Eine Maske aus Holz. - Mende - Sierra Leone






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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Diese außergewöhnliche Helmkopfmaske aus Sierra Leone, die in der Bandugu-Region gesammelt wurde, sticht deutlich aus den Mende-Helmkopfmasken hervor, die überwiegend in der Literatur dokumentiert sind. Typische Mende-Helmkopfmasken, die in den Zeremonien der Sande-Geheimgesellschaft verwendet werden, zeigen gewöhnlich stilisierte, ovale oder rechteckige Gesichter, die abstrakt gestaltet sind und oft durch feine Einschnitte, bemalte Dekorationen sowie Verzierungen wie Perlen, Kupferfolie oder kleine Spiegel aufgewertet werden. Solche Masken sind in der Regel so konzipiert, dass sie von einem Tänzer getragen werden können, und bleiben proportional klein, damit Beweglichkeit und expressives Bewegen möglich sind.
Im Gegensatz dazu integriert diese Bandugu-Maske direkt eine nahezu lebensgroße weibliche Figur in die Helmform selbst. Diese vertikale Dominanz – die Figur steht auf dem Maskenkopf – ist in bekannten Quellen selten dokumentiert. Eine solche Maßstabsvergrößerung verleiht der Maske eine monumentale Präsenz, die weit über die üblichen Helmdimensionen hinausgeht und sowohl ihre visuelle als auch symbolische Wirkung in rituellen Kontexten verstärkt. Die von der Figur getragene Krone kennzeichnet Autorität und spirituelle Macht und markiert die Maske als einen einzigartigen Typ innerhalb der Mende-Ritualkunst.
Ähnliche Ansätze, bei denen Helmmasken durch Skulpturenfiguren erweitert werden, finden sich gelegentlich in Liberia und im Süden Sierra Leones, doch sind diese in der Regel kleiner oder stärker stilisiert und erreichen nicht die fast lebensgroße Dimension dieser Bandugu-Maske. Dieses außergewöhnliche Exemplar kann daher als innovative Ausdrucksform künstlerischer Kreativität interpretiert werden, bei der traditionelle formale Prinzipien erweitert und rituelle Symbolik visuell sichtbar gemacht wird.
Funktionell bleibt die Maske im Kontext der Sande-Zeremonien verankert: Sie diente vermutlich als Medium weiblicher spiritueller Kräfte, als Übermittler von Initiationswissen und als sichtbares Symbol sozialer Ordnung und Autorität. Die übergroße Figur erhöht nicht nur die visuelle Wirkung, sondern unterstreicht auch die Rolle der Maske als Mittler zwischen menschlichen Teilnehmern, dem Ahnenreich und der Gemeinschaft.
Diese Bandugu-Maske repräsentiert eine seltene, monumentale Typologie innerhalb der Mende-Helmkopfmasken. Während typische Masken sich auf stilisierte Köpfe beschränken, erweitert dieses Beispiel die traditionelle Form zu einer vollständig skulpturalen, nahezu lebensgroßen Figur, wodurch sowohl rituelle als auch visuelle Wirkung intensiver wird. Sie ist ein bedeutendes Zeugnis für die erfinderische Fähigkeit der Mende-Kultur und demonstriert, wie Maskenform, Symbolik und performative Funktion auf eine besonders kraftvolle Weise zusammenkommen.
Informant: Bakari Bouaflé
C*A*B*3*6*1*9*5*
Der Verkäufer garantiert und kann nachweisen, dass das Objekt rechtmäßig erworben wurde. Dem Verkäufer wurde von Catawiki mitgeteilt, dass er die von den Gesetzen und Vorschriften des Wohnsitzlandes geforderten Unterlagen vorlegen müsse. Der Verkäufer garantiert und ist berechtigt, dieses Objekt zu verkaufen/exportieren. Der Verkäufer wird dem Käufer alle bekannten Provenienzinformationen über das Objekt mitteilen. Der Verkäufer sorgt dafür, dass alle erforderlichen Genehmigungen veranlasst werden bzw. werden. Der Verkäufer wird den Käufer unverzüglich über Verzögerungen bei der Beschaffung solcher Genehmigungen informieren.
Der Verkäufer stellt sich vor
Diese außergewöhnliche Helmkopfmaske aus Sierra Leone, die in der Bandugu-Region gesammelt wurde, sticht deutlich aus den Mende-Helmkopfmasken hervor, die überwiegend in der Literatur dokumentiert sind. Typische Mende-Helmkopfmasken, die in den Zeremonien der Sande-Geheimgesellschaft verwendet werden, zeigen gewöhnlich stilisierte, ovale oder rechteckige Gesichter, die abstrakt gestaltet sind und oft durch feine Einschnitte, bemalte Dekorationen sowie Verzierungen wie Perlen, Kupferfolie oder kleine Spiegel aufgewertet werden. Solche Masken sind in der Regel so konzipiert, dass sie von einem Tänzer getragen werden können, und bleiben proportional klein, damit Beweglichkeit und expressives Bewegen möglich sind.
Im Gegensatz dazu integriert diese Bandugu-Maske direkt eine nahezu lebensgroße weibliche Figur in die Helmform selbst. Diese vertikale Dominanz – die Figur steht auf dem Maskenkopf – ist in bekannten Quellen selten dokumentiert. Eine solche Maßstabsvergrößerung verleiht der Maske eine monumentale Präsenz, die weit über die üblichen Helmdimensionen hinausgeht und sowohl ihre visuelle als auch symbolische Wirkung in rituellen Kontexten verstärkt. Die von der Figur getragene Krone kennzeichnet Autorität und spirituelle Macht und markiert die Maske als einen einzigartigen Typ innerhalb der Mende-Ritualkunst.
Ähnliche Ansätze, bei denen Helmmasken durch Skulpturenfiguren erweitert werden, finden sich gelegentlich in Liberia und im Süden Sierra Leones, doch sind diese in der Regel kleiner oder stärker stilisiert und erreichen nicht die fast lebensgroße Dimension dieser Bandugu-Maske. Dieses außergewöhnliche Exemplar kann daher als innovative Ausdrucksform künstlerischer Kreativität interpretiert werden, bei der traditionelle formale Prinzipien erweitert und rituelle Symbolik visuell sichtbar gemacht wird.
Funktionell bleibt die Maske im Kontext der Sande-Zeremonien verankert: Sie diente vermutlich als Medium weiblicher spiritueller Kräfte, als Übermittler von Initiationswissen und als sichtbares Symbol sozialer Ordnung und Autorität. Die übergroße Figur erhöht nicht nur die visuelle Wirkung, sondern unterstreicht auch die Rolle der Maske als Mittler zwischen menschlichen Teilnehmern, dem Ahnenreich und der Gemeinschaft.
Diese Bandugu-Maske repräsentiert eine seltene, monumentale Typologie innerhalb der Mende-Helmkopfmasken. Während typische Masken sich auf stilisierte Köpfe beschränken, erweitert dieses Beispiel die traditionelle Form zu einer vollständig skulpturalen, nahezu lebensgroßen Figur, wodurch sowohl rituelle als auch visuelle Wirkung intensiver wird. Sie ist ein bedeutendes Zeugnis für die erfinderische Fähigkeit der Mende-Kultur und demonstriert, wie Maskenform, Symbolik und performative Funktion auf eine besonders kraftvolle Weise zusammenkommen.
Informant: Bakari Bouaflé
C*A*B*3*6*1*9*5*
Der Verkäufer garantiert und kann nachweisen, dass das Objekt rechtmäßig erworben wurde. Dem Verkäufer wurde von Catawiki mitgeteilt, dass er die von den Gesetzen und Vorschriften des Wohnsitzlandes geforderten Unterlagen vorlegen müsse. Der Verkäufer garantiert und ist berechtigt, dieses Objekt zu verkaufen/exportieren. Der Verkäufer wird dem Käufer alle bekannten Provenienzinformationen über das Objekt mitteilen. Der Verkäufer sorgt dafür, dass alle erforderlichen Genehmigungen veranlasst werden bzw. werden. Der Verkäufer wird den Käufer unverzüglich über Verzögerungen bei der Beschaffung solcher Genehmigungen informieren.
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- Jaenicke Njoya GmbH
- Repräsentant:
- Wolfgang Jaenicke
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- Jaenicke Njoya GmbH
Klausenerplatz 7
14059 Berlin
GERMANY - Telefonnummer:
- +493033951033
- Email:
- w.jaenicke@jaenicke-njoya.com
- USt-IdNr.:
- DE241193499
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