Vase - Porzellan - China - Qing Dynastie (1644-1911)






Studierte asiatische Kunst und Kunstmarktmanagement; forschte in Taipeh; arbeitete in Auktionshäusern.
750 € | ||
|---|---|---|
380 € | ||
360 € | ||
Käuferschutz auf Catawiki
Ihre Zahlung wird von uns sicher verwahrt, bis Sie Ihr Objekt erhalten.Details ansehen
Trustpilot 4.4 | 137810 Bewertungen
Auf Trustpilot als hervorragend bewertet.
Eine außergewöhnliche chinesische monochrome Porzellan-Laternenvase mit Lu Jun Glasur und Qianlong-Marke, Qing-Dynastie (1800–1850), 24 cm hoch, 16 cm Durchmesser, in gutem Zustand mit leichten Alterserscheinungen.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Diese prachtvolle Vase ist ein herausragendes Beispiel chinesischer monochromer Porzellankunst der Qing-Dynastie, meisterhaft ausgeführt in der komplexen Lu Jun (炉钧釉) Glasurtechnik, die in der westlichen Kennerwelt weithin als „Robin’s egg“ Glasur bekannt ist.
Form und Struktur:
Die Vase zeigt eine elegante, archaistische Laternenform (Denglongping / 灯笼瓶), perfekt ausgewogen in ihrem kabinettsartigen Proportionen. Der sanft schwellende Rumpf steigt zu runden Schultern empor, die von einem Paar subtil gestalteter, stilisierter Reliefgriffe flankiert werden. Der Innenrand des Munds öffnet natürliche Glasurverläufe, die die gut geformte, hellfarbene Paste der traditionellen handgeformten Herstellung zeigen.
Glasur, Färbung und Reliefdetails:
Die Vase demonstriert eine meisterhafte Beherrschung von Ofenatmosphäre und Brennkontrolle. Die dicke, zähe türkisblau-grüne Glasur ist dicht sättigt mit lebhaften gesprenkelten Flecken aus Kobalt und tiefem Blau. Die Verteilung dieser Flecken ist außergewöhnlich „lebendig“ und dynamisch, sie strömen vertikal in zarte kapillare Linien.
Das Verhalten der Glasur über die dreidimensionalen Formen der stilisierten Griffe ist besonders exquisite. Die dicke Enamel verdünnt sich natürlich an den erhobenen Rändern – freigebend eine hellere, pastellfarbene Türkisbasis – während sie in den Vertiefungen tief ineinanderläuft. Dies erzeugt spektakuläre, weiche lavendel-violette Halo-Effekte und feine Flamé-Variegationen um die Konturen der Reliefs.
Bei näherer Untersuchung zeigt die Glasurmatrix faszinierende Mikro-Kristallstrukturen und winzige, eingebettete eisenbraune Flecken, die hoch charakteristisch für historische, mineralische Grundpigmente sind, die in traditionsbewussten Ofenumgebungen gebrannt wurden. Darüber hinaus zeigt der untere Teil des Körpers schöne marmorierte Färbungen in tiefen Purpurtönen, die den begehrten Effekt „Sorghum-Rot“ (高粱红) erzielen, der von anspruchsvollen Sammlern geschätzt wird.
Marke und Sockel:
Der flache, eingefräste Sockel trägt eine sechszeichenstempelmarke des Kaisers Qianlong: „大清乾隆年制“ (Da Qing Qianlong Nian Zhi), in archaïscher Zhuanshu (Siegel-Schrift) wiedergegeben. Die dicke Glasur ist natürlich in die eingeschnittenen Kanzeln der Zeichen hineingelaufen und hat teilweise deren Konturen aufgeweicht – ein klassisches Merkmal authentischer antiker monochromer Produktion. Der unglasierte Fußrand ist sauber mit einem dunklen Eisenbraun-Lauftrick versehen („Eisenfuß“), der absichtlich auf die gefeierten archaïschen Traditionen der Song-Dynastie bezüglich Jun-, Ge- und Guan-Ware verweist.
Zustandsbericht
Gesamtzustand: Ausgezeichnet / Hoher Sammlerzustand.
Die Vase weist keinerlei Form von Restaurierung, Übermalung, Rissen, Nachbearbeitungs-Chips oder Haarlinien auf.
Die Oberfläche zeigt eine verfeinerte, authentische Patina des Alters, gekennzeichnet durch einen sanften, ausgewogenen Glasurglanz und minimale, völlig natürliche Oberflächenabriebstellen im Handhabungsbereich.
Durchgehende Kiln-Merkmale: Es gibt zwei kleine Bereiche von Glasurkriechen/Abspringen (Ofenfehler) am Mundrand, wo die dicke Glasur während des Brennvorgangs natürlich zurückging, um den darunterliegenden Körper freizulegen. Die Ränder dieser Bereiche sind weich, abgerundet und vollständig oxidiert mit einer jahrhundertealten Patina. Dies ist ein standardmäßiges Herstellungsmerkmal schwerer monochromer Glasuren aus dieser Periode und dient als hervorragender Hinweis auf traditionelle Ofenproduktion statt als Zustandsmangel.
Dimensionen
Höhe: 24.0 cm
Breite (maximaler Durchmesser des Körpers): 16.0 cm
Diese prachtvolle Vase ist ein herausragendes Beispiel chinesischer monochromer Porzellankunst der Qing-Dynastie, meisterhaft ausgeführt in der komplexen Lu Jun (炉钧釉) Glasurtechnik, die in der westlichen Kennerwelt weithin als „Robin’s egg“ Glasur bekannt ist.
Form und Struktur:
Die Vase zeigt eine elegante, archaistische Laternenform (Denglongping / 灯笼瓶), perfekt ausgewogen in ihrem kabinettsartigen Proportionen. Der sanft schwellende Rumpf steigt zu runden Schultern empor, die von einem Paar subtil gestalteter, stilisierter Reliefgriffe flankiert werden. Der Innenrand des Munds öffnet natürliche Glasurverläufe, die die gut geformte, hellfarbene Paste der traditionellen handgeformten Herstellung zeigen.
Glasur, Färbung und Reliefdetails:
Die Vase demonstriert eine meisterhafte Beherrschung von Ofenatmosphäre und Brennkontrolle. Die dicke, zähe türkisblau-grüne Glasur ist dicht sättigt mit lebhaften gesprenkelten Flecken aus Kobalt und tiefem Blau. Die Verteilung dieser Flecken ist außergewöhnlich „lebendig“ und dynamisch, sie strömen vertikal in zarte kapillare Linien.
Das Verhalten der Glasur über die dreidimensionalen Formen der stilisierten Griffe ist besonders exquisite. Die dicke Enamel verdünnt sich natürlich an den erhobenen Rändern – freigebend eine hellere, pastellfarbene Türkisbasis – während sie in den Vertiefungen tief ineinanderläuft. Dies erzeugt spektakuläre, weiche lavendel-violette Halo-Effekte und feine Flamé-Variegationen um die Konturen der Reliefs.
Bei näherer Untersuchung zeigt die Glasurmatrix faszinierende Mikro-Kristallstrukturen und winzige, eingebettete eisenbraune Flecken, die hoch charakteristisch für historische, mineralische Grundpigmente sind, die in traditionsbewussten Ofenumgebungen gebrannt wurden. Darüber hinaus zeigt der untere Teil des Körpers schöne marmorierte Färbungen in tiefen Purpurtönen, die den begehrten Effekt „Sorghum-Rot“ (高粱红) erzielen, der von anspruchsvollen Sammlern geschätzt wird.
Marke und Sockel:
Der flache, eingefräste Sockel trägt eine sechszeichenstempelmarke des Kaisers Qianlong: „大清乾隆年制“ (Da Qing Qianlong Nian Zhi), in archaïscher Zhuanshu (Siegel-Schrift) wiedergegeben. Die dicke Glasur ist natürlich in die eingeschnittenen Kanzeln der Zeichen hineingelaufen und hat teilweise deren Konturen aufgeweicht – ein klassisches Merkmal authentischer antiker monochromer Produktion. Der unglasierte Fußrand ist sauber mit einem dunklen Eisenbraun-Lauftrick versehen („Eisenfuß“), der absichtlich auf die gefeierten archaïschen Traditionen der Song-Dynastie bezüglich Jun-, Ge- und Guan-Ware verweist.
Zustandsbericht
Gesamtzustand: Ausgezeichnet / Hoher Sammlerzustand.
Die Vase weist keinerlei Form von Restaurierung, Übermalung, Rissen, Nachbearbeitungs-Chips oder Haarlinien auf.
Die Oberfläche zeigt eine verfeinerte, authentische Patina des Alters, gekennzeichnet durch einen sanften, ausgewogenen Glasurglanz und minimale, völlig natürliche Oberflächenabriebstellen im Handhabungsbereich.
Durchgehende Kiln-Merkmale: Es gibt zwei kleine Bereiche von Glasurkriechen/Abspringen (Ofenfehler) am Mundrand, wo die dicke Glasur während des Brennvorgangs natürlich zurückging, um den darunterliegenden Körper freizulegen. Die Ränder dieser Bereiche sind weich, abgerundet und vollständig oxidiert mit einer jahrhundertealten Patina. Dies ist ein standardmäßiges Herstellungsmerkmal schwerer monochromer Glasuren aus dieser Periode und dient als hervorragender Hinweis auf traditionelle Ofenproduktion statt als Zustandsmangel.
Dimensionen
Höhe: 24.0 cm
Breite (maximaler Durchmesser des Körpers): 16.0 cm
