Eine Skulptur aus Holz - Baule - Elfenbeinküste (Ohne mindestpreis)






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Original Baule Holzskulptur aus Bouaké, Côte d’Ivoire, 42 cm hoch, 1,6 kg, in fahrt Zustand mit Provenienzangaben.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Dieses Baule-Maske aus der Bouaké-Region in Côte d’Ivoire gehört zum breiteren Bestand an Goli-Fassadenmaskenformen, die typischerweise durch eine stark abstrakte, platte Gesichtsfläche in Diskusform oder Ovalform gekennzeichnet sind, die von markanten skulpturalen Zusätzen wie Hörnern gekrönt wird. In diesem Fall sind die großen, von der Oberseite der Maske aufsteigenden gekrümmten Hörnern ein zentrales visuelles und symbolisches Kennzeichen, das oft als Bezugnahme auf Antilopen-Motive verstanden wird, die mit Vitalität, der Buschgeistwelt und den vermittelnden Kräften zwischen menschlicher Gesellschaft und Natur assoziiert werden.
Das Gesicht selbst neigt sich – im Einklang mit den ästhetischen Konventionen der Baule – zu ausgewogener Symmetrie und kontrollierter Abstraktion statt Porträtähnlichkeit. Die Oberfläche ist in der Regel sorgfältig bearbeitet, manchmal mit Resten von Pigment oder Patina, die auf wiederholte rituelle Handhabung hinweisen. Das Vorhandensein von „Resten von Befestigungen“ deutet darauf hin, dass dieses Objekt einst durch Fasern, Raffia, Stoff oder möglicherweise Metall oder organische Zusatzmaterialien aktiviert wurde, die in gebohrte Durchlässe oder Randlöcher fixiert waren. Diese Befestigungen hätten die Maske in einer Aufführung animiert, ihre visuelle Wirkung in Bewegung erhöht und ihren liminalen, geisterbezogenen Charakter während Tanzsequenzen verstärkt.
In Baule-Goli-Kontexten gehören Hörnermasken oft zur männlichen bzw. seniorenartigen Kategorie innerhalb des mehrteiligen Masken-Ensembles, das während öffentlicher Festlichkeiten oder zu Trauerfeierlichkeiten aufgeführt wird. Die strukturelle Logik dieser Ensembles ordnet hornförmige Formen unter kraftvolleren oder gesellschaftlich auffälligen Erscheinungen an, manchmal nach eher einführenden oder zoomorphen Typen auftauchend. Der Bouaké-Bereich, der im zentralen Côte d’Ivoire liegt, liegt historisch in einer Zone, in der Baule-Schnittstelen eine starke Vorliebe für verfeinerte Oberflächen zeigen, kombiniert mit eigenständigen skulpturalen Konturen wie Hörnern, Scheiteln oder ausstrahlenden Formen.
Die erhaltenen Überreste von Befestigungen sind besonders bedeutsam für die Interpretation. Sie zeigen, dass die Maske nicht als statisches Objekt konzipiert wurde, sondern als zusammengesetztes Ensemble: geschnitztes Holz bildet das „Gesicht“ des Geistes, und verderbliche Materialien erweitern seine Präsenz in Raum und Bewegung. Im Laufe der Zeit verschwinden diese organischen Elemente oft und hinterlassen nur den geschnitzten Kern, der heute visuell nüchterner wirkt als sein ursprüngliches rituelles Erscheinungsbild.
Vergleichbare Beispiele in Museums sammlungen beschreiben ähnliche Scheiben-Gesicht-Baule-Masken mit antilope-ähnlichen Hörnern und Durchbrüchen zur Kostüm-Integration, was die Interpretation dieser Figur als Teil einer performativen Goli-Struktur und nicht als eigenständige Porträtmaske stärkt.
Referenzliste (Auswahl)
Smithsonian National Museum of African Art, Goli-Masken-Einträge (verschiedene Baule-Horn-Gesichtsmasken, Objektakten 73-7-736; 70-13-10; 2005-6-279)
British Museum, Baule-Masken-Sammlungsakten (Af1956,27.34)
Sotheby’s, Baule Maske, Côte d’Ivoire, Auktionkataloghinweis, „Art of Africa, Oceania, and the Americas“
Masks of the World, „Baule mask from West Africa“, kontextbezogene Diskussion zu Goli-Fassadenmasken
National Museum of African Art, Etiketten- Texte zu Baule-Hornmasken und Wan-abgeleitete Goli-Auftrittsstruktur
Diese Beschreibung wurde mit Hilfe unseres lokalen Informanten Bakari Bouaflé erstellt und zusätzlich mit Unterstützung von KI. Trotz sorgfältiger einzelner Überprüfung der von unserem Informanten bereitgestellten Informationen können in der Beschreibung Fehler oder Ungenauigkeiten auftreten, bedingt durch die Nutzung künstlicher Intelligenz.
M*A*Z*1*3*6*1*8*
Der Verkäufer garantiert und kann nachweisen, dass das Objekt rechtmäßig erworben wurde. Der Verkäufer wurde von Catawiki darüber informiert, dass er die in seinem Wohnsitzland vorgeschriebene Dokumentation vorzulegen hat. Der Verkäufer garantiert und ist berechtigt, dieses Objekt zu verkaufen/auszuwerten. Der Verkäufer wird dem Käufer alle bekannten Provenienz-Informationen zum Objekt zur Verfügung stellen. Der Verkäufer sorgt dafür, dass alle notwendigen Genehmigungen organisiert werden bzw. organisiert werden. Der Verkäufer wird den Käufer umgehend über Verzögerungen bei der Beschaffung solcher Genehmigungen informieren.
Der Verkäufer stellt sich vor
Dieses Baule-Maske aus der Bouaké-Region in Côte d’Ivoire gehört zum breiteren Bestand an Goli-Fassadenmaskenformen, die typischerweise durch eine stark abstrakte, platte Gesichtsfläche in Diskusform oder Ovalform gekennzeichnet sind, die von markanten skulpturalen Zusätzen wie Hörnern gekrönt wird. In diesem Fall sind die großen, von der Oberseite der Maske aufsteigenden gekrümmten Hörnern ein zentrales visuelles und symbolisches Kennzeichen, das oft als Bezugnahme auf Antilopen-Motive verstanden wird, die mit Vitalität, der Buschgeistwelt und den vermittelnden Kräften zwischen menschlicher Gesellschaft und Natur assoziiert werden.
Das Gesicht selbst neigt sich – im Einklang mit den ästhetischen Konventionen der Baule – zu ausgewogener Symmetrie und kontrollierter Abstraktion statt Porträtähnlichkeit. Die Oberfläche ist in der Regel sorgfältig bearbeitet, manchmal mit Resten von Pigment oder Patina, die auf wiederholte rituelle Handhabung hinweisen. Das Vorhandensein von „Resten von Befestigungen“ deutet darauf hin, dass dieses Objekt einst durch Fasern, Raffia, Stoff oder möglicherweise Metall oder organische Zusatzmaterialien aktiviert wurde, die in gebohrte Durchlässe oder Randlöcher fixiert waren. Diese Befestigungen hätten die Maske in einer Aufführung animiert, ihre visuelle Wirkung in Bewegung erhöht und ihren liminalen, geisterbezogenen Charakter während Tanzsequenzen verstärkt.
In Baule-Goli-Kontexten gehören Hörnermasken oft zur männlichen bzw. seniorenartigen Kategorie innerhalb des mehrteiligen Masken-Ensembles, das während öffentlicher Festlichkeiten oder zu Trauerfeierlichkeiten aufgeführt wird. Die strukturelle Logik dieser Ensembles ordnet hornförmige Formen unter kraftvolleren oder gesellschaftlich auffälligen Erscheinungen an, manchmal nach eher einführenden oder zoomorphen Typen auftauchend. Der Bouaké-Bereich, der im zentralen Côte d’Ivoire liegt, liegt historisch in einer Zone, in der Baule-Schnittstelen eine starke Vorliebe für verfeinerte Oberflächen zeigen, kombiniert mit eigenständigen skulpturalen Konturen wie Hörnern, Scheiteln oder ausstrahlenden Formen.
Die erhaltenen Überreste von Befestigungen sind besonders bedeutsam für die Interpretation. Sie zeigen, dass die Maske nicht als statisches Objekt konzipiert wurde, sondern als zusammengesetztes Ensemble: geschnitztes Holz bildet das „Gesicht“ des Geistes, und verderbliche Materialien erweitern seine Präsenz in Raum und Bewegung. Im Laufe der Zeit verschwinden diese organischen Elemente oft und hinterlassen nur den geschnitzten Kern, der heute visuell nüchterner wirkt als sein ursprüngliches rituelles Erscheinungsbild.
Vergleichbare Beispiele in Museums sammlungen beschreiben ähnliche Scheiben-Gesicht-Baule-Masken mit antilope-ähnlichen Hörnern und Durchbrüchen zur Kostüm-Integration, was die Interpretation dieser Figur als Teil einer performativen Goli-Struktur und nicht als eigenständige Porträtmaske stärkt.
Referenzliste (Auswahl)
Smithsonian National Museum of African Art, Goli-Masken-Einträge (verschiedene Baule-Horn-Gesichtsmasken, Objektakten 73-7-736; 70-13-10; 2005-6-279)
British Museum, Baule-Masken-Sammlungsakten (Af1956,27.34)
Sotheby’s, Baule Maske, Côte d’Ivoire, Auktionkataloghinweis, „Art of Africa, Oceania, and the Americas“
Masks of the World, „Baule mask from West Africa“, kontextbezogene Diskussion zu Goli-Fassadenmasken
National Museum of African Art, Etiketten- Texte zu Baule-Hornmasken und Wan-abgeleitete Goli-Auftrittsstruktur
Diese Beschreibung wurde mit Hilfe unseres lokalen Informanten Bakari Bouaflé erstellt und zusätzlich mit Unterstützung von KI. Trotz sorgfältiger einzelner Überprüfung der von unserem Informanten bereitgestellten Informationen können in der Beschreibung Fehler oder Ungenauigkeiten auftreten, bedingt durch die Nutzung künstlicher Intelligenz.
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Details
Rechtliche Informationen des Verkäufers
- Unternehmen:
- Jaenicke Njoya GmbH
- Repräsentant:
- Wolfgang Jaenicke
- Adresse:
- Jaenicke Njoya GmbH
Klausenerplatz 7
14059 Berlin
GERMANY - Telefonnummer:
- +493033951033
- Email:
- w.jaenicke@jaenicke-njoya.com
- USt-IdNr.:
- DE241193499
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