kangxi-Periode (1662–1722).
Mit der Stabilisierung der Qing-Dynastie erlebten die kaiserlichen und privaten Brennöfen von Jingdezhen eine Renaissance der Porzellanherstellung.
Dieser außergewöhnliche blau-weiße Porzellan-Teller (großer Speiseteller) steht als Lehrbuchbeispiel für chinesischeExportware, geschaffen in diesem goldenen Zeitalter, und fängt den exakten Moment ein, in dem ostasiatische Kunst auf die unersättliche Nachfrage des westlichen Marktes traf.
Das Motiv: Eine Symphonie schraffierter Blätter
Der Innenraum des Tell ers ist mit einer dichten, rhythmischen Komposition stilisierter Lotus- (oder Pfingstblüten-) Blütenköpfe geschmückt.
Der Lotus ist eines der heiligsten Motive der chinesischen Kunst und symbolisiert traditionell Reinheit, Langlebigkeit und spirituelle Erhebung, da er unverschmutzt aus schlammigem Wasser emporragt.
Die Blüten sind nahtlos durch ein kompliziertes Netz aus scrollendem Laub, Ranken und gezackten, gesägten Blättern verbunden. Diese spezielle Anordnung – bei der das Muster dicht fließt, ohne zentrales Medaillon oder deutliche konzentrische Randabgrenzungen – ist charakteristisch für hochwertige Exportwaren aus der Wende zum 18. Jahrhundert.
Der Künstler nutzte eine meisterhafte Gradation von Kobaltblau-Waschungen (gemischte Farbtöne), ein technisches Markenzeichen der Kangxi-Ära, um den Blütenblättern und Blättern eine dreidimensionale Tiefe zu verleihen.
Die Außenwände der tiefen Schüssel zeigen minimalistische, fließend gerenderte Blütenspray- und durchgehende Rankenmuster, gemalt mit schnellen, spontanen Pinselstrichen. Dieser Kontrast zwischen einem hochdichten Innenraum und einer spärlichen Außenseite ist bei Exporttellern, die von oben betrachtet oder vertikal auf Kommoden präsentiert werden, üblich.
Der Boden des Tell ers offenbart entscheidende diagnostische Hinweise auf Alter und sozialem Kontext. Eingeschlossen in einen exakt gezogenen underglaze-blue-Doppelring befindet sich ein handschriftliches quadratisches Markenzeichen mit dem Zeichen 福 (Fuku), das mit „Gutes Glück“ oder „Segen“ übersetzt wird.
Für den anspruchsvollen Sammler sind die physischen „Fehler“ dieses Objekts die überzeugendsten Echtheitszertifikate:
Backofen-Grit und Eisenflecken: Die Oberfläche weist winzige schwarze Punktchen und winzige braune Verformungen auf. Dies sind natürliche Eisenverunreinigungen, die in historischen chinesischen Tonen vorkommen und während des Hochbrandprozesses oxidiert wurden.
Eigenartige Patina: Der unglasierte Fußrand zeigt eine trockene, leicht körnige Textur mit angesammeltem historischen Staub und Oxidation, wo die ungeglühte Tonmasse vor mehr als drei Jahrhunderten den Brennofenboden berührt hat.
Die Glasur: Die Glasur besitzt bei genauer Betrachtung eine „Orangenhaut“-Struktur, die die ungleichmäßige Abkühlung von holzbefeuerten Drachenöfen widerspiegelt und sich deutlich von der glasigen Perfektion moderner Reproduktionen unterscheidet.
Zustandsbericht
Gesamtwirkung: Der Porzellan behält sein originales, lebhaftes glockenartiges Echo, wenn es leicht angerührt wird, und die Glasur bewahrt einen ausgezeichneten, glasigen Glanz mit minimalen Oberflächenkratzern.
Der Haarriss: Auf der linken Seite des oberen Rumpfes ist ein sauberer, enger Haarriss sichtbar, der sich vom Rand nach unten erstreckt. Dies ist eine häufige und stabile altersbedingte strukturelle Abnutzung bei frühen 18. Jahrhundert-Exporttellern, die über Jahrhunderte hinweg thermischem Schock oder Stress ausgesetzt waren.
Es gibt keine größeren strukturellen Verluste, Absplitterungen oder Anzeichen moderner Harzrestaurierungen.
Dieser Teller ist ein makelloses Relikt des frühen globalen Porzellanhandels. Als Brücke zwischen den künstlerischen Höhen der Kangxi-Periode und den dekorativen Anforderungen europäischer Herrensitze bleibt er eine hochgradig sammlerisch reizvolle Ware für Liebhaber früh-chinesischer Keramik.
Höhe: 4,5 cm.
Durchmesser: 28 cm.
Gewicht: 581 g.
Im Reich der chinesischen Keramik erreicht kaum eine Epoche die technische Brillanz und globale Wirkung der Kangxi-Periode (1662–1722).
Mit der Stabilisierung der Qing-Dynastie erlebten die kaiserlichen und privaten Brennöfen von Jingdezhen eine Renaissance der Porzellanherstellung.
Dieser außergewöhnliche blau-weiße Porzellan-Teller (großer Speiseteller) steht als Lehrbuchbeispiel für chinesischeExportware, geschaffen in diesem goldenen Zeitalter, und fängt den exakten Moment ein, in dem ostasiatische Kunst auf die unersättliche Nachfrage des westlichen Marktes traf.
Das Motiv: Eine Symphonie schraffierter Blätter
Der Innenraum des Tell ers ist mit einer dichten, rhythmischen Komposition stilisierter Lotus- (oder Pfingstblüten-) Blütenköpfe geschmückt.
Der Lotus ist eines der heiligsten Motive der chinesischen Kunst und symbolisiert traditionell Reinheit, Langlebigkeit und spirituelle Erhebung, da er unverschmutzt aus schlammigem Wasser emporragt.
Die Blüten sind nahtlos durch ein kompliziertes Netz aus scrollendem Laub, Ranken und gezackten, gesägten Blättern verbunden. Diese spezielle Anordnung – bei der das Muster dicht fließt, ohne zentrales Medaillon oder deutliche konzentrische Randabgrenzungen – ist charakteristisch für hochwertige Exportwaren aus der Wende zum 18. Jahrhundert.
Der Künstler nutzte eine meisterhafte Gradation von Kobaltblau-Waschungen (gemischte Farbtöne), ein technisches Markenzeichen der Kangxi-Ära, um den Blütenblättern und Blättern eine dreidimensionale Tiefe zu verleihen.
Die Außenwände der tiefen Schüssel zeigen minimalistische, fließend gerenderte Blütenspray- und durchgehende Rankenmuster, gemalt mit schnellen, spontanen Pinselstrichen. Dieser Kontrast zwischen einem hochdichten Innenraum und einer spärlichen Außenseite ist bei Exporttellern, die von oben betrachtet oder vertikal auf Kommoden präsentiert werden, üblich.
Der Boden des Tell ers offenbart entscheidende diagnostische Hinweise auf Alter und sozialem Kontext. Eingeschlossen in einen exakt gezogenen underglaze-blue-Doppelring befindet sich ein handschriftliches quadratisches Markenzeichen mit dem Zeichen 福 (Fuku), das mit „Gutes Glück“ oder „Segen“ übersetzt wird.
Für den anspruchsvollen Sammler sind die physischen „Fehler“ dieses Objekts die überzeugendsten Echtheitszertifikate:
Backofen-Grit und Eisenflecken: Die Oberfläche weist winzige schwarze Punktchen und winzige braune Verformungen auf. Dies sind natürliche Eisenverunreinigungen, die in historischen chinesischen Tonen vorkommen und während des Hochbrandprozesses oxidiert wurden.
Eigenartige Patina: Der unglasierte Fußrand zeigt eine trockene, leicht körnige Textur mit angesammeltem historischen Staub und Oxidation, wo die ungeglühte Tonmasse vor mehr als drei Jahrhunderten den Brennofenboden berührt hat.
Die Glasur: Die Glasur besitzt bei genauer Betrachtung eine „Orangenhaut“-Struktur, die die ungleichmäßige Abkühlung von holzbefeuerten Drachenöfen widerspiegelt und sich deutlich von der glasigen Perfektion moderner Reproduktionen unterscheidet.
Zustandsbericht
Gesamtwirkung: Der Porzellan behält sein originales, lebhaftes glockenartiges Echo, wenn es leicht angerührt wird, und die Glasur bewahrt einen ausgezeichneten, glasigen Glanz mit minimalen Oberflächenkratzern.
Der Haarriss: Auf der linken Seite des oberen Rumpfes ist ein sauberer, enger Haarriss sichtbar, der sich vom Rand nach unten erstreckt. Dies ist eine häufige und stabile altersbedingte strukturelle Abnutzung bei frühen 18. Jahrhundert-Exporttellern, die über Jahrhunderte hinweg thermischem Schock oder Stress ausgesetzt waren.
Es gibt keine größeren strukturellen Verluste, Absplitterungen oder Anzeichen moderner Harzrestaurierungen.
Dieser Teller ist ein makelloses Relikt des frühen globalen Porzellanhandels. Als Brücke zwischen den künstlerischen Höhen der Kangxi-Periode und den dekorativen Anforderungen europäischer Herrensitze bleibt er eine hochgradig sammlerisch reizvolle Ware für Liebhaber früh-chinesischer Keramik.
Höhe: 4,5 cm.
Durchmesser: 28 cm.
Gewicht: 581 g.
